Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Machtkämpfe in Teheran

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US-Aktien drehen ins Minus


Nach neuen Rekordständen hat sich an den US-Aktienmärkten am Donnerstag Ernüchterung breitgemacht. Die Anleger agierten zurückhaltend, da die fragile Waffenruhe im Iran-Konflikt weiter unter Druck steht. Neue Angriffe und Drohungen gegen Schiffe in der Straße von Hormus verschärfen die Unsicherheit. Zusätzlich belastet ein Bericht des israelischen Senders N12, der von internen Machtkämpfen im Iran berichtet. Im Zentrum steht Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf, der demnach nach einem Eingreifen der Revolutionsgarden zurückgetreten sein soll. An der Wall Street überwogen daraufhin die Verluste: Der Dow Jones Industrial schloss 0,36 % tiefer bei 49.310,32 Punkten und blieb damit weiterhin hinter einer neuen Bestmarke zurück. Auch die übrigen Leitindizes konnten ihre zwischenzeitlichen Rekordstände nicht halten. Der S&P 500 gab um 0,41 % auf 7.108,40 Punkte nach, während der Nasdaq 100 um 0,57 % auf 26.782,63 Punkte fiel.

Platin: Rallye, Einbruch - und die Hoffnung auf Stabilisierung

Der Platinmarkt zeigte zuletzt eine ausgeprägte Volatilität. Zwischen Anfang Dezember und Ende Januar stieg der Preis - analog zu Silber - kräftig von rund 1.700 USD auf ein Rekordhoch bei 2.919 USD je Feinunze. Dieses Hoch entstand jedoch in einer Phase divergierender Indikatoren und erwies sich als technisch fragil. Mit der Eskalation im Nahen Osten folgten deutliche Positionsauflösungen, verstärkt durch Erwartungen einer schwächeren Industrienachfrage. Im März gingen die Bestände börsengehandelter Platinprodukte weltweit um 6 % zurück. An der Guangzhou Futures Exchange wurden Positionen infolge höherer Marginanforderungen um rund 24 % reduziert. Innerhalb von neun Wochen fiel der Preis im Tief auf 1.724 USD - ein Rückgang von 41 %. Gleichzeitig nutzten Investoren an US-Terminbörsen die Korrektur für Neueinstiege. Die spekulativen Long-Positionen stiegen im März um 132 % auf 590.000 Feinunzen. Nach der Ankündigung einer Waffenruhe im Konflikt mit dem Iran stabilisierte sich Platin wieder über 2.000 USD. Eine nachhaltige Entspannung spricht für weiteres Potenzial, das Januarhoch bleibt jedoch vorerst außer Reichweite.

Kupfer vor höherem Preisboden

Die Aluminiumpreise bleiben stabil, gestützt durch ein verknapptes Angebot infolge des Konflikts mit dem Iran. Bei Kupfer und Zink verschärft ein zusätzlicher Faktor die Lage: China stellt ab Mai die Exporte von Schwefelsäure ein. Dieser Grundstoff ist für viele Produzenten unverzichtbar - ohne ihn wäre rund ein Fünftel des globalen Kupferangebots nicht herstellbar. Besonders betroffen sind Chile und die Demokratische Republik Kongo. Vieles spricht daher für einen höheren Preisboden bei Kupfer, trotz möglicher Korrekturen.

Stimmung bleibt unter Druck


Heute um 10:00 Uhr werden die neuen Daten des ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland veröffentlicht - und sie dürften zur Nagelprobe für die konjunkturelle Stimmung werden. Ein Blick in den Rückspiegel zeigt, dass sich bereits im vergangenen Monat die Stimmung deutlich eingetrübt hat. Besonders die Erwartungen der Unternehmen gaben deutlich nach, während die Lageeinschätzung noch stabil blieb. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem die stark gestiegenen Energiepreise im Zuge des Iran-Konflikts. Damit rückt ein Szenario näher, das man aus der Vergangenheit kennt: eine fragile Erholung, die durch externe Schocks ausgebremst wird. Für April rechnen wir mit einer weiteren leichten Abschwächung. Die Erwartungen dürften zwar vorsichtig optimistisch bleiben, doch die reale Lage hinkt hinterher. Entscheidend wird sein, ob sich die Erwartungskomponente stabilisiert - erst dann wäre eine Bodenbildung greifbar.


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