Streitpunkte in Handel und Diplomatie
Wangs Europa-Besuch, der ihn auch nach Deutschland führen wird, kommt kurz vor dem EU-China-Gipfel in Peking Ende des Monats. Parallel belasten allerdings EU-Zölle auf in China gefertigte Elektroautos das Verhältnis. Hinzu kommen Chinas Exportkontrollen auf seltene Erden sowie Chinas Haltung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Mitte Juni hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim G7-Treffen im kanadischen Kananaskis gesagt, China nutze sein "Quasi-Monopol" auf seltene Erden als Druckmittel und setze es auch als Waffe ein, um Konkurrenten in Schlüsselindustrien zu schwächen. Zudem sprach sie von einem "neuen "China-Schock"", da sich die chinesische Wirtschaft verlangsame und die Volksrepublik die Weltmärkte mit "subventionierten Überkapazitäten" überschwemme.
EU fordert Handeln von China
Wang betonte in Brüssel, China werde in Fragen von Frieden und Sicherheit derzeit als weltbestes Land wahrgenommen.
Kallas forderte China laut Angaben aus Brüssel dazu auf, wettbewerbsverzerrende Praktiken zu beenden, einschließlich der Ausfuhrbeschränkungen seltener Erden. Demnach betonte die Estin außerdem die Wichtigkeit, Lösungen für gleiche Wettbewerbsbedingungen und die Verbesserung von Marktzugängen zu finden. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg forderte sie China auf, unverzüglich jegliche materielle Unterstützung für Russlands Rüstungsindustrie einzustellen./jon/DP/zb
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