Bitget eröffnet Standort in Wien – Top-Manager wird EU-Chef
Die Krypto-Börse Bitget holt Oliver Stauber von KuCoin und plant Wien als EU-Zentrale. Ziel ist eine MiCAR-Lizenz in Österreich.
Die international tätige Krypto-BörseBitget verstärkt ihre Präsenz in Europa und hat Oliver Stauber zum neuen Europa-Chef ernannt. Das berichtet der Brutkasten. Der gebürtige Österreicher wechselt vom Wettbewerber KuCoin, wo er seit November 2024 als CEO tätig war.
Bitget bestätigte den Personalwechsel und kündigte zugleich an, eine EU-Zentrale in Wien zu errichten. Der operative Start des Standorts soll nach Erhalt einer Zulassung nach der EU-Verordnung Markets in Crypto-Assets (MiCA) erfolgen.
Bitget wurde 2018 in Singapur gegründet und ist insbesondere im Handel mit Krypto-Derivaten aktiv. Nach Daten von CoinMarketCap zählt die Plattform gemessen am Handelsvolumen zu den fünf größten Krypto-Börsen weltweit. Das Unternehmen gibt an, weltweit über 100 Millionen Nutzer in mehr als 150 Ländern zu betreuen.
Mit der Bestellung Staubers will Bitget den regulatorischen Ausbau in der Europäischen Union vorantreiben. Das Unternehmen plant, den Antrag auf eine MiCAR-Lizenz bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht einzureichen. Nach Erhalt der Zulassung sei ein schrittweiser Personalaufbau in Wien vorgesehen. Ein konkreter Zeitpunkt für die Eröffnung des Büros wurde nicht genannt.
Stauber erklärte in einem Statement, er habe bei Bitget ein klares Bekenntnis gesehen, in Europa ein regelkonformes und MiCAR-fähiges Krypto-Geschäft aufzubauen. Bitget-CEO Gracy Chen verwies in einer Stellungnahme auf Staubers regulatorische Erfahrung und seine Aufgabe, eine skalierbare und regelkonforme Krypto-Plattform für den europäischen Markt aufzubauen.
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