Auch bei den Helfertätigkeiten - also Jobs, die keine formelle Berufsausbildung benötigen - gehe das Plus von gut einer Million Arbeitskräften fast ausschließlich auf ausländische Beschäftigte zurück. Das fanden Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einer in Nürnberg veröffentlichten Studie heraus.
2024 kamen in Westdeutschland auf 100 ältere Beschäftigte (zwischen 58 und 62 Jahren) 95 Jüngere (zwischen 28 und 32 Jahren). In den neuen Bundesländern folgten nur 68 Jüngere. "In Westdeutschland ist die Relation von jüngeren zu älteren Beschäftigten zwar günstiger, aber auch dort wird es nicht überall gelingen, die altersbedingten Abgänge vollständig durch Jüngere zu kompensieren", sagte IAB-Forscher Holger Seibert.
"Die Zuwanderung zu Erwerbszwecken ist bisher zu gering, um die Personallücken langfristig schließen zu können", sagte IAB-Forscherin Sarah Kuhn. "Gerade in ostdeutschen Regionen außerhalb der Großstädte wäre aber die kompensatorische Kraft ausländischer Beschäftigter gefragt, um den zukünftigen Arbeitskräftemangel abzufedern."/dm/DP/men
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