dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 92

Analyse: Milliardenkosten wegen 'Energieschock'-Maßnahmen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Um die stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs abzufedern, haben Deutschland und 21 andere EU-Staaten einer Analyse zufolge Maßnahmen im Umfang von mehr als neun Milliarden Euro eingeleitet. Dazu kämen laut der Untersuchung der Denkfabrik Jacques-Delors-Institut bislang weitere 13 Milliarden Euro an zusätzlichen Kosten für den Import fossiler Brennstoffe wie Öl (Rohöl) und Gas seit Beginn des Konflikts.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Der Thinktank schaute sich in seiner Untersuchung an, wie die Länder bisher auf nationaler Ebene auf den "Energieschock" reagierten. Zusammengezählt hätten 22 der 27 Mitgliedsstaaten insgesamt 120 Maßnahmen auf den Weg gebracht. Sie zielten hauptsächlich darauf ab, Preissignale zu schwächen, heißt es in der Mitteilung des Jacques-Delors-Instituts. So setzen einige Länder (9) auf Preisdeckel wie tägliche Obergrenzen oder auf fiskalische Maßnahmen (15 Länder) wie etwa die Senkung der Mehrwertsteuer. In Deutschland etwa dürfen Tankstellen die Preise nur noch einmal am Tag erhöhen, um 12 Uhr mittags, Preissenkungen sind rund um die Uhr erlaubt.

Sofortige Entlastung, langfristige Risiken?

Die meisten Initiativen richten sich nach Angaben des Thinktanks an die Allgemeinheit, nur wenige Länder fokussieren sich bei den Entlastungen speziell auf bestimmte Gruppen wie Haushalte mit niedrigem Einkommen oder wirtschaftlich leicht verwundbare Sektoren./kke/DP/men


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend