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AKTIEN IM FOKUS: Gesundheitsbranche von US-Vorgaben belastet - Novo ziehen an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Europäische Aktien aus dem Gesundheitsbereich sind am Mittwoch den schlechten Vorgaben aus den USA gefolgt. Nachdem in New York die Branchenwerte am Vorabend schon Sektor-Schlusslicht waren, kam der Branchenindex Stoxx Europe 600 Health Care am Morgen dann auch hierzulande mit 1,4 Prozent unter Druck.

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Glaxo Smith Kline plc 23,94 € Glaxo Smith Kline plc Chart -2,68%
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Merck KGaA 117,85 € Merck KGaA Chart +0,26%
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Novartis AG 115,86 CHF Novartis AG Chart -2,00%
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Sanofi SA 80,98 € Sanofi SA Chart -0,88%
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Sartorius AG Vz 244,80 € Sartorius AG Vz Chart +2,38%
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In New York hatten die Sektorwerte am Dienstag Federn gelassen. Mit einem Minus von 2,8 Prozent war der S&P 500 Health Care Index im Branchenvergleich abgeschlagen. Händler führten dies auf die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump zurück, aber auch auf eine Personalie der Gesundheitsbehörde FDA. Diese hatte Vinay Prasad zu ihrem obersten Impfstoff-Regulierer ernannt.

Prasad hatte während der Corona-Pandemie als Kritiker der FDA-Maßnahmen gegolten. Dies belastete am Mittwoch in der Folge vor allem europäische Impfstoffwerte. In London sackten die Aktien von GSK und Astrazeneca (AstraZeneca Aktie) um bis zu 4,5 Prozent ab, während Sanofi in Paris um drei Prozent fielen. Novartis sowie Roche verloren in Zürich mehr als zwei Prozent an Wert.

In Frankfurt erwischte es die Titel der Merck KGaA mit einem Abschlag von 1,9 Prozent, während Bayer (Bayer Aktie) um 1,5 Prozent fielen. Unter Druck standen dort auch Branchenwerte außerhalb des Pharmabereichs, angeführt von Sartorius mit einem Abschlag von 4,5 Prozent. Siemens (Siemens Aktie) Healthineers half die positive Resonanz auf die Quartalszahlen wenig. Sie rutschten mit fast zwei Prozent ins Minus.

Schlechte Nachrichten kamen am Mittwoch auch vom Pharmakonzern Novo Nordisk , der seine Jahresziele senken musste. Trotzdem stieg die Aktie gegen den Sektor um 3,1 Prozent. Die Analysten von JPMorgan verwiesen darauf, dass der Ausblick nach dem Kursrutsch der Aktie in den vergangenen Monaten bereits eingepreist sei. Zudem hätten die Zahlen zum ersten Quartal etwas über den Erwartungen gelegen./tih/mf/stk

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