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AstraZeneca Aktie

Aktie
WKN:  886455 ISIN:  GB0009895292 US-Symbol:  AZNCF Branche:  Pharmazeutika Land:  Großbritannien
162,35 €
-3,15 €
-1,90%
19:52:03 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
243,74 Mrd. €
Streubesitz
44,36%
KGV
29,48
Dividende
0,77 £
neu: Nachhaltigkeits-Score
56 %
Index-Zuordnung
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AstraZeneca Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

AstraZeneca plc ist ein global agierender, forschungsgetriebener Pharmakonzern mit Holding-Sitz im Vereinigten Königreich und wesentlichen operativen Zentren in Schweden und den USA. Das Unternehmen fokussiert sich auf die forschungsintensive Entwicklung, Zulassung, Produktion und Vermarktung patentgeschützter Arzneimittel in klar definierten Therapiegebieten. Das Geschäftsmodell basiert primär auf verschreibungspflichtigen Medikamenten mit hoher medizinischer Differenzierung, unterstützt durch ein breites Netzwerk klinischer Studien, regulatorischer Expertise und globaler Vertriebspipelines. Wertschöpfung entsteht entlang des gesamten pharmazeutischen Lebenszyklus: von präklinischer Forschung über Phase-I- bis Phase-III-Studien, Zulassungsprozesse, Markteinführung, Lifecycle-Management und, wo sinnvoll, strategische Kooperationen und Lizenzvereinbarungen. Generika spielen im Kerngeschäft nur eine untergeordnete Rolle; der Fokus liegt auf innovativen Therapien mit deutlichem Zusatznutzen gegenüber dem Therapiestandard. Regionale Schwerpunkte bilden etablierte Märkte wie Nordamerika und Europa sowie wachstumsstarke Schwellenländer, vor allem in Asien. Die Umsätze sind breit über Indikationen und Regionen diversifiziert, was regulatorische und preisliche Einzelrisiken abmildert, aber den Konzern gleichzeitig an stark regulierte Gesundheitssysteme bindet.

Strategische Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von AstraZeneca lässt sich auf die Entwicklung von innovativen, evidenzbasierten Medikamenten zur signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung verdichten. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientierter Spezialist, der schwere und chronische Erkrankungen adressiert und dabei klinisch relevante Endpunkte wie Gesamtüberleben, progressionsfreies Überleben und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Strategisch setzt AstraZeneca auf eine wissenschaftsgetriebene Pipeline, frühe biomarkerbasierte Patientenselektion und personalisierte Therapieansätze, insbesondere in der Onkologie und Immunologie. Ergänzend verfolgt das Management eine verstärkte Vernetzung mit akademischen Zentren, Biotech-Unternehmen und Technologiepartnern, um externe Innovation zu erschließen und F+E-Risiken zu teilen. Nachhaltigkeitsaspekte, wie der Zugang zu Medikamenten in Schwellenländern, verantwortungsvolle Preisgestaltung und Reduktion ökologischer Fußabdrücke in der Lieferkette, sind Bestandteil der übergeordneten Strategie, auch um regulatorische und reputationsbezogene Risiken zu steuern.

Produkte, Therapiegebiete und Dienstleistungen

Das Portfolio von AstraZeneca konzentriert sich auf mehrere Kernbereiche, in denen der Konzern globale Leitpositionen anstrebt:
  • Onkologie: zielgerichtete Therapien, Immuntherapien und Kombinationstherapien für solide Tumoren und hämatologische Malignome, mit Fokus auf Lungen-, Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs sowie bestimmte seltene Krebsformen.
  • Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen: Medikamente zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Atherosklerose, Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen, häufig mit kardioprotektiven und nephroprotektiven Zusatznutzen.
  • Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen: Inhalativa, Biologika und systemische Therapien zur Behandlung von Asthma, COPD und weiteren immunvermittelten Krankheiten, ergänzt um zielgerichtete Therapien für schwer einstellbare Patientengruppen.
  • Seltene Krankheiten: Seit der Übernahme von Alexion stärkere Präsenz bei komplementvermittelten und anderen seltenen Erkrankungen, mit hochspezialisierten, oft biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln.
Neben der Medikamentenentwicklung bietet AstraZeneca Dienstleistungen entlang des Behandlungspfads, darunter Unterstützung bei Diagnostik und Companion Diagnostics, medizinische Fortbildungsprogramme, Real-World-Evidence-Projekte mit Gesundheitssystemen sowie digitale Lösungen zur Therapietreue und Patienteneinbindung. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über Krankenhäuser, Fachärzte und spezialisierte Zentren; OTC-Produkte spielen nur eine marginale Rolle.

Struktur der Geschäftsbereiche

Die interne Struktur von AstraZeneca orientiert sich an Therapiegebieten und wissenschaftlichen Plattformen. Wesentliche Business-Cluster sind:
  • Oncology: Kernsegment mit hoher Pipeline-Dichte, Fokus auf zielgerichtete Therapien, Immunonkologie und Präzisionsmedizin. Hohe Forschungsausgaben und intensive Zusammenarbeit mit Diagnostikpartnern kennzeichnen diesen Bereich.
  • BioPharmaceuticals: Umfasst im Wesentlichen Herz-Kreislauf-, Nieren-, Stoffwechsel- sowie Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen. Dieser Bereich bündelt sowohl klassische Small-Molecule-Therapien als auch Biologika und reflektiert die Relevanz chronischer Volkskrankheiten für Gesundheitssysteme.
  • Rare Disease: Aufbauend auf der Integration von Alexion bündelt AstraZeneca Aktivitäten in hochspezialisierten Nischenindikationen mit begrenzten Patientenzahlen, aber hoher Therapiedringlichkeit und stark regulierten Erstattungsmodellen.
Querschnittsfunktionen wie Global R&D, Manufacturing and Supply, sowie Commercial Operations agieren übergreifend und stellen Skaleneffekte, regulatorische Konsistenz und globale Marktzugänge sicher.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

AstraZeneca hebt sich durch eine Kombination aus breiter Pipeline und fokussierten Spitzenindikationen von vielen Wettbewerbern ab. Die starke Stellung in der Onkologie, insbesondere bei biomarkerbasierten und zielgerichteten Therapien, gilt als zentrales Alleinstellungsmerkmal. Gleichzeitig ist der Konzern mit seinem Portfolio in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen in großen, wachstumsstarken Märkten präsent, die durch demografische Alterung und Lebensstilfaktoren strukturell getrieben werden. Die Integration von seltenen Krankheiten erweitert das Profil um hochspezialisierte, margenstarke Therapien. AstraZeneca zählt damit zu den forschungsintensiven Big-Pharma-Unternehmen, die sowohl Breite als auch Tiefe in der Pipeline aufweisen. Das Unternehmen ist in vielen Therapiegebieten nicht alleiniger Marktführer, positioniert sich aber häufig als einer der zentralen Anbieter im oberen Wettbewerbssegment, gestützt durch eine enge Verzahnung von klinischer Forschung, Komplementärdiagnostik und gezielter Vermarktung über spezialisierte Vertriebsteams.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von AstraZeneca ergeben sich aus mehreren strukturellen Faktoren:
  • Patentportfolio: Umfangreiche Patentlaufzeiten auf Kernprodukte schützen vor unmittelbarem Generika-Wettbewerb und ermöglichen eine Premiumpreispositionierung, sofern der klinische Zusatznutzen klar belegt ist.
  • F&E-Kompetenz und Pipeline: Tief gestaffelte klinische Pipeline über verschiedene Entwicklungsphasen hinweg, mit Fokus auf First-in-Class- und Best-in-Class-Kandidaten. Die Fähigkeit, komplexe Phase-III-Programme global durchzuführen, bildet eine hohe Markteintrittsbarriere.
  • Regulatorische Expertise: Langjährige Erfahrung mit Zulassungsbehörden wie EMA, FDA und nationalen Agenturen in Schwellenländern reduziert Time-to-Market und erleichtert Indikationserweiterungen.
  • Vertriebsnetzwerke und Klinikzugang: Etablierte Beziehungen zu Universitätskliniken, Onkologiezentren und Facharztpraxen sind für neue Wettbewerber schwer replizierbar und stärken die Verankerung im Therapiealltag.
  • Seltene Krankheiten: In der Rare-Disease-Sparte sind Marktstrukturen durch komplexe Diagnostik, begrenzte Patientenzahlen und hohe regulatorische Anforderungen gekennzeichnet, was zusätzliche Schutzmechanismen schafft.
Diese Moats sind jedoch wesentlich vom Erhalt des Innovationsniveaus und von der Fähigkeit abhängig, Pipeline-Produkte erfolgreich zur Marktreife zu führen und frühzeitige Generika-Konkurrenz über Lifecycle-Management hinauszuschieben.

Wettbewerbsumfeld

AstraZeneca konkurriert in seinen Kernsegmenten mit einer Reihe globaler Pharmakonzerne und spezialisierten Biotech-Unternehmen. In der Onkologie zählen unter anderem Roche, Novartis, Merck & Co., Bristol Myers Squibb und Pfizer zu den bedeutenden Wettbewerbern, häufig mit sich überschneidenden Indikationen und Kombinationstherapien. Im Bereich Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen trifft AstraZeneca auf Akteure wie Novo Nordisk, Eli Lilly, Sanofi und andere Anbieter von Diabetes- und Kardiologiepräparaten. In den Atemwegserkrankungen bestehen starke Wettbewerbspositionen von Konzernen wie GSK. Im Feld seltener Krankheiten ist der Markt fragmentierter, mit spezialisierten Anbietern und Biotech-Firmen, doch durch die Integration von Alexion zählt AstraZeneca zu den größeren Spielern in bestimmten Nischen. Zusätzlich steigt der Druck durch Generika- und Biosimilar-Hersteller, sobald Patente auslaufen. Wettbewerb findet daher nicht nur über Preis und Erstattungsverhandlungen statt, sondern maßgeblich über klinische Differenzierung, Studiendaten, Versorgungsprogramme und die Integration in Behandlungspfade.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von AstraZeneca wird von einem erfahrenen Vorstand und einem unabhängigen Aufsichts- beziehungsweise Board-System überwacht, wie es in britisch geprägten Corporate-Governance-Strukturen üblich ist. Die Führung setzt stark auf langfristige Wertschöpfung durch wiederkehrende Innovationszyklen statt kurzfristiger Margenmaximierung. Capital Allocation fokussiert sich auf forschungsintensive Kernbereiche, gezielte Akquisitionen und Partnerschaften, die Pipeline-Lücken schließen oder komplementäre Technologiefelder erschließen sollen. Strategische Leitlinien umfassen die Priorisierung hochdifferenzierter Onkologieprodukte, die Stärkung der Präsenz in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, den Ausbau der Rare-Disease-Aktivitäten und die Nutzung digitaler Technologien in Forschung, klinischer Entwicklung und Vermarktung. Governance-Schwerpunkte liegen auf Compliance, Pharmakovigilanz, Transparenz im Umgang mit Gesundheitsbehörden und der verantwortungsvollen Interaktion mit medizinischen Fachkreisen, um regulatorische und Reputationsrisiken zu minimieren.

Branchen- und Regionalanalyse

AstraZeneca agiert in der globalen forschungsbasierten Pharmaindustrie, einer Branche mit hohen Eintrittsbarrieren, streng regulierten Märkten und langen Entwicklungszyklen. Strukturelle Wachstumstreiber sind demografischer Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, medizinischer Fortschritt und zunehmender Zugang zu Gesundheitsversorgung in Schwellenländern. Gleichzeitig stehen Pharmaunternehmen weltweit unter wachsendem Kostendruck durch staatliche Gesundheitssysteme, Erstattungsregime, Preisregulierung und zunehmend strenge Nutzenbewertung durch Health-Technology-Assessment-Organisationen. Regional ist AstraZeneca stark in Nordamerika, Europa und entscheidenden asiatischen Märkten präsent, darunter China. In entwickelten Märkten prägen Preisverhandlungen, Rabattmodelle und strikte Zulassungsanforderungen das Umfeld. In Schwellenländern ergeben sich Chancen aus wachsender Mittelschicht und besseren Gesundheitssystemen, jedoch verbunden mit politischen und währungsbezogenen Risiken. Die Bedeutung von Biologika, personalisierter Medizin und digitalen Gesundheitslösungen nimmt zu, was den Wettbewerb um wissenschaftliches Personal, Kooperationen und technologische Plattformen weiter intensiviert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AstraZeneca entstand 1999 aus der Fusion des schwedischen Unternehmens Astra AB und der britischen Zeneca Group plc, einer früheren Pharma- und Agrochemie-Abspaltung von ICI. Die Fusion kombinierte skandinavische Forschungsstärke mit britischer Industrieerfahrung und schuf einen globalen Player mit europäischer Prägung. In den folgenden Jahren richtete der Konzern seine Strategie zunehmend auf verschreibungspflichtige Arzneimittel und innovative Therapiegebiete aus, während Randaktivitäten schrittweise zurückgefahren wurden. Mit der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt stärker in Richtung Onkologie und komplexer chronischer Erkrankungen, begleitet von intensiven Investitionen in F&E-Zentren, Kooperationen mit Biotech-Unternehmen und Allianzen mit Diagnostik- sowie Technologiepartnern. Ein entscheidender strategischer Schritt war die Übernahme von Alexion, die den Bereich seltener Krankheiten als eigenständige Wachstumssäule etablierte. Insgesamt zeigt die Historie eine Entwicklung von einem diversifizierten Pharmaanbieter hin zu einem fokussierten, wissenschaftlich getriebenen Biopharma-Konzern mit klar definierten Kernindikationen.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Zu den Besonderheiten von AstraZeneca zählen die starke Fokussierung auf evidenzbasierte Onkologie, die wachsende Präsenz im Bereich seltener Krankheiten und eine ausgeprägte Ausrichtung auf personalisierte Medizin. Das Unternehmen engagiert sich zudem in globalen Gesundheitsinitiativen, beispielsweise im Rahmen von Programmen zum Zugang zu Medikamenten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, was neben sozialen Zielen auch langfristig Marktchancen eröffnen kann. ESG-relevante Themen umfassen Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in Produktion und Lieferkette, nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen sowie Maßnahmen gegen antimikrobielle Resistenzen. Im Bereich Governance betont AstraZeneca Transparenz in klinischen Studien, Pharmakovigilanz und den verantwortungsvollen Umgang mit Marketingpraktiken. Gleichwohl steht die gesamte Branche regelmäßig unter Beobachtung hinsichtlich Preissetzung, Lobbying und Einflussnahme auf Verschreibungsverhalten, sodass auch für AstraZeneca reputationsbezogene ESG-Risiken bestehen, die aktiv gemanagt werden müssen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet AstraZeneca mehrere strukturelle Chancen:
  • Breit diversifiziertes Portfolio in medizinisch relevanten Indikationen mit langfristigen Nachfrageimpulsen.
  • Starke Position in der Onkologie und zunehmende Präsenz in seltenen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf.
  • Solide Burggräben durch Patentportfolio, F&E-Kompetenz, regulatorische Expertise und etablierte Vertriebskanäle.
  • Globale Präsenz in entwickelten Märkten und wachstumsstarken Schwellenländern, was die regionale Risikostreuung unterstützt.
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Hohe Abhängigkeit von erfolgreichen klinischen Studien und Zulassungen; Fehlschläge können Pipeline-Werte vernichten.
  • Patentabläufe und wachsender Druck durch Generika und Biosimilars, insbesondere bei etablierten Blockbuster-Medikamenten.
  • Regulatorische und politische Risiken, etwa strengere Preisregulierung, Nutzenbewertungen oder Gesundheitsreformen in Schlüsselmärkten.
  • Komplexität und Integrationsrisiken im Zusammenhang mit größeren Akquisitionen und Kooperationen, insbesondere im Bereich seltener Krankheiten.
  • Branchenübliche Rechts- und Haftungsrisiken, etwa aus Produkthaftung, Compliance-Verstößen oder Kartellverfahren.
Für eine konservative Anlagestrategie bleibt AstraZeneca ein qualitativ hochwertiger, aber forschungsintensiver Pharmakonzern, dessen Risikoprofil maßgeblich von Pipeline-Entwicklung, regulatorischem Umfeld und nachhaltigem Innovationsmanagement geprägt wird. Eine endgültige Anlageentscheidung sollte stets auf individueller Risikotragfähigkeit, Portfolio-Kontext und unabhängiger Analyse basieren.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 162,25 € / 162,65 €
Spread +0,25%
Schluss Vortag 165,50 €
Gehandelte Stücke 3.180
Tagesvolumen Vortag 522.235,3 €
Tagestief 161,20 €
Tageshoch 166,45 €
52W-Tief 111,00 €
52W-Hoch 166,45 €
Jahrestief 153,30 €
Jahreshoch 166,45 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 52.944 GBX
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 9.899 GBX
Jahresüberschuss in Mio. 8.691 GBX
Umsatz je Aktie 33,89 GBX
Gewinn je Aktie 4,41 GBX
Gewinnrendite +21,31%
Umsatzrendite +13,01%
Return on Investment +8,35%
Marktkapitalisierung in Mio. 203.060 GBX
KGV (Kurs/Gewinn) 29,48
KBV (Kurs/Buchwert) 4,98
KUV (Kurs/Umsatz) 3,84
Eigenkapitalrendite +16,89%
Eigenkapitalquote +39,20%
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Derivate

Hebelprodukte (147)
Knock-Outs 88
Optionsscheine 59
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,9 (max 1,00)
Jährlicher 4,91% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 2,27% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 36,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 38,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 4,49%

Dividenden Historie

Datum Dividende
07.08.2025 0,77 £ (0,88 €)
20.02.2025 2,00 €
08.08.2024 0,78 £ (0,90 €)
21.02.2024 1,97 £ (2,30 €)
10.08.2023 0,72 £ (0,83 €)
23.02.2023 1,63 £ (1,85 €)
11.08.2022 0,76 £ (0,91 €)
24.02.2022 1,45 £ (1,74 €)
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Prognose & Kursziel

Die AstraZeneca Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
169,93 € 164,75 € +3,14%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 161,65 € -1,49%
164,10 € 19:32
Frankfurt 162,00 € -2,56%
166,25 € 18:47
Hamburg 162,00 € -1,58%
164,60 € 17:25
Hannover 164,60 € +2,52%
160,55 € 14.01.26
München 165,00 € +0,95%
163,45 € 09:20
Stuttgart 162,45 € -1,52%
164,95 € 20:17
Xetra 161,70 € -2,03%
165,05 € 17:35
L&S RT 162,40 € -0,66%
163,475 € 20:34
Nasdaq OTC Other 186,50 $ -1,14%
188,66 $ 19:11
Tradegate 162,35 € -1,90%
165,50 € 19:52
Quotrix 165,90 € +2,38%
162,05 € 07:27
Gettex 162,40 € -1,46%
164,80 € 20:13
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
15.01.26 164,55 224 T
14.01.26 165,50 0,52 M
13.01.26 161,95 0,71 M
12.01.26 160,75 0,65 M
09.01.26 163,20 470 T
08.01.26 161,25 0,57 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 161,25 € +2,05%
1 Monat 155,30 € +5,96%
6 Monate 122,00 € +34,88%
1 Jahr 126,90 € +29,67%
5 Jahre 85,61 € +92,21%

Unternehmensprofil AstraZeneca plc

AstraZeneca plc ist ein global agierender, forschungsgetriebener Pharmakonzern mit Holding-Sitz im Vereinigten Königreich und wesentlichen operativen Zentren in Schweden und den USA. Das Unternehmen fokussiert sich auf die forschungsintensive Entwicklung, Zulassung, Produktion und Vermarktung patentgeschützter Arzneimittel in klar definierten Therapiegebieten. Das Geschäftsmodell basiert primär auf verschreibungspflichtigen Medikamenten mit hoher medizinischer Differenzierung, unterstützt durch ein breites Netzwerk klinischer Studien, regulatorischer Expertise und globaler Vertriebspipelines. Wertschöpfung entsteht entlang des gesamten pharmazeutischen Lebenszyklus: von präklinischer Forschung über Phase-I- bis Phase-III-Studien, Zulassungsprozesse, Markteinführung, Lifecycle-Management und, wo sinnvoll, strategische Kooperationen und Lizenzvereinbarungen. Generika spielen im Kerngeschäft nur eine untergeordnete Rolle; der Fokus liegt auf innovativen Therapien mit deutlichem Zusatznutzen gegenüber dem Therapiestandard. Regionale Schwerpunkte bilden etablierte Märkte wie Nordamerika und Europa sowie wachstumsstarke Schwellenländer, vor allem in Asien. Die Umsätze sind breit über Indikationen und Regionen diversifiziert, was regulatorische und preisliche Einzelrisiken abmildert, aber den Konzern gleichzeitig an stark regulierte Gesundheitssysteme bindet.

Strategische Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von AstraZeneca lässt sich auf die Entwicklung von innovativen, evidenzbasierten Medikamenten zur signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung verdichten. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientierter Spezialist, der schwere und chronische Erkrankungen adressiert und dabei klinisch relevante Endpunkte wie Gesamtüberleben, progressionsfreies Überleben und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Strategisch setzt AstraZeneca auf eine wissenschaftsgetriebene Pipeline, frühe biomarkerbasierte Patientenselektion und personalisierte Therapieansätze, insbesondere in der Onkologie und Immunologie. Ergänzend verfolgt das Management eine verstärkte Vernetzung mit akademischen Zentren, Biotech-Unternehmen und Technologiepartnern, um externe Innovation zu erschließen und F+E-Risiken zu teilen. Nachhaltigkeitsaspekte, wie der Zugang zu Medikamenten in Schwellenländern, verantwortungsvolle Preisgestaltung und Reduktion ökologischer Fußabdrücke in der Lieferkette, sind Bestandteil der übergeordneten Strategie, auch um regulatorische und reputationsbezogene Risiken zu steuern.

Produkte, Therapiegebiete und Dienstleistungen

Das Portfolio von AstraZeneca konzentriert sich auf mehrere Kernbereiche, in denen der Konzern globale Leitpositionen anstrebt:
  • Onkologie: zielgerichtete Therapien, Immuntherapien und Kombinationstherapien für solide Tumoren und hämatologische Malignome, mit Fokus auf Lungen-, Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs sowie bestimmte seltene Krebsformen.
  • Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen: Medikamente zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Atherosklerose, Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen, häufig mit kardioprotektiven und nephroprotektiven Zusatznutzen.
  • Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen: Inhalativa, Biologika und systemische Therapien zur Behandlung von Asthma, COPD und weiteren immunvermittelten Krankheiten, ergänzt um zielgerichtete Therapien für schwer einstellbare Patientengruppen.
  • Seltene Krankheiten: Seit der Übernahme von Alexion stärkere Präsenz bei komplementvermittelten und anderen seltenen Erkrankungen, mit hochspezialisierten, oft biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln.
Neben der Medikamentenentwicklung bietet AstraZeneca Dienstleistungen entlang des Behandlungspfads, darunter Unterstützung bei Diagnostik und Companion Diagnostics, medizinische Fortbildungsprogramme, Real-World-Evidence-Projekte mit Gesundheitssystemen sowie digitale Lösungen zur Therapietreue und Patienteneinbindung. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über Krankenhäuser, Fachärzte und spezialisierte Zentren; OTC-Produkte spielen nur eine marginale Rolle.

Struktur der Geschäftsbereiche

Die interne Struktur von AstraZeneca orientiert sich an Therapiegebieten und wissenschaftlichen Plattformen. Wesentliche Business-Cluster sind:
  • Oncology: Kernsegment mit hoher Pipeline-Dichte, Fokus auf zielgerichtete Therapien, Immunonkologie und Präzisionsmedizin. Hohe Forschungsausgaben und intensive Zusammenarbeit mit Diagnostikpartnern kennzeichnen diesen Bereich.
  • BioPharmaceuticals: Umfasst im Wesentlichen Herz-Kreislauf-, Nieren-, Stoffwechsel- sowie Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen. Dieser Bereich bündelt sowohl klassische Small-Molecule-Therapien als auch Biologika und reflektiert die Relevanz chronischer Volkskrankheiten für Gesundheitssysteme.
  • Rare Disease: Aufbauend auf der Integration von Alexion bündelt AstraZeneca Aktivitäten in hochspezialisierten Nischenindikationen mit begrenzten Patientenzahlen, aber hoher Therapiedringlichkeit und stark regulierten Erstattungsmodellen.
Querschnittsfunktionen wie Global R&D, Manufacturing and Supply, sowie Commercial Operations agieren übergreifend und stellen Skaleneffekte, regulatorische Konsistenz und globale Marktzugänge sicher.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

AstraZeneca hebt sich durch eine Kombination aus breiter Pipeline und fokussierten Spitzenindikationen von vielen Wettbewerbern ab. Die starke Stellung in der Onkologie, insbesondere bei biomarkerbasierten und zielgerichteten Therapien, gilt als zentrales Alleinstellungsmerkmal. Gleichzeitig ist der Konzern mit seinem Portfolio in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen in großen, wachstumsstarken Märkten präsent, die durch demografische Alterung und Lebensstilfaktoren strukturell getrieben werden. Die Integration von seltenen Krankheiten erweitert das Profil um hochspezialisierte, margenstarke Therapien. AstraZeneca zählt damit zu den forschungsintensiven Big-Pharma-Unternehmen, die sowohl Breite als auch Tiefe in der Pipeline aufweisen. Das Unternehmen ist in vielen Therapiegebieten nicht alleiniger Marktführer, positioniert sich aber häufig als einer der zentralen Anbieter im oberen Wettbewerbssegment, gestützt durch eine enge Verzahnung von klinischer Forschung, Komplementärdiagnostik und gezielter Vermarktung über spezialisierte Vertriebsteams.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von AstraZeneca ergeben sich aus mehreren strukturellen Faktoren:
  • Patentportfolio: Umfangreiche Patentlaufzeiten auf Kernprodukte schützen vor unmittelbarem Generika-Wettbewerb und ermöglichen eine Premiumpreispositionierung, sofern der klinische Zusatznutzen klar belegt ist.
  • F&E-Kompetenz und Pipeline: Tief gestaffelte klinische Pipeline über verschiedene Entwicklungsphasen hinweg, mit Fokus auf First-in-Class- und Best-in-Class-Kandidaten. Die Fähigkeit, komplexe Phase-III-Programme global durchzuführen, bildet eine hohe Markteintrittsbarriere.
  • Regulatorische Expertise: Langjährige Erfahrung mit Zulassungsbehörden wie EMA, FDA und nationalen Agenturen in Schwellenländern reduziert Time-to-Market und erleichtert Indikationserweiterungen.
  • Vertriebsnetzwerke und Klinikzugang: Etablierte Beziehungen zu Universitätskliniken, Onkologiezentren und Facharztpraxen sind für neue Wettbewerber schwer replizierbar und stärken die Verankerung im Therapiealltag.
  • Seltene Krankheiten: In der Rare-Disease-Sparte sind Marktstrukturen durch komplexe Diagnostik, begrenzte Patientenzahlen und hohe regulatorische Anforderungen gekennzeichnet, was zusätzliche Schutzmechanismen schafft.
Diese Moats sind jedoch wesentlich vom Erhalt des Innovationsniveaus und von der Fähigkeit abhängig, Pipeline-Produkte erfolgreich zur Marktreife zu führen und frühzeitige Generika-Konkurrenz über Lifecycle-Management hinauszuschieben.

Wettbewerbsumfeld

AstraZeneca konkurriert in seinen Kernsegmenten mit einer Reihe globaler Pharmakonzerne und spezialisierten Biotech-Unternehmen. In der Onkologie zählen unter anderem Roche, Novartis, Merck & Co., Bristol Myers Squibb und Pfizer zu den bedeutenden Wettbewerbern, häufig mit sich überschneidenden Indikationen und Kombinationstherapien. Im Bereich Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen trifft AstraZeneca auf Akteure wie Novo Nordisk, Eli Lilly, Sanofi und andere Anbieter von Diabetes- und Kardiologiepräparaten. In den Atemwegserkrankungen bestehen starke Wettbewerbspositionen von Konzernen wie GSK. Im Feld seltener Krankheiten ist der Markt fragmentierter, mit spezialisierten Anbietern und Biotech-Firmen, doch durch die Integration von Alexion zählt AstraZeneca zu den größeren Spielern in bestimmten Nischen. Zusätzlich steigt der Druck durch Generika- und Biosimilar-Hersteller, sobald Patente auslaufen. Wettbewerb findet daher nicht nur über Preis und Erstattungsverhandlungen statt, sondern maßgeblich über klinische Differenzierung, Studiendaten, Versorgungsprogramme und die Integration in Behandlungspfade.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von AstraZeneca wird von einem erfahrenen Vorstand und einem unabhängigen Aufsichts- beziehungsweise Board-System überwacht, wie es in britisch geprägten Corporate-Governance-Strukturen üblich ist. Die Führung setzt stark auf langfristige Wertschöpfung durch wiederkehrende Innovationszyklen statt kurzfristiger Margenmaximierung. Capital Allocation fokussiert sich auf forschungsintensive Kernbereiche, gezielte Akquisitionen und Partnerschaften, die Pipeline-Lücken schließen oder komplementäre Technologiefelder erschließen sollen. Strategische Leitlinien umfassen die Priorisierung hochdifferenzierter Onkologieprodukte, die Stärkung der Präsenz in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, den Ausbau der Rare-Disease-Aktivitäten und die Nutzung digitaler Technologien in Forschung, klinischer Entwicklung und Vermarktung. Governance-Schwerpunkte liegen auf Compliance, Pharmakovigilanz, Transparenz im Umgang mit Gesundheitsbehörden und der verantwortungsvollen Interaktion mit medizinischen Fachkreisen, um regulatorische und Reputationsrisiken zu minimieren.

Branchen- und Regionalanalyse

AstraZeneca agiert in der globalen forschungsbasierten Pharmaindustrie, einer Branche mit hohen Eintrittsbarrieren, streng regulierten Märkten und langen Entwicklungszyklen. Strukturelle Wachstumstreiber sind demografischer Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, medizinischer Fortschritt und zunehmender Zugang zu Gesundheitsversorgung in Schwellenländern. Gleichzeitig stehen Pharmaunternehmen weltweit unter wachsendem Kostendruck durch staatliche Gesundheitssysteme, Erstattungsregime, Preisregulierung und zunehmend strenge Nutzenbewertung durch Health-Technology-Assessment-Organisationen. Regional ist AstraZeneca stark in Nordamerika, Europa und entscheidenden asiatischen Märkten präsent, darunter China. In entwickelten Märkten prägen Preisverhandlungen, Rabattmodelle und strikte Zulassungsanforderungen das Umfeld. In Schwellenländern ergeben sich Chancen aus wachsender Mittelschicht und besseren Gesundheitssystemen, jedoch verbunden mit politischen und währungsbezogenen Risiken. Die Bedeutung von Biologika, personalisierter Medizin und digitalen Gesundheitslösungen nimmt zu, was den Wettbewerb um wissenschaftliches Personal, Kooperationen und technologische Plattformen weiter intensiviert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AstraZeneca entstand 1999 aus der Fusion des schwedischen Unternehmens Astra AB und der britischen Zeneca Group plc, einer früheren Pharma- und Agrochemie-Abspaltung von ICI. Die Fusion kombinierte skandinavische Forschungsstärke mit britischer Industrieerfahrung und schuf einen globalen Player mit europäischer Prägung. In den folgenden Jahren richtete der Konzern seine Strategie zunehmend auf verschreibungspflichtige Arzneimittel und innovative Therapiegebiete aus, während Randaktivitäten schrittweise zurückgefahren wurden. Mit der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt stärker in Richtung Onkologie und komplexer chronischer Erkrankungen, begleitet von intensiven Investitionen in F&E-Zentren, Kooperationen mit Biotech-Unternehmen und Allianzen mit Diagnostik- sowie Technologiepartnern. Ein entscheidender strategischer Schritt war die Übernahme von Alexion, die den Bereich seltener Krankheiten als eigenständige Wachstumssäule etablierte. Insgesamt zeigt die Historie eine Entwicklung von einem diversifizierten Pharmaanbieter hin zu einem fokussierten, wissenschaftlich getriebenen Biopharma-Konzern mit klar definierten Kernindikationen.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Zu den Besonderheiten von AstraZeneca zählen die starke Fokussierung auf evidenzbasierte Onkologie, die wachsende Präsenz im Bereich seltener Krankheiten und eine ausgeprägte Ausrichtung auf personalisierte Medizin. Das Unternehmen engagiert sich zudem in globalen Gesundheitsinitiativen, beispielsweise im Rahmen von Programmen zum Zugang zu Medikamenten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, was neben sozialen Zielen auch langfristig Marktchancen eröffnen kann. ESG-relevante Themen umfassen Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in Produktion und Lieferkette, nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen sowie Maßnahmen gegen antimikrobielle Resistenzen. Im Bereich Governance betont AstraZeneca Transparenz in klinischen Studien, Pharmakovigilanz und den verantwortungsvollen Umgang mit Marketingpraktiken. Gleichwohl steht die gesamte Branche regelmäßig unter Beobachtung hinsichtlich Preissetzung, Lobbying und Einflussnahme auf Verschreibungsverhalten, sodass auch für AstraZeneca reputationsbezogene ESG-Risiken bestehen, die aktiv gemanagt werden müssen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet AstraZeneca mehrere strukturelle Chancen:
  • Breit diversifiziertes Portfolio in medizinisch relevanten Indikationen mit langfristigen Nachfrageimpulsen.
  • Starke Position in der Onkologie und zunehmende Präsenz in seltenen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf.
  • Solide Burggräben durch Patentportfolio, F&E-Kompetenz, regulatorische Expertise und etablierte Vertriebskanäle.
  • Globale Präsenz in entwickelten Märkten und wachstumsstarken Schwellenländern, was die regionale Risikostreuung unterstützt.
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Hohe Abhängigkeit von erfolgreichen klinischen Studien und Zulassungen; Fehlschläge können Pipeline-Werte vernichten.
  • Patentabläufe und wachsender Druck durch Generika und Biosimilars, insbesondere bei etablierten Blockbuster-Medikamenten.
  • Regulatorische und politische Risiken, etwa strengere Preisregulierung, Nutzenbewertungen oder Gesundheitsreformen in Schlüsselmärkten.
  • Komplexität und Integrationsrisiken im Zusammenhang mit größeren Akquisitionen und Kooperationen, insbesondere im Bereich seltener Krankheiten.
  • Branchenübliche Rechts- und Haftungsrisiken, etwa aus Produkthaftung, Compliance-Verstößen oder Kartellverfahren.
Für eine konservative Anlagestrategie bleibt AstraZeneca ein qualitativ hochwertiger, aber forschungsintensiver Pharmakonzern, dessen Risikoprofil maßgeblich von Pipeline-Entwicklung, regulatorischem Umfeld und nachhaltigem Innovationsmanagement geprägt wird. Eine endgültige Anlageentscheidung sollte stets auf individueller Risikotragfähigkeit, Portfolio-Kontext und unabhängiger Analyse basieren.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 243,74 Mrd. €
Aktienanzahl 1,55 Mrd.
Streubesitz 44,36%
Währung EUR
Land Großbritannien
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+55,64% Weitere
+44,36% Streubesitz

Community-Beiträge zu AstraZeneca plc

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bulls_b
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HomerSimpson77
Morgen gibts Gift in den Kaffee
wer nicht hören will.... oder Du strengst Dich jetzt mal an
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NeverKnow
Antwort zur Haftung

Zur Info: Quelle ntv

Dass die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den Impfstoffherstellern so lange gedauert haben, habe auch daran gelegen, dass die EU-Kommission nicht die gesamte Haftung übernehmen wollte, sagt Kanzlerin Merkel. Der kürzlich veröffentlichte Vertrag mit Astrazeneca verspreche dem Hersteller allerdings "das glatte Gegenteil" und befreie ihn von fast jeglicher Haftung, sagt der Jurist Niko Härting im Interview mit ntv.de. Nach einem Jahr Corona-Politik säßen "die Hersteller einfach am längeren Hebel."


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dusrunner
Morgenkaffee
Denke der Morgenkaffee wird morgen ab 09:00 Uhr gut schmecken, wenn London aufmacht. Wie gesagt, ich sehe AZ wesentlich stabiler als so manch anderer Wert. Dieses Wunschdenken nach den schnellen Gewinnen ist ja legitim wer das sucht ist in der Tat vielleicht auch hier falsch. Aber ich sag mal so. 25 - 30% nach oben in den nächsten Wochen sind gut möglich, 25-30% Prozent nach unten halte ich jedoch für sehr unwahrscheinlich.
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Häufig gestellte Fragen zur AstraZeneca Aktie und zum AstraZeneca Kurs

Der aktuelle Kurs der AstraZeneca Aktie liegt bei 162,35 €.

Für 1.000€ kann man sich 6,16 AstraZeneca Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der AstraZeneca Aktie lautet AZNCF.

Die 1 Monats-Performance der AstraZeneca Aktie beträgt aktuell 5,96%.

Die 1 Jahres-Performance der AstraZeneca Aktie beträgt aktuell 29,67%.

Der Aktienkurs der AstraZeneca Aktie liegt aktuell bei 162,35 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 5,96% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von AstraZeneca eine Wertentwicklung von 13,09% aus und über 6 Monate sind es 34,88%.

Das 52-Wochen-Hoch der AstraZeneca Aktie liegt bei 166,45 €.

Das 52-Wochen-Tief der AstraZeneca Aktie liegt bei 111,00 €.

Das Allzeithoch von AstraZeneca liegt bei 166,45 €.

Das Allzeittief von AstraZeneca liegt bei 28,35 €.

Die Volatilität der AstraZeneca Aktie liegt derzeit bei 25,95%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von AstraZeneca in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 169,93 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,14%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 169,93 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,14%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche AstraZeneca Kursziel beträgt 169,93 €. Das ist +3,14% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen AstraZeneca 6 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche AstraZeneca Kursziel beträgt 169,93 €. Das ist +3,14% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen AstraZeneca 6 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 169,93 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +3,14%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die AstraZeneca Aktie bei 169,93 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der AstraZeneca Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 243,74 Mrd. €

Insgesamt sind 1.562,2 Mio AstraZeneca Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von AstraZeneca bei 56%. Erfahre hier mehr

AstraZeneca hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

AstraZeneca gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der AstraZeneca Aktie beträgt 29,48.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von AstraZeneca betrug 52,94 Mrd GBX.

Ja, AstraZeneca zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 07.08.2025 eine Dividende in Höhe von 0,77 £ (0,88 €) gezahlt.

Zuletzt hat AstraZeneca am 07.08.2025 eine Dividende in Höhe von 0,77 £ (0,88 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von AstraZeneca wurde am 07.08.2025 in Höhe von 0,77 £ (0,88 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 07.08.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,77 £ (0,88 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.