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Aktien Frankfurt: Indizes wenig verändert vor US-Zinsentscheid - Quartalszahlen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Zur Wochenmitte haben erneut viele Quartalszahlen von Unternehmen allenfalls Einzelwerte am deutschen Aktienmarkt stärker bewegt. Beim Dax selbst war die Entwicklung verhalten, gegen Mittag stand er mit 0,12 Prozent im Minus bei 23.223 Punkten. Das Rekordhoch von 23.476 Punkten bleibt damit in Sichtweite.

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Auch der MDax für die mittelgroßen Unternehmen zeigte sich mit minus 0,13 Prozent auf 29.313 Punkte leicht schwächer. Der Euroregion-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,3 Prozent nach.

Am Vortag hatte sich der Dax anfangs seinem Rekord bis auf weniger als 100 Punkte genähert, bevor das Scheitern von CDU-Chef Friedrich Merz beim ersten Anlauf zur Kanzlerwahl einen vorübergehenden Rücksetzer ausgelöst hatte. Am Ende schaffte Merz es dann im zweiten Wahlgang. Investoren hoffen nun auf einen wirtschaftlichen Aufschwung in Europas größten Volkswirtschaft.

Die Experten von Index Radar jedoch mahnten, zwischen vollmundiger Ankündigung der Politik und tatsächlicher Umsetzung milliardenschwerer Ausgabenprogramme liege oft ein tiefer Graben. Bei einem Dax über 23.000 Punkten und angesichts moderat ambitionierter Bewertungen würden Investoren genauer hinsehen, welche Unternehmen tatsächlich wie stark von den Maßnahmen profitieren könnten.

Nächstes Ereignis mit politischer Brisanz ist am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, der nach dem Börsenschluss hierzulande ansteht. Beobachter wollen wissen, wie die Fed auf die Forderungen von US-Präsident Donald Trump reagiert, die Zinsen zu senken. Es wird erwartet, dass die Fed dem politischen Druck widersteht und ihre Leitzinsen nicht anpasst. Angesichts der erratischen Zollpolitik von Trump ist das Umfeld für die Geldpolitik sehr unsicher.

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Vor der Fed-Entscheidung prägten erneut viele Quartalsbilanzen deutscher Unternehmen den Tag, unter anderem von den Dax-Konzernen BMW , Fresenius (Fresenius Aktie) , Siemens (Siemens Aktie) Healthineers und Vonovia . Die Anleger von BMW nahmen die Zuversicht des Autobauers für das Gesamtjahr dankbar an. Trotz US-Zöllen bestätigten die Bayern ihren Ausblick. Die Papiere gewannen zuletzt noch 1,4 Prozent.

Zum Medizintechnikhersteller Siemens Healthineers sagte ein Händler, die Quartalszahlen seien besser als erwartet. Die Titel verloren jedoch 1,8 Prozent. Pharmawerte insgesamt waren schwach, drohende US-Zölle hinterließen ihre Wirkung ebenso wie eine Personalie der US-Gesundheitsbehörde FDA. Diese hatte Vinay Prasad zu ihrem obersten Impfstoff-Regulierer ernannt, der während der Corona-Pandemie als Kritiker der FDA-Maßnahmen aufgetreten war. Sartorius und Merck KGaA (Merck KGaA Aktie) verloren in diesem Umfeld 3,1 beziehungsweise 1,4 Prozent. Für die Titel des Krankenhaus- und Arzneimittelkonzerns Fresenius ging es jedoch nach Quartalszahlen um 1,2 Prozent nach oben.

In der zweiten Börsenreihe nutzten die Anleger des Gebrauchtwagenhändlers Auto1 nach einer Anhebung der Gewinnprognose die anfangs hohen Kursaufschläge für Gewinnmitnahmen. Quartalszahlen veröffentlichten auch der Rüstungskonzern Hensoldt und der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich , deren Aktien um jeweils 3,5 Prozent zulegten./ajx/jha/

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