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Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Donald Trump bekommt bei seiner Zollpolitik Gegenwind: Ein US-Bundesgericht sprach dem US-Präsidenten die Befugnis ab, weitreichende Zölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz zu verhängen. Die betreffenden Zölle würden "aufgehoben und ihre Anwendung dauerhaft untersagt", hieß es in der Entscheidung des für internationalen Handel zuständigen Gerichts in New York.
Damit ist Trumps aggressive Handelspolitik, die die Finanzmärkte weltweit zwischenzeitlich erschüttert hatte und immer wieder für Unruhe sorgt, zumindest vorerst ausgebremst. Seine Regierung legte allerdings umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Berufungsgericht die Zölle bis zu einer finalen Entscheidung wieder in Kraft setzt.
Laut Mark Haefele, Chefanlagestratege bei der Vermögensverwaltung der Großbank UBS, dürften die US-Zölle auf Waren aus anderen Ländern wohl nicht einfach verschwinden. Es gebe bestimmte gesetzliche Möglichkeiten, einen Teil der Zollpolitik trotz des Urteils umzusetzen. Daher dürfte das Marktumfeld für Investoren vorerst weiter volatil bleiben.
Mit Blick auf Nvidia waren Anleger derweil jüngst durchaus nervös, denn die Geschäftszahlen des US-Techkonzerns haben große Bedeutung für die Marktstimmung weit über den Sektor hinaus. Mit seinem rasanten Umsatzplus wischte Nvidia aber die Sorgen weg. "Der KI-König hat inmitten des Handelskriegs abgeliefert", schrieb Experte Stephen Innes von SPI Asset Management.
Neben Nvidia strahlten auch Geschäftszahlen des SAP (SAP Aktie)
In diesem Umfeld war der Index der europäischen Techwerte
Unter den Einzelwerten waren die Papiere des britischen Online-Autohändlers Auto Trader auffällig. Sie sackten um rund 14 Prozent ab. Die Resultate des abgelaufenen Geschäftsjahres 2024/25 liegen laut Analyst Jo Barnet-Lamb von der UBS leicht unter den Markterwartungen. In den Fokus rückte er aber insbesondere den Ausblick auf das neue Geschäftsjahr, der vorsichtiger sei als erwartet./mis/jha/
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