Ziel sei es, die Playa lebenswerter zu gestalten, sagte Martínez. In vielen Punkten ist das Projekt allerdings noch wenig konkret. Der Bürgermeister erklärte, das Rathaus wolle sich mit Branchenverbänden und Anwohnervereinen treffen, um verschiedene Ideen zu diskutieren. Für 80 Millionen Euro ist etwa eine Verschönerung der zweiten und dritten Meereslinie angedacht. Dabei sollen unter anderem Straßen und Gehwege erneuert werden.
Klappt es diesmal?
In Bezug auf Mobilität soll die Playa neben anderen Verbesserungen an das öffentliche Netz von Leihfahrrädern "BiciPalma" angeschlossen werden. Zudem will man Park-and-Ride-Parkplätze bauen, die an die von der Balearen-Regierung geplante Zugstrecke angebunden sind. Um die Wohnungsnot zu bekämpfen, sollen veraltete Ein- und Zwei-Sterne-Hotels in Wohnraum umgewandelt und neue Häuser im Hinterland des Ballermanns errichtet werden.
Pläne, die Playa umzubauen, gab es in der Vergangenheit oft. Meist scheiterte es aber an der Umsetzung. Das Rathaus Palma lässt zudem seit zwei Jahren die Kanalisation und Straßenbeleuchtung direkt am Meer erneuern. Die Bauarbeiten wurden jedes Jahr im Sommer gestoppt, um die Urlauber nicht zu stören. So auch derzeit. Die letzte Bauphase ist für den kommenden Winter geplant./er/DP/jha
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