Die Inflation in der Eurozone deckt sich damit mit dem mittelfristigen Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Die Kernrate der Inflation, bei der bestimmte, besonders schwankungsanfällige Komponenten herausgerechnet werden, liegt mit 2,3 Prozent etwas höher. Auch hier wurde die erste Schätzung bestätigt.
Die EZB hatte angesichts von Sorgen um die Konjunktur und wegen der abflauenden Teuerung zuletzt Anfang Juni den Einlagenzins zum achten Mal seit dem vergangenen Sommer gesenkt - und zwar um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent. Für den nächsten EZB-Entscheid am 24. Juli rechnen die meisten Ökonomen mit einer Zinspause.
Dabei dürfte auch die Unsicherheit rund um die Folgen der Handelsstreitigkeiten mit der USA eine Rolle spielen. US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union mit Zöllen in Höhe von 30 Prozent gedroht, die am 1. August in Kraft treten sollen. Die EU hat zwar ein Paket mit Gegenmaßnahmen in Aussicht gestellt, will aber zunächst noch verhandeln. Zölle können auf die Verbraucherpreise durchschlagen./jsl/jkr/stk
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