- Goldpreis erreicht neuen Rekord von 3.703 US-Dollar.
- US-Notenbank plant voraussichtlich Zinssenkung um 0,25 %.
- Gold gilt als Krisenwährung in unsicherer Wirtschaft.
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Die Dollar-Schwäche sorgte laut Experten am Dienstag für zusätzlichen Rückenwind. Anleger blicken zudem immer stärker auf die US-Notenbank Fed. Die besser als erwartet ausgefallenen US-Einzelhandelsumsätze bewegten die Märkte insgesamt kaum. Derzeit gehen Ökonomen überwiegend davon aus, dass die US-Notenbank Fed an diesem Mittwoch eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte vornimmt. Eine kräftige Senkung der US-Leitzinsen ist aus Sicht von Nord/LB-Analyst Tobias Basse noch unwahrscheinlicher geworden.
Niedrigere Zinsen können bei Anlegern die Nachfrage nach anderen Vermögenswerten steigen lassen, weil mit vergleichsweise sicheren Anlagen wie Staatsanleihen dann weniger Rendite zu erwarten ist. Gold wirft keine Zinsen ab, dieser Nachteil gegenüber Festverzinslichen schrumpft tendenziell aber mit geringeren Zinsen. Gold hat ohnehin wegen der Unsicherheit in der Weltwirtschaft seit geraumer Zeit einen Lauf, das Edelmetall gilt als Krisenwährung.
Der Machtkampf zwischen US-Präsident Donald Trump und der US-Notenbank Federal Reserve geht unterdessen in die nächste Runde. Das von Trump angerufene Berufungsgericht blockiert die Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook, derweil der Senat die Ernennung von Stephen Miran, einem Trump Vertrauten, als Gouverneur der Fed bestätigte. Die Fed-Sitzung könnte damit nach Expertenmeinung äußerst kontrovers verlaufen./jha/jsl/nas
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