Zinssenkung - Hört die Signale!


Thema
abonnieren
Beiträge: 15
Zugriffe: 1.844 / Heute: 2
Happy End:

Zinssenkung - Hört die Signale!

 
30.11.02 23:57
Nie zuvor haben die Mitglieder der Europäischen Zentralbank eine Zinssenkung so unmissverständlich angedeutet wie in den vergangenen vier Wochen. Auf der Ratssitzung am kommenden Donnerstag könnte es endlich soweit sein.

Die Ruhe ist dahin. Seit Anfang November heizen die sonst so verschwiegenen Ratsmitglieder der Europäischen Zentralbank (EZB) Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung an. Die Direktoriumsmitglieder tingeln zu Fachkonferenzen durch die Welt: Eugenio Domingo Solans spricht in Zürich, Sirkka Hämäläinen in Berlin, EZB-Chef Wim Duisenberg in Mexiko. Otmar Issing, als Chefvolkswirt einer der wichtigsten Männer im Ausschuss der Notenbank, füllt die wenigen Lücken in seinem Terminkalender mit sonst raren Pressegesprächen. Keine Woche vergeht, ohne dass sich einer der Präsidenten der zwölf nationalen Notenbanken der Euro-Zone zu Wort meldet.

Das Mitteilungsbedürfnis überrascht. Seit Ende November vergangenen Jahres hatten sich die Euro-Hüter kaum zu Wort gemeldet. Für die Auguren in den volkswirtschaftlichen Abteilungen von Banken und Ministerien steht fest: Die Notenbank bereitet die Finanzmärkte auf die lang erwartete Zinssenkung für den Euro-Raum vor. "Die EZB hat aus ihren Versäumnissen der Vergangenheit gelernt. Nun gibt sie Signale", sagt Martin Schubert, Volkswirt der Commerzbank. "Die Häufigkeit der Äußerungen von Zentralbankmitgliedern, die auf eine Zinssenkung hindeuten, ist ungewöhnlich."

Die Finanzmarktprofis lesen die Ankündigung zwischen den für Laien unverdächtigen Zeilen, die die Euro-Banker von sich geben: "Es ist wichtig zu sehen, dass die Inflationserwartungen nachgelassen haben", sagte Chefvolkswirt Issing vor zwei Wochen. "Die Aussichten, dass die Inflation im nächsten Jahr unter zwei Prozent sinken und auch unter dem Wert bleiben, haben zugenommen", schob EZB-Vizechef Lucas Papademos diese Woche nach. Der "Raum für eine Zinssenkung" sei größer geworden.

Dies war einer der klarsten Hinweise darauf, dass die Europäische Zentralbank der Forderung zahlreicher Finanzmarkt-Akteure nachkommt - wahrscheinlich schon auf der nächsten Sitzung am Donnerstag kommender Woche. Alles andere wäre eine Enttäuschung für Wirtschaftspolitiker und Börsianer.

Selbst unter Druck gesetzt

Mit der Roadshow der vergangenen drei Wochen haben die Notenbanker die Erwartungen hochgesteckt: "Sie haben sich selbst erheblichen Druck gemacht", sagt Julian Callow, Europa-Chefvolkswirt der Investmentbank Credit Suisse First Boston. "Es wäre ein Rückschlag für die Kommunikationspolitik der Zentralbank, wenn sie ihre Zinsen auf dem Stand von heute behält", sagt Commerzbank-Ökonom Schubert.

Seit zwölf Monaten verweigern die Ratsmitglieder sich dem Ruf der Finanzmärkte nach niedrigeren Geldpreisen. Der Leitzins steht bei 3,25 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit März 2000. Volkswirte bezweifeln dennoch, dass er niedrig genug ist. Sie hoffen, dass die Wirtschaft durch billigere Kredite wieder an Schwung gewinnt, dass Wirtschaft und Verbraucher wieder Vertrauen schöpfen.

Im vergangenen Quartal dürfte die Wirtschaft im Euro-Raum gerade noch um 0,4 Prozent gewachsen sein. Und Ökonomen schätzen, dass sich der Zuwachs in den beiden Folgequartalen weiter abschwächt.

Duisenberg offen wie nie zuvor

Anfang November kannten die EZB-Geldpolitiker das ganze Ausmaß der Wachstumsschwäche noch nicht - und stritten auf ihrer monatlichen Sitzung trotzdem über eine Zinssenkung. "Der Rat hat intensiv eine Zinssenkung diskutiert", erklärte Duisenberg auf der anschließenden Pressekonferenz. So offen hatte der EZB-Präsident nie zuvor eingeräumt, dass die Mitglieder unterschiedliche Auffassungen vertreten haben.

Einige Teilnehmer der Sitzung müssen darauf gedrängt haben, die kontroverse Aussprache in dem sonst auf Konsens ausgerichteten Gremium zu erwähnen. Erstmals in der kurzen Geschichte der EZB erlaubte Duisenberg einen Blick hinter die Kulissen der mächtigen Institution. Bei der Sitzung scheint es heftig zugegangen zu sein. Chefvolkswirt Issing sagte später, es sei eine der schwierigsten Entscheidungen der EZB gewesen, die Zinsen unberührt zu lassen.

Das kommende Treffen birgt ebenfalls Zündstoff. "Dass diesmal ein Zinsschritt kommt, ist eindeutig", sagt Deka-Bank-Volkswirt Karsten Junius. Die Höhe der Zinssenkung wird jedoch mit Sicherheit zum Streitpunkt werden. Issing wird zu Beginn des Treffens die Lage im Euro-Raum vorstellen. Aus den Prognosen über Inflation, Geldmengenentwicklung und Konjunktur leitet er eine Empfehlung ab. Ob die Zinsen gesenkt werden sollen und, wenn ja, wie stark. EZB-Beobachter erwarten eine moderate Senkung - vielleicht um einen Viertelprozentpunkt.

Gefahren für Teuerungsanstieg

Das lassen zumindest Issings Äußerungen von dieser Woche erahnen: "Es ist eine unserer Sorgen, dass die Inflation in einem Klima der Abschwächung in der Realwirtschaft nicht in gleichem Maße zurückgegangen ist", sagte der Chefvolkswirt. Das klang für die Experten nicht gerade wie ein Plädoyer für einen großen Zinsschritt um 0,5 Prozentpunkte.

Offenbar sieht der Chefökonom doch noch gewisse Gefahren für einen Teuerungsanstieg. Die Notenbank hat sich das strikte Ziel gesetzt, mittelfristig die Inflationsrate auf unter zwei Prozent zu senken. Erst dann geht die Zentralbank von Preisstabilität aus. Zurzeit liegt die Rate bei 2,3 Prozent. Eine böse Überraschung meldete am Donnerstag Italien. Dort legte die Inflation im November auf 2,9 Prozent zu - trotz schwächelnder Konjunktur und fallendem Ölpreis.

Jenen Zinssatz zu finden, der allen Volkswirtschaften im Euro-Raum gerecht wird, ist fast unmöglich. Denn die Preissteigerungsraten in den zwölf Mitgliedsstaaten sind denkbar unterschiedlich: In Deutschland liegt sie derzeit bei rund 1,1 Prozent, in Griechenland dagegen bei 3,9 Prozent. Spanien kommt auf 4, das kleine Irland auf 4,6 Prozent.

Brisante Entscheidung

Allein diese Tatsache sorgt für Diskussionen im EZB-Rat. Der spanische Zentralbankchef Jaime Caruana etwa wird vermutlich Argumente für eine leichte Zinssenkung vortragen - die Wirtschaft seines Landes wächst mit etwa zwei Prozent, was über dem Durchschnitt der Euro-Zone liegt.

Die Entscheidung am kommenden Donnerstag ist brisant. Einige Ökonomen bezweifeln, dass die Inflation in der Euro-Zone - wie von der EZB erwartet - Anfang 2003 wieder unter die Grenze von zwei Prozent fallen wird. Jörg Krämer, Chefvolkswirt von Invesco Asset Management etwa rechnet damit, dass die Preissteigerung im kommenden Jahr zeitweise 2,5 Prozent erreichen könnte.

Sorgen bereitet Krämer vor allem, dass die Kerninflation, also die Teuerungsrate ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel, weiter bei rund 2,5 Prozent liege. Auch die Preise für Dienstleistungen stiegen unvermindert an - ohne dass eine Trendwende zu erkennen sei. "Die Dienstleistungspreise hängen in erster Linie von der Lohnentwicklung ab - und die Lohnanstiege waren bis zuletzt sehr kräftig", sagt Krämer. Ein neuer Golfkrieg könnte ebenfalls die Preisspirale nach oben treiben, warnt Volkswirt Junius von der Deka-Bank.

Unsicherheitsfaktor Irak-Konflikt

Eben jene geopolitischen Risiken bereiten der EZB Sorge. Direktoriumsmitglied Issing sagt, die Frage sei, "ob es einen Krieg gegen Irak geben wird, und noch wichtiger sei, wie lange er dauern und wie danach die Situation sein wird." Dies kann derzeit indes niemand beantworten.

Selbst wenn sich die Banker schnell auf einen neuen Zinssatz einigen, könnte es auf der Sitzung am Donnerstag zu Reibereien kommen. Denn neben der Zinsentscheidung stehen noch mehr Themen auf der Tagesordnung.

Die 18 Geldpolitiker müssen ihre Strategie für das nächste Jahr festlegen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Menge an Geld, das im Euro-Raum umläuft. Je mehr Mittel bereitstehen, desto höher fällt die Inflation aus, argumentieren die Notenbanker.

Die Geldmenge soll nach den Zielen der EZB im Jahresvergleich um maximal 4,5 Prozent ansteigen. Im Oktober lag der Zuwachs bei sieben Prozent - ein Wert, der leicht unter dem vom September liegt, aber deutlich über der selbst formulierten Vorgabe. Diese Diskrepanz könnte dazu führen, dass sich die Notenbanker mit weiteren Zinssenkungen zurückhalten - oder den Wert für das erlaubte Geldmengenwachstum heraufsetzen.

Ein Notenbank-Mitarbeiter rechnet auf der nächsten Sitzung mit langen Diskussionen. "Dies dürfte zu Kontroversen führen."

www.ftd.de/pw/eu/1038505019907.html?nv=sky
Antworten
Immobilienhai:

sind das die selben chefvolkswirte und analysten

 
01.12.02 00:21
die die zinssenkung schon für die notenbanksitzung im november als 100% sicher analysiert haben???

vielleicht haben sie ja nur in ihrem flehen nach der zinnsenkung den blick fürs wahre verloren und interpretieren die lage falsch.

vielleicht kommunizieren die ezb-leute bereits "macht euch nicht so große hoffnung, ne zinssenkung gibbet nicht", schliesslich sind es nur deutschland, frankreich, italien und portugal die probleme haben, und zwar hausgemachte für deren lösung die nationale politik zuständig ist. in den anderen ländern der eu läuft die konjunktur wieder bzw. springt an und es gibt schon inflationsraten über 4% wie in holland.

und hauptaufgabe der ezb ist nach wie vor preisstabilität und nicht die aufgrund einer vermurksten politik am boden liegende wirtschaft anzukurbeln.

wir werden also gespannt sein dürfen...
Antworten
Stox Dude:

50 bps sehe wir am Donnerstag !

 
01.12.02 07:53
    Stox Dude
Zinssenkung - Hört die Signale! 870353
Zinssenkung - Hört die Signale! 870353
Antworten
Slash:

Na dann gibts das gleich Szenario wie in den USA

 
01.12.02 11:38
das heist das wir bis Donnerstag , nachdem es Montag runter geht erst mal schön rauf gehen im Dax um dann, wenn es eine Zinssenkung gibt, tief im Keller zu fallen. Interressante Aussichten.

Gruß slash
Antworten
Reinyboy:

Meine Meinung:

3
01.12.02 12:17
Eine Zinssenkung ist auf jeden Fall bei einem DAX-Stand von 3300 Punkten enthalten.

Alle DAX-Stände über dieser Marke werden sich als heiße Luft entpuppen.

Fundamental gehört der DAX eher unter die 3000er Marke.

Mein Fazit: Instis werden diese Woche zum Abbau von Positionen nutzen, da wohl ab spätestens zweiter Dezemberwoche ein paar unangenehme Gewinnrevisionen von US-Unternehmen zu erwarten sind.

Auch die heutige Überschrift "Die neue Kauflust" der Euro am Sonntag sollte nachdenklich stimmen.

Und wenn ich Kommentare  von Analysten auf N-TV höre, die einen möglichen DAX-Stand von bis zu 4200 Punkten vorraussagen und mir das Put-Call-Ratio anschaue, das sich im Extrembereich befindet, sollten eh die Alarmglocken schrillen.




Grüße           Reiny

Antworten
Reinyboy:

Noch noch etwas Bärenfutter

 
01.12.02 14:34
Vergeßt nicht, daß sich das Wirtschaftswachstum in den USA von doch stattlichen 3,8-4% im 3. Quartal auf relativ mickriche 1,6% im 4. Quartal  fallen wird und das obwohl das Weihnachtsgeschäft läuft. Aus diesem Wachstumsschwund läßt sich auch eindeutig ablesen, daß die Zinssenkungen total versagt haben.

Wie wird das wohl im 1.Quartal 2003 ausfallen??

Wie es um die US-Wirtschaft wirklich steht, kann sich jeder selbst ausmalen, wenn Bush laut darüber nachdenken läßt, die Steuern soweit zu senken um ein 3% Wirtschaftwachstum zu erreichen. Und das obwohl die Staatverschuldung jetzt schon 75% des Bruttosozialproduktes beträgt.
Wachstum um jeden Preis, die richtige Strategie für steigende Aktienkurse und eine neuen Blase ??

Es soll also mal wieder eine neue Kanüle in den Intensivstationspatienten US-Wirtschaft eingeführt werden, zu Lasten einer weiteren gigantischen Staatverschuldung.

Eine steigende Inflationsrate wird wohl das ganz große Thema für 2003 in den USA werden und Gold und Euro nächstes Jahr in ungeahnte Höhen treiben.


Aus den letzten, etwas besser als erwartet ausgefallenen Zahlen aus USA, auf einen Wirtschaftsaufschwung zu schließen, wird sich wohl als fataler Fehler herausstellen.

Im übrigen haben wir bereits jetzt schon wieder ein KGV von 36 im S&P 500, ein KGV wie Anfang 2000, wo die Blase zu platzen begann.









Grüße            Reiny
Antworten
Nassie:

Die Zinssenkung wird mit großer

 
01.12.02 15:10
Wahrscheinlichkeit kommen.
Ob der Dax steigt entscheidet die Entwicklung an den US-Börsen.
Reinys Einschätzungen sind fundamental nicht wegzudiskutieren.
Aber auch die Psychologie entscheidet über die Kurse.
Bis Mitte Januar sind wir schlauer. Länger kann man kaum vorausblicken.
Bis dahin bin ich bullish.
Antworten
Stox Dude:

@Reinyboy: wiederholt muss ich es Dir leider sagen

 
01.12.02 18:38
"Don't fight the trend, the trend is your friend "

Seit Anfang Oktober bist Du bearish und der Markt laeuft Dir davon !
Was Du ueber die X-Mas shoppings aussagst, tut mir leid, ist Schwachsinn, denn die
Thanksgiving Shopping Season hatte angefangen und ist nun beendet.
Du vergisst diverse Fakten, z.B. das Unternehmen die Inventories fuers X-mas
Geschaeft leicht runtergefahren haben ( ca. 15%)und das X-mas Geschaeft erst Mitte
Dezember eigentlich stattfindet. Entgegen den Erwartungen, haben die amerikan.
Verbraucher "mehr ausgegeben" an Thanksgiving als erwartet.
Die Chip Sales sind 20% gegenueber vom Vorjahr angestiegen, Flashmemory Price werden
bis zu 40% erhoeht, Mobile Phone Sales is UP, Pharma Unternehmen steigen weil die
Regierung ein neues Gesetz rausbrachte das die Industrie vor Klagen schuetzt, Automobil Sales are up wegen low interest rates, mortgage finance is up weil Verbraucher anstatt ihr schwer verdientes Geld in Immos stecken anstatt Aktien. Retail Investment ist zwar down, aber die Bond Gelder sind in den letzten 2 Monaten in den Equity Markt geflossen, noch sitzen die Instis auf enormen CASH Betraegen, das im Money Market darauf wartet in den Equity Markt zu fliessen, was auch geschieht wenn der S&P500 die 950 erreicht und haelt.

Du kannst die US Economy schlecht reden wie Du moechtest, aber sehr wichtige Faktoren
hast DU vergessen.

1. US Zinsen bei 1,25% 40 year low,  aber welche sind das ?
  Korrekt nur die short term interest rates !
  Die FED hat noch genuegen Luft um die "medium & long term" interest rates zu senken
  plus die mortgage rates, die gegenwaertig bei 6% liegen.

2. If things go really bad, the Fed could print money, then use it to buy back

  treasury bonds von investors (z.B. Japan). The purchase would pump money into the
  economy in th same way the Fed does when it lowers the interest rates

3. Intermediate & long terms interest rates to be driven down, imagine
  a $1000 bond that pays its owner $50 a year, or 5%. It pays $50 regardless
  of what supply and demand do to the market price of the bond. If the Fed drove the
  price to, say, $1200 that $50 would be an interest rate, or yield, of about 4,2%
 
4. Like Gold, US Dollars have value only to the extent that they are strictly limited
  in supply, but the US government has a printing press that allows to produce as many
  US Dollars as it wishes at no cost. By increasing the numbers of US Dollars in  
  circulation, or even by credibly threatening to do so, the US government can also
  reduce the value of a dollar in terms of goods and services, which is equivalent to
  raising the price in Dollar of those goods and services. I conclude that, under a
  paper money system, a determined government can always generate a higher spending
  and hence positive inflation

5. Another way to drag down long term rates would be for the Fed to announce it would
  keep short term rates low for a fixed number of years. This would work because
  longer term rates are influenced by investor' speculation about what the short term
  rates will be in the near future.

All diese Massnahmen die die FED noch in der Tasche hat, gibt dem Markt die
Sicherheit das der Markt nicht zusammenbricht!

Viel Spass noch, wir reden im Januar '03 wieder

PS: Der Grund warum die Medien so positiv schreiben ist, die retail investors fehlen
   im Markt und die (Lemminge) werden im Dezember einsteigen, wenn der Markt schon
   25-30% davon gelaufen ist und im Januar'03 werden sie geschlachtet.


    Stox Dude

Zinssenkung - Hört die Signale! 870579
Antworten
Stox Dude:

Bzgl. Put/ Call Ratio

 
01.12.02 18:51
Wir sollten dieses Jahr mit den vergangenen 2 Jahren vergleichen, der Put/Call Ratio
stieg auch Ende November und erreichte Hoehen Ende Dezember, was dann kam wissen wir
alle, es wurde geshortet auf Teufel komm raus Ende Januar.
So wird es auch naechstes Jahr laufen, denn die Maerkte sind zu weit gelaufen durch
die Zinseuphorie, aber sie werden weiterlaufen bis Anfang Januar, wie in den letzten
2 Jahren ( window dressing fuegen wir noch als Grund hinzu ).

   Stox Dude
Zinssenkung - Hört die Signale! 870586
Zinssenkung - Hört die Signale! 870586
Antworten
Stox Dude:

@reiny

 
01.12.02 19:31
sorry, nicht das du denkst ich rede Unsinn, hier unten das posting vom 16-10-02

   http://www.ariva.de/board/137631/...&tempallpostings=1&no_deny_list=0

PS: mit naechstem Jahr stimmte ich mit Dir ueberein.
   I love discussion boards, so much infos

 Stox Dude
Zinssenkung - Hört die Signale! 870608
Zinssenkung - Hört die Signale! 870608
Antworten
Schwachmat:

gut analysiert, stox

 
01.12.02 20:37
ich glaube fast, wir waren uns noch nie so einig. ;-)
laßt uns diese welle weiter reiten, soweit sie uns trägt.
good night
Antworten
Stox Dude:

PUT kaufe ich, wenn S&P500 die 945 erreicht !

 
02.12.02 09:51
aber nur einen Kurzlaeufer !    

 Stox Dude
Zinssenkung - Hört die Signale! 870892
Zinssenkung - Hört die Signale! 870892
Antworten
Reinyboy:

@stox

 
02.12.02 10:06
Kräftiger Widerstand, der mit Sicherheit nicht im ersten Anlauf ( wenn überhaupt) geschafft werden kann, bei 960 (963)

Da geht dann auch das Gezitter los, obs ein Doppeltop wird. KGV vom S&P 500 dann beim blasigem KGV von 40 !!, höher als beim Hype Anfang 2002.



Grüße      Reiny



Grüße         Reiny
Antworten
auf geht´s:

nach der Zinssenkung geht´s eh bergab

 
02.12.02 10:13
werde diese Woche nutzen um meine Calls zu verkaufen und meinen DAX-Put zu verbilligen.
Gehe trotzdem eher von weiter steigenden Kursen bis Ende 02 / Anfang 03 aus.

Dann sollte jeder Put´s im Depot haben...!

Gruß
AUF GEHT`S

Antworten
Stox Dude:

@Reinyboy

 
02.12.02 10:33
Werde ab S&P Stand 945 die 1 Put Position aufbauen    

Stox Dude
Zinssenkung - Hört die Signale! 870951
Zinssenkung - Hört die Signale! 870951
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--