Intraday-Update 19.11.02
von Dietmar Rübsamen, Freier Autor
Der deutsche Aktienindex konnte gestern die am 14.11. beschriebene Zielzone zwischen 3.270 und 3.300 Zählern knapp erreichen und tendiert seitdem leichter. Die im Daily Chart aufgezeigte
Möglichkeit einer S-K-S-Formation wird vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Aussichten an den US-Aktienmärkten weiterhin favorisiert, auch wenn diesbezüglich klare prozyklische Umkehrsignale bisher noch fehlen.
Der Stundenchart des Xetra-Dax zeigt im Anschluss an das Hoch vom 18.11. bereits einen fehlenden Polaritätswechsel bei 3.232 Zählern (16 Uhr), ein Tatbestand, der in Verbindung mit einer negativen Divergenz des Slow Stochastic negativ zu werten ist. Auch der Einbezug der Mikroebene zeigt lediglich eine negativ zu interpretierende Seitwärtsbewegung seit dem heutigen Tagestief. Ein neues Tief unter 3.152 wäre die logische Konsequenz aus diesem Kursmuster. Auffällig ist dennnoch, dass die starke Unterstützung bei 3.157 Zählern auf Stundenschlusskursbasis bisher Bestand hat, und in der gestrigen Topbildung des Marktes klare Umkehrmuster im Candlechart nicht vorliegen. Das Bullenlager ist deshalb trotz der sich verschlechternden Assichten noch nicht endgültig aus dem Rennen. Dazu muß aber die aktuell zwischen 3.220/32 Zählern verlaufende Key Resistance-Zone zügig zurückerobert werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt nimmt im Falle eines Stundenschlusskurses unter 3.157 Zählern deutlich ab. Der dann zu favorisierende baldige Bruch der Unterstützung bei 3.092 Zählern leitet den Bruch der 3000/2.980er Nackenlinie ein.
Fazit: Der Xetra-Dax hat das aus der erfolgreichen Verteidigung der 3.000er Supportzone (13.11.)resultierende Kurspotential annähernd genutzt, mehr aber auch nicht. Die Tatsache, dass der Markt nach dem Hoch bei 3.443 rasch in seine alte Trading Range zurückgefallen ist (fehlender Polaritätswechsel) erhöht aus marktpsychologischer Sicht die Wahrscheinlichkeit enorm, dass diese alte Range nun auch bald nach unten verlassen wird. Nur ein schneller Rebreak der 3.220/32 verschiebt in der aktullen Analyse dieses Szenario in zeitlicher Hinsicht nach hinten und generiert ein neues kurzfristiges Kaufsignal.
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von Dietmar Rübsamen, Freier Autor
Der deutsche Aktienindex konnte gestern die am 14.11. beschriebene Zielzone zwischen 3.270 und 3.300 Zählern knapp erreichen und tendiert seitdem leichter. Die im Daily Chart aufgezeigte
Möglichkeit einer S-K-S-Formation wird vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Aussichten an den US-Aktienmärkten weiterhin favorisiert, auch wenn diesbezüglich klare prozyklische Umkehrsignale bisher noch fehlen.
Der Stundenchart des Xetra-Dax zeigt im Anschluss an das Hoch vom 18.11. bereits einen fehlenden Polaritätswechsel bei 3.232 Zählern (16 Uhr), ein Tatbestand, der in Verbindung mit einer negativen Divergenz des Slow Stochastic negativ zu werten ist. Auch der Einbezug der Mikroebene zeigt lediglich eine negativ zu interpretierende Seitwärtsbewegung seit dem heutigen Tagestief. Ein neues Tief unter 3.152 wäre die logische Konsequenz aus diesem Kursmuster. Auffällig ist dennnoch, dass die starke Unterstützung bei 3.157 Zählern auf Stundenschlusskursbasis bisher Bestand hat, und in der gestrigen Topbildung des Marktes klare Umkehrmuster im Candlechart nicht vorliegen. Das Bullenlager ist deshalb trotz der sich verschlechternden Assichten noch nicht endgültig aus dem Rennen. Dazu muß aber die aktuell zwischen 3.220/32 Zählern verlaufende Key Resistance-Zone zügig zurückerobert werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt nimmt im Falle eines Stundenschlusskurses unter 3.157 Zählern deutlich ab. Der dann zu favorisierende baldige Bruch der Unterstützung bei 3.092 Zählern leitet den Bruch der 3000/2.980er Nackenlinie ein.
Fazit: Der Xetra-Dax hat das aus der erfolgreichen Verteidigung der 3.000er Supportzone (13.11.)resultierende Kurspotential annähernd genutzt, mehr aber auch nicht. Die Tatsache, dass der Markt nach dem Hoch bei 3.443 rasch in seine alte Trading Range zurückgefallen ist (fehlender Polaritätswechsel) erhöht aus marktpsychologischer Sicht die Wahrscheinlichkeit enorm, dass diese alte Range nun auch bald nach unten verlassen wird. Nur ein schneller Rebreak der 3.220/32 verschiebt in der aktullen Analyse dieses Szenario in zeitlicher Hinsicht nach hinten und generiert ein neues kurzfristiges Kaufsignal.