WURDEN WIR BESCHISSEN?


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all time high:

WURDEN WIR BESCHISSEN?

 
26.04.02 14:48
26.04. 14:37  
Wirtschaftsdaten
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Das Bruttoinlandsprodukt kann lt. Commerce Department mit 5,8% im ersten Quartal zulegen und weist somit das höchste Wachstum seit 2 Jahren aus. Erwartet wurde ein Wachstum von 5,0%. Die Indizien mehren sich, dass die zurückliegende Rezession als die mildeste der US Geschichte enden werde.

Ich würde sagen, wir wurden beschissen!!
Andererseits gibts jetzt genug gründe um weiter nach unten abzu fahren, oder?

Jetzt steigen sicherlich die zinsen u. alle gacksen sich wieder an.

mfg
ath
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fosca:

Na das waere doch mal wieder ein guter

 
26.04.02 14:52
Grund zum verkaufen ;)
Sell on goodnews.
haha
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fiberoptics:

@ all time high........

 
26.04.02 14:55
Frage: was bedeutet "gacksen". aus Angst, zu wenig investieren?

Grüsse
fiber
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mod:

5,8% real oder nominal, bezogen auf was (=100%)? o.T.

 
26.04.02 14:57
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all time high:

ausgegackst haben heisst

 
26.04.02 15:03
wenn man kauft u. kauft u. kauft, bis man keine kohle mehr hat.
Sich dann wundert, dass die kurse nicht steigen. Dann drauf kommt,dass die grossen (meistens juden-hart gesagt aber wahr) alles schlecht machen,weil sie nicht dabei sind.
Dann fallen die kurse bis alle J. u. gossen GURUS drinnen sind u. es geht bergauf.

Kleine börsenregel f. alle!!!

Ach, ja, bis die kurse steigen hast du ausgegackst!!

mfg
ath
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mod:

Nachhilfe für all time high. Wissen, nicht labern

 
26.04.02 15:09
Bruttoinlandsprodukt


Begriffsinhalt:

Zusammenfassendes Maß für den Wert der wirtschaftlichen Leistung, die aus der Produktionstätigkeit im Inland in der Berichtsperiode resultiert.

In gütermäßiger Sicht entspricht das Bruttoinlandsprodukt dem Geldwert aller in der Berichtsperiode im Inland produzierten Waren und Dienstleistungen nach Abzug des Wertes der im Produktionsprozess als Vorleistungen verbrauchten Güter. Es wird - ausgehend von der (bereinigten) Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche - durch Addition von Gütersteuern abzüglich Gütersubventionen ermittelt.

Das Bruttoinlandsprodukt ist gleich der Summe aller Erwerbs- und Vermögenseinkommen, die in der Berichtsperiode im Zuge der Produktion im Inland entstanden sind, zuzüglich der Abschreibungen und der (um die Subventionen verminderten) Produktions- und Importabgaben.

Ferner kann das Inlandsprodukt auch "netto" nachgewiesen werden; in diesem Fall ist die infolge von Verschleiß und wirtschaftlichem Veralten im Produktionsprozess einer Berichtsperiode am eingesetzten Anlagevermögen eingetretene Wertminderung in Form von Abschreibungen abgesetzt (Nettoinlandsprodukt).

Vom Bruttonationaleinkommen unterscheidet sich das Bruttoinlandsprodukt dadurch, dass es die im Inland entstandene wirtschaftliche Leistung misst, unabhängig davon, in welchem Umfang inländische oder ausländische Wirtschaftseinheiten dazu beigetragen haben (Inlandskonzept), wogegen das Bruttonationaleinkommen als Maßstab für die von Inländern erbrachte wirtschaftliche Leistung dient, wobei es unerheblich ist, ob diese Leistung im Inland oder in der übrigen Welt erfolgt ist (Inländerkonzept). Rechnerisch besteht die Differenz zwischen Bruttoinlands- und Bruttosozialprodukt aus dem Saldo der Primäreinkommen aus der beziehungsweise an die übrige Welt.

Zur Beobachtung der mengenmäßigen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts werden nach dem Marktpreiskonzept auch vergleichbare Zeitreihen in konstanten Preisen (durch Bewertung mit den Preisen eines Basisjahres) berechnet. Das in konstanten Preisen ausgedrückte Bruttoinlandsprodukt wird auch als "reales" Bruttoinlandsprodukt bezeichnet (im Gegensatz zu der entsprechenden "nominalen" , das heißt zu Preisen der Berichtsperiode ausgedrückten Größe).

Beim Preisindex für das Bruttoinlandsprodukt (Deflator) handelt es sich um einen Index mit jährlich wechselnder Gewichtung (Paasche-Formel), der die Verteuerung der wirtschaftlichen Leistung des Berichtsjahres gegenüber dem Basisjahr misst. Ein Vergleich der Preisentwicklung mit dem unmittelbar vorangehenden Zeitraum ist nur mit Einschränkungen möglich, da der Indexabstand unter anderem durch Änderungen in der Gewichtung beeinflusst werden kann.



Begriffsbeziehungen:

1.  Summe der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche (unbereinigt)
 - Unterstellte Bankgebühr
 = Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche (bereinigt)
 + Gütersteuern
 - Gütersubventionen
 = Bruttoinlandsprodukt

 + Aus der übrigen Welt empfangene Primäreinkommen
 - An die übrige Welt geleistete Primäreinkommen
 = Bruttonationaleinkommen
 - Abschreibungen
 = Nettonationaleinkommen zu Marktpreisen
 - Produktions- und Importabgaben an den Staat
 + Subventionen vom Staat
 = Nettonationaleinkommen zu Faktorkosten
 = Volkseinkommen




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all time high:

@ mod

 
26.04.02 15:11
Danke für die wörterbucherklärung!!


mfg
ath
Antworten
Überzieher:

nicht?

 
26.04.02 15:13
WURDEN WIR BESCHISSEN? 648619


fG
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all time high:

@ überzieher

 
26.04.02 15:19
Danke, endlich einer der nicht nur die theorie der börse kennt.

so ist das leben, so ist die börse. Und diejenigen die jeden begriff deffinieren können, weil sie gerade eine vorlesung über wirtschaft gehabt haben,werden es noch lernen.

mfg
ath
Antworten
mod:

@all time high,

 
26.04.02 15:21
war nicht bös gemeint.
Mir machen die 5,8% auch Kopfzerbrechen,
und ich hatte gehofft, dass da jemand den
Originaltext vom Commercel Department vorliegen hat,
den man auseinander nehmen könnte.
Also muss ich weiter suchen.

Viele Grüsse
Antworten
mod:

all t. h, wie lange spek. ich wohl? Da ist der Tex

 
26.04.02 15:24
Friday April 26, 9:14 am Eastern Time

Associated Press
Economy Soars 5.8 Percent
By JEANNINE AVERSA
Associated Press Writer

Economy Soars by 5.8 Percent Rate in First Quarter, Best Showing Since Late 1999

WASHINGTON (AP)-- The economy, knocked down by last year's recession and terror attacks, rocketed back in the first quarter at an annual growth rate of 5.8 percent.

After limping through the last six quarters, gross domestic product -- the broadest measure of the economy's health -- posted its strongest showing since the final quarter of 1999, the Commerce Department reported Friday.
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The latest GDP report reinforced the view that the country not only emerged from a recession that began in March 2001 but that the downturn will probably go down as the mildest in U.S. history.

That would be welcome news to President Bush who wants credit for steering the economy out of recession.

The economy's sizzling first-quarter performance is especially remarkable given that the GDP actually shrank at a 1.3 percent rate in the third quarter of 2001. The GDP registered a below-par rate of 1.7 percent in the fourth quarter.

"Growth is back! The recession is over!" declared Ken Mayland, president of ClearView Economic. "This economy is getting back on a good growth track, which down the road will mean good things for the restoration of jobs and companies' profits."

A big factor in the economy's stellar first-quarter expansion was a slowdown in inventory liquidation by businesses. That added a hefty 3.10 percentage points to the GDP, its largest contribution since the fourth quarter of 1987.

During the slump, businesses sharply cut production and discounted merchandise in order to get rid of stockpiles of unsold goods. That was a key source of weakness for the economy and a huge drag on the GDP in the fourth quarter.

Nonetheless, economists said it was crucial for businesses to unload excess supplies in order to set the stage for ramped-up production by manufacturers down the road, which would add to economic growth.

Because the burst provided by the inventory situation in the first quarter is fleeting, many economists estimate the GDP, which measures the total output of goods and services produced within the United States, has slowed in the current quarter to a growth rate of around 3 percent to 3.5 percent. But that would still be considered a respectably brisk pace.

Federal Reserve Chairman Alan Greenspan told Congress earlier this month that the economy's outlook is looking brighter and that the central bank is in no rush to boost short-term interest rates, now at 40-year lows.

The Fed's 11 rate cuts last year and President Bush's $1.35 trillion tax-cut package helped the economy come out of the slump, economists say.

Greenspan estimated the recovery would unfold like a two-stage rocket, with the first stage supplying the initial liftoff in the first quarter of this year with a big swing in inventory restocking by companies. For the rebound to be sustained, he said, it would have to be followed by a second stage of business and consumer spending.

Most economists don't foresee a "double-dip recession," in which the economy slips into reverse. But they question how much of an appetite consumers -- who were buying through the recession -- will have to spend coming out of it. And, they wonder when business investment will turn around, a necessity for a solid economic rebound.

In the first quarter, consumers, who account for two-thirds of all economic activity in the United States, increased spending at a rate of healthy rate of 3.5 percent, another factor lifting the GDP. But that was a big slowdown from the red-hot 6.1 percent growth in spending in the previous quarter.

Also boosting economic growth in the first quarter was a 15.7 percent rate of increase in spending on residential projects, the biggest gain since the second quarter of 1996. Low interest rates and mild weather in the first quarter powered home sales.

However, businesses in the first quarter continued to cut investment in new plants and equipment, a leading source of weakness for the economy. Still, the 5.7 percent rate of decline in such capital spending was not nearly as deep as the 13.8 percent cut in the fourth quarter. Capital spending has fallen for the last five quarters.

The trade deficit was another weak spot. The deficit shaved 1.22 percentage points off first-quarter GDP as the improving U.S. economy lifted Americans' demand for foreign-made goods. That compared with a reduction of 0.14 percentage point in the fourth quarter.

An inflation gauge tied to the GDP rose at a rate of 0.6 percent in the first quarter, down from an 0.8 percent increase in the previous quarter.

Greenspan earlier this month said the Fed has the luxury of delaying an interest-rate decision to see how events unfold because, except for a jump in energy prices, inflation remains under control. There will be ample opportunity later to adjust interest-rate policy to fight inflation if necessary, he said.

Antworten
all time high:

@ mod

 
26.04.02 15:32
The Commerce Department reported that gross domestic product, or GDP, rose at a stronger-than-forecast 5.8% pace in the first quarter, after growing at just a 1.7% clip in the previous three months. But the sharp slowdown in the pace of inventory liquidation accounted for more than half of the increase. Consumer spending slowed to 3.5% from 6.1% in the previous quarter, while business investment declined at a 5.7% annual rate.

Because the resumption in growth hasn't yet led to inflationary pressures, the Federal Reserve shouldn't be in any rush to raise short-term interest rates on the heels of today's report. Indeed, the central bank's primary concern remains that GDP growth will slow later this year once the inventory-related boost wears off. The recent decline in retail sales, consumer sentiment, and housing demand, together with the upswing in unemployment insurance claims, suggest that growth may have already begun to decelerate in the second quarter.

Auch nichts für ungut, aber wenn es nur darum geht, "the english" version hättest du auch schon um 14.50 haben können.

mfg
ath
Antworten
all time high:

na also,jetzt haben alle was davon.

 
26.04.02 15:39
Bruttoinlandsprodukt: einige Details und Gefahren
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Das Wachstum der US Wirtschaft im ersten Quartal präsentierte sich mit 5,8% überraschen hoch. Einen wesentlichen Beitrag leistete hier der nun verlangsamte Abbau der Lagerhaltung. Ohne den Faktor Lagerhaltung wäre das BIP in der Gegend von 3,0-3,5% ausgefallen. In dem Downturn kürzten sämtliche Unternehmen die Produktion und versuchten die hohen Lagerbestände teilweise über hohe Discounts abzubauen, um Platz für neuere Güter zu schaffen. Dies war ein Hauptgrund für die Rezession. Nun werden zunehmend die Läger wieder gefüllt, was auch der Wirtschaft zu Gute kommen werde.

Hierzu müssen jedoch die Konsumenten weiterhin ihre Kauflaune beibehalten. Die Konsumentenausgaben stiegen im ersten Quartal zwar noch um 3,5%, liegen jedoch weit unterhalb den 6,1% aus dem vierten Quartal 2001. Der zweite Kernpunkt für einen soliden Aufschwung sind die Investitionsausgaben der Unternehmen, die im ersten Quartal nochmals um 5,7% zurückgingen, was jedoch auch einen Trend zum Positiven nach einem Minus von 13,8% im vierten Quartal verdeutlicht. Sollten diese beiden Standbeine wackeln, dann droht ein zweites Abrutschen in die Rezession, eine sog." Double Dip" Rezession.

Die FED habe nach Aussage von Greenspan keine Eile und keinen Druck schnell die Zinsen zu erhöhen, so der FED Chef in dieser Woche, da beispielsweise von der Inflationsfront keine Gefahr drohe.

mfg#ath



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mod:

a.t.h., bin gerade in einer

 
26.04.02 15:41
Besprechungspause;
leider wenig Zeit,
aber eins ist klar:

3. und 4. Quartal 2001 down,
das 4.Q. ist dann die Basis (=100%).
Plus 5,8% darauf, heisst "Normalisierung auf niedrigem Niveau".

Nichts Aufregendes, aber NY wird es anders interpretieren.

bye
Antworten
all time high:

mod

 
26.04.02 15:48
Da stimme ich dir zu.

So wie es die "grossen" wollen, so wird sich der markt entwickeln.Ich befürchte, für viele ist es noch zu früh zum pushen.

Muss jetzt golfen gehen

schönes wochenende mod

ath
Antworten
all time high:

Und jetzt? o.T.

 
29.04.02 09:02
Antworten
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