Babo89: "... Die Analystenprognosen und -Kommentare sprechen für sich ..."
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Tja, leider kann man Analystenprognosen und -Kommentare grundsätzlich in die Tonne kloppen, wenn parallel der Gesamtmarkt nicht mitspielt (wobei es noch genug andere Gründe gibt bei Analysten vorsichtig zu sein, da die nicht immer "selbstlos" etwas anraten. Oftmals sind diese Studien von der Firma selber in Auftrag gegeben worden und "wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing". Besonders skandalös ist es, wenn dann "DerAktionär", (Besitzer Förtsch) "selbstlos" zum Kauf der FinTech Group (Hauptaktionär Förtsch) laut trommelt gegenüber seinen Jüngern ohne dieses "kleine" Detail des Interessenskonflikts zu erwähnen). Von daher, gerade bei Finanzwerten, sind irgendwelche Kursprognosen von Analysten in so einem Börsenumfeld eher Schönwetterbespaßung für mich, da die immer völlig isoliert von der Realität rausgegeben werden. Und oftmals gehen Werte in Schönwetterphasen hoch weil die zu einer "Mode" gehören. So war da eben die letzten Jahre alles was irgendwie nach Fintech klang angesagt.(warum hat Förtsch wohl die Umbenennung so gemacht ;) ). Früher war alles was nach Solar-, Nano- , Biotech, usw. klang Mode. In schwachen Börsenphasen werden dann Modeaktien schnell wieder von der Realität eingeholt. Da müßte man schon immer dazu dann schreiben bei welchem DAX-Stand man denn diese Kursziele erwartet und wie die Kursziele sich ändern würden, wenn der Gesamtmarkt nachhaltig eher im Kellergeschoß bleibt
www.presseportal.de/pm/8185/1234164 "... Exklusive Auswertung von rund 7.150 Aktien-Empfehlungen von mehr als 30 Banken und Analysten-Häusern... Mehr als die Hälfte der Empfehlungen erwies sich im Nachhinein als wenig zutreffend. Im Kasino auf Rot oder Schwarz zu setzen, hätte wohl eine bessere Trefferquote gebracht. Zu großen Pessimismus kann man vielen Banken zudem nicht nachsagen. Das Problem: So lange die Börse zulegt, ist die Trefferquote hoch. Bei fallenden Kursen bekommen solche Häuser aber Schwierigkeiten..." )
www.welt.de/print-welt/article434391/...chreckend-niedrig.html "....Fondsmanager Gottfried Heller hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: In der Hausse brauchen Anleger keine Analysten und in der Baisse sollte sie sich von ihnen fernhalten. Er scheint recht zu haben...."