Nach gewaltigem Kurssprung: DroneShield ist wieder oben auf
Die DroneShield-Aktie hat die durch den Iran-Krieg entstandene Gesamtmarktschwäche vergleichsweise gut weggesteckt und konnte in den vergangenen Wochen gegen den Trend zulegen. Die dauerhaften Drohnenangriffe des Iran auf seine Nachbarstaaten haben einmal mehr die Bedeutung wirksamer Drohnenabwehrsysteme unterstrichen.
Mit einem Plus von 35,5 Prozent seit dem Jahresauftakt kann DroneShield den Gesamtmarkt deutlich outperformen. Damit scheint die Kurskrise aus dem vergangenen Herbst, als massenhafte Insiderverkäufe das Vertrauen von Investoren erschüttert hatte, überwunden zu sein.
JP Morgan überschreitet Meldeschwelle, jetzt drittgrößter Aktionär
Ein weiterer Beweis der überwundenen Vertrauenskrise ist eine Mitteilung vom Mittwoch, welche der Aktie am Handelsplatz in Sydney ein Kursplus von 19,3 Prozent beschert hat. Wie aus an die Börsenaufsichtsbehörde übermittelten Dokumenten hervorgeht, hat sich niemand geringeres als die US-Großbank JP Morgan an DroneShield beteiligt.
Der am Dienstagabend übermittelten Mitteilung zufolge hat JP Morgan 48.774.378 aller ausstehenden Anteile erworben und hält damit 5,29 Prozent der (stimmberechtigten) Aktien. Die Position wurde zwischen Ende November und dem 20. März aufgebaut und beinhaltet neben gekauften auch geliehene Aktien.
Damit steigt die US-Großbank zum drittgrößten Halter von DroneShield-Aktie nach FMR und State Street auf und überholt die Vanguard Group, die zuletzt 5,17 Prozent der Anteile hielt. Das zeigt das wachsende Vertrauen institutioneller Investoren in das Unternehmen.

Quelle: Investing.com | DroneShield
Jüngste Verkäufe gekontert, Aufwärtstrend intakt
Der Kursanstieg von 19,3 Prozent folgt auf zwei verlustreiche Handelstage mit Verlusten von 6,8 und 7,7 Prozent, die damit vollständig gekontert werden konnten. An deutschen Handelsplätzen wie Lang & Schwarz und Tradegate legt DroneShield zur Wochenmitte ebenfalls deutlich zweistellig zu.
Für Anlegerinnen und Anleger ist das aus charttechnischer Perspektive eine gute Nachricht, da somit nicht nur die 50-Tage-Linie, sondern auch die steilere der beiden aktuellen Aufwärtstrendlinien verteidigt werden konnte.
Da die technischen Indikatoren in den vergangenen Wochen mit der Aktie gestiegen sind, ist von der Nachhaltigkeit des aktuellen Aufwärtstrends auszugehen. Es darf nach der erfolgreichen Verteidigung wichtiger Unterstützungen daher mit weiteren Kursgewinnen gerechnet werden. Erst unter etwa 3,55 Australischen Dollar (Dollarkurs) (AUD; 2,13 Euro) würde sich das Chartbild deutlich eintrüben.
Fazit: Jetzt müssen Taten folgen
Hatte das DroneShield-Management im vergangenen Herbst noch für eine Vertrauenskrise gesorgt, zeigen die seither unternommenen Maßnahmen, wie verpflichtende Unternehmensbeteiligungen von Insidern, Wirkung – das Unternehmen hat das Vertrauen institutioneller Investoren zurückgewonnen, sodass die US-Großbank JP Morgan zum drittgrößten Aktionär aufgestiegen ist.
Der Aufwärtstrend der Aktie konnte nach einer kurzen, aber scharfen Korrektur behauptet werden. Technisch stehen die Zeichen auf weitere Kursgewinne. Jetzt muss das fundamental hoch bewertete Unternehmen (KGVe 2026: 91,5) aber auch operativ liefern und darf sich vor allem keine weiteren Fehltritte leisten.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.