Bafin senkt SREP-Eigenmittelanforderungen, individueller Kapitalzuschlag aufgehoben
SREP-Eigenmittelanforderung (P2R) für die flatexDEGIRO-Gruppe um 100 Basispunkte auf 1,50 Prozent gesenkt
Individueller Kapitalzuschlag bei der flatexDEGIRO Bank entfällt vollständig
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat flatexDEGIRO mitgeteilt, die im Rahmen des regelmäßigen aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (Supervisory Review and Evaluation Process, SREP) festgelegte zusätzliche Eigenmittelanforderung (Pillar 2 Requirement, P2R) für die flatexDEGIRO-Gruppe um 100 Basispunkte von 2,50 Prozent auf 1,50 Prozent zu senken.
Zugleich entfällt bei der flatexDEGIRO Bank der bislang bestehende individuelle Kapitalzuschlag, der vor mehreren Jahren aufgrund festgestellter Mängel in der Geschäftsorganisation angeordnet wurde, vollständig. Die SREP-Eigenmittelanforderung der flatexDEGIRO Bank beträgt damit künftig 2,25 Prozent. flatexDEGIRO wertet die Entscheidung der Bafin als Anerkennung der erfolgreichen und nachhaltigen Abarbeitung der Feststellungen aus früheren Prüfungen und der Wiederherstellung seiner ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation.
Oliver Behrens, Vorstandsvorsitzender und CEO von flatexDEGIRO sagt: „Die erneute Reduzierung des SREP-Aufschlags und insbesondere der vollständige Wegfall des individuellen Kapitalzuschlags sind ein starkes Signal der Aufsicht und bestätigen die erheblichen Fortschritte, die wir seit der Bafin-Sonderprüfung im Jahr 2022 erzielt haben.“
Dr. Benon Janos, CEO von flatexDEGIRO, sagt: „Mit der erfolgreichen Abarbeitung sämtlicher Bafin-Feststellungen in den vergangenen Jahren haben wir unsere Gesamtorganisation konsequent weiterentwickelt und dabei aufsichtliche Prozesse und Kontrollsysteme nachhaltig gestärkt. Dies, sowie die daraus resultierende Absenkung der Eigenmittelanforderungen auf Gruppen-Ebene, erhöht unseren strategischen Handlungsspielraum bei der Kapitalallokation und unterstützt unsere langfristigen Wachstumsambitionen.“
ERGO: Wenn die Bafin hier sehr positive Fortschritte sieht, dann dürfte das OK für den ARP die Tage wohl kommen.