Da der Abgang der Aufsichtsräte sich so negativ auf den Kurs ausgewirkt hat obwohl das Geschäft durch die trumpsche Volatilität (Juli/August Daten) weiterhin so brummt, meine These:
Die beiden sind so plötzlich gegangen, weil sie als M&A/Expansionsexperten geholt wurden(Verkündung 04.2025), als das Geschäft stagniert hat und die anderen Aufsichtsräte und Vorstand in dem Bereich keinen Schwerpunkt haben und generell eher konservativer/organischer agieren, was Wachstum angeht. Dann kommt Trump plötzlich mit dem Liberation Day => Transaktionen explodieren, dann KI und Ki Sorgen => Wachstum geht genauso weiter, dann Irankrieg => immer noch weiter + Ziel für 2027 bereits erreicht, dann gescheitertes MOU und Hormus/Bab al Mandab gesperrt => Wachstum immer noch super
Die Folge: Expansionspläne werden immer weiter verschoben weil wozu ein unnötiges Risiko eingehen, wenn das Geschäft super läuft und passt zum defensiveren Charakter von Vorstand/restlichen Aufsichtsräten. Die beiden anderen sind anfangs noch verständlich aber irgendwann genervt weil sie immer vertröstet werden und schmeißn hin. In Ihrer Vita findet sich auch eine Station im selben Unternehmen. Also nicht unwahrscheinlich, dasw die beiden sich schon vorher kannten und deshalb auch gemeinsam wieder gehen.
Sehr viel hängt nicht nur daran, dass sie gegangen sind sondern der Begründung. Die musste aus rechtlichen Gründen schnellstmöglich erfolgen und bei der Frage, was man überhaupt für Details man preisgeben darf, ist sie eine generische Aussage die sicherste Lösung. Ich denke wenn das nicht so plötzlich gekommen wäre, hätte man das auch anders formuliert weil so bringt es maximal Unsicherheit. Umgekehrt wenn meine These stimmt wäre es aber eigentlich positiv weil es zeigt wie ungebrochen der Wachstumspfad ist und es gar nicht notwendig ist ein Risiko wie eine Expansion für Wachstum einzugehen.
Der Cut, durch deren Weggang ist auch sehr stimmig:
Abgang => Beide Fokus auf Expansion
Verbliebene (Vorstand, Rest Aufsichtsrat) => konservativ und organisches Wachstum
und dazu dann die Begründung: unterschiedliche Sichtweise bei der weiteren strategischen Ausrichtung