Witz des Jahres 2014: Stefan Baron


Thema
abonnieren
Beiträge: 12
Zugriffe: 3.659 / Heute: 1
Libuda:

Witz des Jahres 2014: Stefan Baron

2
30.01.14 18:11
- zuletzt tätig als Kommunikationschef der Deutschen Bank, also ausgerechnet dieser Bursche, fordert vom Staat einen Rahmen, der Moral zum Bestandteil von Wettbewerb macht.

Das kommt mir so ähnlich vor, als ob der Teufel zum täglichen Morgen-, Mittags- und Abendgebet aufrufen würde.
Antworten
Libuda:

Die Kommunikationsabteilung der DB

 
30.01.14 18:43
scheint von einem anderen Stern/anderen Sternen zu sein.
Antworten
Libuda:

Denn einen dümmeren und dreisteren Spruch wie

 
30.01.14 21:03
"Leistung muss sich wieder lohnen" kann man unter den vorhandenen Gegebenheiten nicht erfinden.

Auf der einen Seite über Zins- und Devisenabsprachen zu bescheissen ohne Ende und mit Wetten über Schrottkredite, wobei man auf der anderen Seite steht, den Kunden den Schrott auf der anderen Seite anzudrehen, und trotzdem dabei den Shareholdervalue der Aktionäre zu versenken, ist schon eine einmalige "Leistung".

Völlig unanständig, frech und dreist wird das Ganze dann, wenn es mit Dummsprüchen von der Sorte Baron garniert wird.
Antworten
Libuda:

Volle Zustimmung für Wolfgang Münchau

 
30.01.14 21:54
www.spiegel.de/wirtschaft/...-zinsmanipulationen-a-937182.html
Antworten
Libuda:

Zustimmung in diesem Punkt

 
01.02.14 11:14
"Milliardenbußen für Banken, deren Mitarbeiter sich an Zinsmanipulationen beteiligt haben - das klingt nach harter Strafe. Und doch geht es nicht weit genug. Kreditinstitute, die kriminelles Verhalten fördern, sollten ihre Lizenz verlieren und abgewickelt werden."
Antworten
Libuda:

Milliarden-Betrüger gehören in den Knast

 
01.02.14 18:08
"Zinsabsprachen sind daher nur vordergründig ein Kartelldelikt. In Wirklichkeit ist das reiner Betrug - denn hier werden diejenigen am anderen Ende der Transaktion systematisch geprellt."
Antworten
Libuda:

Sauberer Neuanfang = Altsündern komplett feuern

 
02.02.14 13:05
Ob windige Hypotheken-Deals in den USA, mutmaßliche Manipulationen von Referenzzinssätzen wie Libor und Euribor oder illegale Tricks im Devisenhandel - jeder Skandal der Finanzbranche ist auch ein Skandal der Deutschen Bank. Sie war überall dabei, wo große Geschäfte gemacht wurden. Nun muss sie dafür zahlen. 2,5 Milliarden Euro waren es allein im vergangenen Jahr - dieses Jahr dürften weitere Milliarden folgen. "Das tut uns sehr weh", sagt Fitschen.
Hinzu kommt der ganz spezielle Streit mit den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch. Hier droht neben einer Strafe für die Bank auch noch eine Anklage wegen Falschaussage gegen Co-Chef Fitschen - auch wenn der beteuert: "Ich habe weder gelogen noch betrogen." Was passiert, falls er trotzdem angeklagt wird, hat Fitschen bisher offengelassen.
Noch mehr als Fitschen steht aber Jain unter Druck. Fast alle Skandale kommen aus dem Investmentbanking, das der Manager jahrelang geleitet hat. Während andere Großbanken wie die britische Barclays oder die Schweizer UBS ihr Führungspersonal nach der Krise austauschten, um die Vergangenheit leichter aufarbeiten zu können, machte die Deutsche Bank ausgerechnet ihren obersten Investmentbanker zum Konzernchef - ein Schachzug, den die Bank seitdem immer wieder erklären muss.


www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...itschen-a-946230.html
Antworten
Libuda:

Denn wir haben es mit kriminellen Vereinigungen

 
02.02.14 21:38
in den Führungsebenen zu tun, die wsentlich gefährlicher sind als die Mafia, Bader-Meinhof und Al Kaida zusammen.

"Einzeltäter oder eine kriminelle Organisation?

Es gab schon immer Kriminalität in der Wirtschaft. Wenn aber Kriminalität derartige Proportionen annimmt, dann stellt man sich die Frage, ob es sich hier um lauter Einzeltäter in einer Organisation handelt oder ob die Organisation an sich kriminell ist. Dass die Bankenchefs nun sagen, sie hätten von alledem nichts gewusst, schuld seien dreiste Wertpapierhändler mit roten Hosenträgern, beruhigt nicht. Wenn die Deutsche Bank eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent verlangt und nicht gleichzeitig harte Kontrollen gegen lukrative, aber eben illegale Geschäfte einführt, dann verursacht sie kriminelles Verhalten. Wer am Ende was konkret wusste, ist dabei völlig egal.

Was jetzt ans Tageslicht gekommen ist, ist nur ein kleiner Teil der miesen Tricks der Finanzbranche. Die Europäische Kommission, andere Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaften untersuchen noch weitere Fälle. Die Finanzblase des vergangenen Jahrzehnts ging zwar im Jahre 2007 zu Ende, begünstigte aber eine halbseidene Kultur, die auch nach dem Platzen der Blase fortbesteht. Die Kartellstrafen sind für diese Banken sicher unangenehm, aber nicht lebensbedrohend. Das ist ungefähr vergleichbar mit einer Geldbuße für Falschparker. Man ärgert sich. Aber nur für die Wenigsten ist das Bußgeld existenzgefährdend.

Die Banken haben bislang nicht begriffen, wie verhasst sie in der Gesellschaft mittlerweile sind. Momentan ist die Gegenreaktion noch weitgehend harmlos. Es gibt ein paar Demonstrationen. Mehrere Länder in der Europäischen Union wollen bald eine Finanzmarkttransaktionsteuer erheben."
Antworten
Libuda:

Warum muss Bittar die 80 Mio. nicht rausrücken?

 
02.02.14 21:58
"So packt auch Deutsch-Banker, sofern sie sich außerhalb des Bonus-Bereichs aufhalten, die Wut, wenn sie hören, dass einem Händler namens Christian Bittar, der angeblich in die Libor-Manipulationen verstrickt war, 80 Millionen Euro Prämie zugesagt wurden - und die Bank jetzt die Misere auszubaden hat."

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...in-12082935.html
Antworten
Libuda:

Würde die Deutsche Bank nämlich nicht

 
02.02.14 23:22
versuchen, den durch die Libor-Manipulationen verursachten Schäden vom Bittar und anderen zurückzuholen, läge meines Erachtens Untreue setens der nicht klagenden Organe der Deutschen Bank vor.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass bezüglich dieser Aspekte noch keine deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt. Oder habe ich da etwas übersehen?

Antworten
Libuda:

Finanzterroristen stoppen

 
27.02.14 10:53
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...guliert-werden-12815263.html
Antworten
Rene Dugal:

das ist doch Verboten !

 
27.02.14 11:06
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--