Wirtschaftsexperten für 2003 optimistisch


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Nassie:

Wirtschaftsexperten für 2003 optimistisch

 
24.12.02 12:53
Wirtschaftsexperten für 2003 optimistisch

Hamburg - Führende Wirtschaftsexperten sehen die Chancen für einen Aufschwung im kommenden Jahr wieder optimistisch. "Die Anzeichen für ein Aufwärts in 2003 sind nicht mehr zu übersehen", sagte Unternehmensberater Roland Berger der "Bild". DIW-Chef Klaus Zimmermann sieht Hoffnungszeichen vor allem durch die Entwicklung in den USA. DGB-Präsident Michael Sommer rief zu einer sozialen Modernisierung auf. Allerdings glauben die Ökonomen nicht, dass die neuen Länder ihren Rückstand gegenüber dem Westen aufholen können.
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brudini:

Lass das nicht unseren Schwatten lesen

 
24.12.02 12:59

Es ist doch Weihnachten und wir wollen ihm diese doch nicht vermiesen!

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Nassie:

Wieso, Hoffnung ist doch etwas positives

 
24.12.02 13:06
Hamburg - Wirtschaftsexperten beurteilen die Aussichten für einen Konjunkturaufschwung im Jahr 2003 wieder optimistisch. "Die Anzeichen für ein Aufwärts in 2003 sind nicht mehr zu übersehen", sagte Unternehmensberater Roland Berger der "Bild"-Zeitung. Mit Hinweis auf den gestiegenen Ifo-Index der Geschäftserwartungen im Dezember stellte Berger fest: "Die Wirtschaft schaut wieder zuversichtlicher nach vorne. Wenn Unternehmer die Zukunft optimistischer beurteilen, werden sie bald wieder mehr investieren und dann neue Arbeitskräfte benötigen." Die Bereitschaft zur Veränderung sei in der Bevölkerung vorhanden, unterstrich Berger.

"Wer Vertrauen will, muss sich etwas trauen"

Auch der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, stellte in der Zeitung fest: "In der Bevölkerung ist die Bereitschaft zur Veränderung größer als die Politik oft glauben will. Wer Vertrauen will, muss sich auch etwas trauen. Diese Chance müssen wir ergreifen." Sommers Appell: "Die politische Kraft und Konzentration muss sich darauf richten, unser Land menschlich zu modernisieren. Am Beispiel der Leiharbeit haben wir gezeigt, dass soziale Modernisierung möglich ist."

DIW sieht Hoffnungszeichen

Trotz der Gefahren eines drohenden Irak-Krieges für die Weltwirtschaft sieht der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, "Hoffnungszeichen durch die gute Konjunkturentwicklung in den USA". Dem Blatt sagte er: "Die Zeichen stehen jetzt auch in der Bundesregierung auf Reform." Dieser Kurs müsse fortgesetzt werden. (md/ddp)
   
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proxicomi:

Zu Weihnachten mal ein bischen Seelenschmalz

 
24.12.02 13:24
in mitteldeutschland herrscht rezession, in westdeutschland stehen wir kurz davor.
die steuereinahmen sinken, dank des steuerchaos sowie der einführung einer währung die jeder deutsche lieber in flammen sehen würde. dem "T"euro.

gestern kam noch auf ntv, helmut schmidt der vieles für deutschland getan hat. dieses interview stammte vom letzten jahr. dort verstieg er sich zu der vorstellung, das der euro von allen, bis zu ostern'02 akzeptiert werden würde.
wie es um die zuneigung zur superwährung euro bestellt ist, muss jeder mit sich selbst ausmachen.
die realität sieht so aus, daß gerade die einführung des €, dem einzelhandel sowie dem Finanzminister gravierend weniger einnahmen bescherten...


volkswirten sollte man keinen glauben schenken.

gruß
proxi
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TK-ONE:

Am Euro alleine liegt es nicht

 
24.12.02 13:44
Es liegt meines Erachtens mehr an der unerfahrenen politischen Spitze in Deutschland.
Das Gespann Schröder/Fischer steht nicht für Aufschwung und Motivation.
Daran hakt es mächtig. Vielmehr wird die Zeit durch Umverteilungsvorgänge verplempert.
Momentan is Deutschland führungslos....die Auswirkungen zeigen sich häppchenweise.

Ich sag euch, gebt Gas und schlägt Gewinn aus den Pleiten der Konkurrenz.
Jetzt ist es an der Zeit den Marktanteil auszubauen.

Der Euro ist nicht schlecht....aber ne gute Ausrede.

Gruss TK
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proxicomi:

@TK

 
24.12.02 13:51
da hast du schon recht, der euro ist ein faktor, für den selbst unsere superregierungskoalition nichts kann.

aber es ist unbestritten, das die geschäftswelt die einführung, dieser währung brutal zu 100% preisaufschlägen missbraucht hat.

dann diese anderen faktoren, sie sind ein brisanter cocktail für eine deflation, alle sparen keiner konsumiert.

auf keinen fall, werden unsere koalitionspartner die karre aus dem dreck ziehen.
das wäre wider ihre natur.


gruß
proxi
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satyr:

Die Pleiten müßen sein

 
24.12.02 15:44
da gibt es keine Frage.Wer in schwierigen Zeiten überlebt hat ein solides Unternehmen.
Denn auf Dauer werden die Indusrtienationen nicht mehr das Wirtschaftswachstum haben,
welches sie brauchen,um ihre Systeme zu finanzieren.
Also was haben wir dann?
Den Schweinezyklus,die überzähligen Schweine werden erschossen damit man für die restlichen einen guten Preis bekommt.
Nur wird es in Zukunft so sein,daß die Zeit zwischen auf und Abschwung nicht mehr
10-15Jahre dauert sondern viel schneller geht.
Deswegen bin ich auch der Meinung,daß die Aktie als Langfristanlage tot ist.
Denn Gewinne werden nur noch durch Depoumschichtungen und Marktbeobachtung erzielt werden.
Das nuß auch kurzfristig getan werden,dei Baisse nicht aussitzen,sondern vorher rausgehen.
Wer das nicht kann sollte die Finger von Aktien lassen.
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Hungerhahn:

optimistische Wirtschaftsexperten

 
24.12.02 17:36
Roland Berger sitzt in der Rürup-Komission, während der DGB-Mokel ohnehin SPD-nah ist.
Diese Leute werden dafür bezahlt, optimistisch zu sein.
Ob ich mir was davon kaufen kann, ist eine andere Sache.
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