General Motors steht angeblich vor einer kompletten Übernahme der Automobilsparte.
Die Hinweise auf einen Kauf der Fiat-Autoproduktion (Fiat, Lancia, Alfa Romeo) durch den US-Autokonzern General Motors (GM) haben sich nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" verdichtet. An der Mailänder Börse waren bislang unbestätigte Berichte über Verhandlungen zwischen Fiat und GM bekannt geworden.
Die Fiat-Aktie hatte am Montag leicht zugelegt. Das Papier war zuletzt auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gerutscht. GM hatte im Jahr 2000 für 2,4 Milliarden Dollar schon 20 Prozent an der Fiat Automobile Aktiengesellschaft erworben. Die Sparte trägt 42 Prozent zum Umsatz des Fiat-Konzerns bei.
Bereits gemeinsame Plattform für Einkauf
Bislang hatte sich Fiat-Ehrenpräsident Giovanni Agnelli, dessen Familie 22 Prozent an Fiat-Holding hält, stets dagegen gewehrt, aus der Automobil-Produktion auszusteigen.
Gegenüber manager-magazin.de konnte Thomas Casper, Sprecher von Fiat Deutschland, die Gerüchte auch nach Rücksprache mit der Konzernzentrale in Turin nicht bestätigen. Casper wies aber darauf hin, dass es bereits zwei Joint Ventures zwischen GM und Fiat gebe. So entwickeln die beiden Autobauer bereits zusammen Motoren und Getriebe ("Power Train"). Zusätzlich läuft der Einkauf ("Purchasing") für den europäischen und südamerikanischen Markt über eine gemeinsame Plattform.
Ferrari bleibt italienisch
Laut Casper beinhaltet die Joint-Venture-Kooperation eine Option, die GM ein Vorkaufsrecht bei Fiat einräumt. "Diese Option greift aber nur, wenn der Fiat-Konzern seine Autosparte abstoßen will", schloss der Fiat-Sprecher einen automatischen Verkauf an GM im Jahr 2004 aus. Casper stellte auch klar, dass die ebenfalls zum Fiat-Konzern gehörenden Sportwagenmarken Ferrari und Maserati nicht Bestandteil der Vereinbarung sind.
Zum GM-Konzern gehören unter anderem bereits die Marken Buick, Cadillac, Chevrolet, Oldsmobile, Opel, Pontiac und Saab.
(Quelle: www.manager-magazin.de)
So long,
Calexa
Die Hinweise auf einen Kauf der Fiat-Autoproduktion (Fiat, Lancia, Alfa Romeo) durch den US-Autokonzern General Motors (GM) haben sich nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" verdichtet. An der Mailänder Börse waren bislang unbestätigte Berichte über Verhandlungen zwischen Fiat und GM bekannt geworden.
Die Fiat-Aktie hatte am Montag leicht zugelegt. Das Papier war zuletzt auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gerutscht. GM hatte im Jahr 2000 für 2,4 Milliarden Dollar schon 20 Prozent an der Fiat Automobile Aktiengesellschaft erworben. Die Sparte trägt 42 Prozent zum Umsatz des Fiat-Konzerns bei.
Bereits gemeinsame Plattform für Einkauf
Bislang hatte sich Fiat-Ehrenpräsident Giovanni Agnelli, dessen Familie 22 Prozent an Fiat-Holding hält, stets dagegen gewehrt, aus der Automobil-Produktion auszusteigen.
Gegenüber manager-magazin.de konnte Thomas Casper, Sprecher von Fiat Deutschland, die Gerüchte auch nach Rücksprache mit der Konzernzentrale in Turin nicht bestätigen. Casper wies aber darauf hin, dass es bereits zwei Joint Ventures zwischen GM und Fiat gebe. So entwickeln die beiden Autobauer bereits zusammen Motoren und Getriebe ("Power Train"). Zusätzlich läuft der Einkauf ("Purchasing") für den europäischen und südamerikanischen Markt über eine gemeinsame Plattform.
Ferrari bleibt italienisch
Laut Casper beinhaltet die Joint-Venture-Kooperation eine Option, die GM ein Vorkaufsrecht bei Fiat einräumt. "Diese Option greift aber nur, wenn der Fiat-Konzern seine Autosparte abstoßen will", schloss der Fiat-Sprecher einen automatischen Verkauf an GM im Jahr 2004 aus. Casper stellte auch klar, dass die ebenfalls zum Fiat-Konzern gehörenden Sportwagenmarken Ferrari und Maserati nicht Bestandteil der Vereinbarung sind.
Zum GM-Konzern gehören unter anderem bereits die Marken Buick, Cadillac, Chevrolet, Oldsmobile, Opel, Pontiac und Saab.
(Quelle: www.manager-magazin.de)
So long,
Calexa