Die Suche nach einem neuen Telekom-Chef wird immer grotesker. Kaum ein Industrie-Boss, der ein tatsächliches oder erfundenes Angebot noch nicht abgesagt hat. Heute gab es wieder ein "Nein" - diesmal aus Zürich. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das Desaster, das Bundeskanzler Schröder mit der Sommer-Entlassung in Gang gebracht hatte.
Noch nicht einmal in der Schweiz ist er sicher. Als Telekom-Interims-Chef und Chef-Sucher Helmut Sihler durch die Lounge des Basler Hotels "Drei Könige" schritt, wurde er wieder von ein paar Journalisten gestört. Mit den Worten "Auf dem Weg zu meiner Frau" rettete er sich vor der Standardfrage, wer denn nun der wirkliche Nachfolger von Ron Sommer werden soll, der am 16.7. unehrenhaft verabschiedet wurde.
Aber es half nichts. Schon wird Swisscom-Chef Jens Alder mit dicken Schlagzeilen in der Runde der möglichen Lenker des rosa Riesen begrüßt. Wie die meisten anderen bemüht er sich, schnell in den illustren Kreis derer abzutauchen, die dankend abgewinkt haben. "Ich halte nur fest, dass ich mich nicht als geeigneten Kandidaten betrachte und ich Swisscom auch nicht verlassen möchte", sagte er. Natürlich verriet Sihler nicht, ob er in Basel tatsächlich mit Alder geredet hat. Fakt ist nur, dass es nun immer noch keinen Nachfolger für den Telekom-Chefsessel gibt, von dem Ron Sommer am 16. Juli so unehrenhaft vertrieben wurde.
Doch die Verzweiflung muss groß sein. Seit Monaten fahren Sihler und Telekom-Aufsichtsratschef Dietrich Hans-Dietrich Winkhaus nur Absagen ein. Schon hat Arbeitnehmer-Vertreter Wilhelm Wegner wegen der dilettantischen Chefsuche den Rücktritt von Winkhaus gefordert. Doch der wollte noch nicht gehen. Schließlich will er Anfang Dezember noch eine Personalie verkünden: Den nächsten Chef der Telekom.
Noch nicht einmal in der Schweiz ist er sicher. Als Telekom-Interims-Chef und Chef-Sucher Helmut Sihler durch die Lounge des Basler Hotels "Drei Könige" schritt, wurde er wieder von ein paar Journalisten gestört. Mit den Worten "Auf dem Weg zu meiner Frau" rettete er sich vor der Standardfrage, wer denn nun der wirkliche Nachfolger von Ron Sommer werden soll, der am 16.7. unehrenhaft verabschiedet wurde.
Aber es half nichts. Schon wird Swisscom-Chef Jens Alder mit dicken Schlagzeilen in der Runde der möglichen Lenker des rosa Riesen begrüßt. Wie die meisten anderen bemüht er sich, schnell in den illustren Kreis derer abzutauchen, die dankend abgewinkt haben. "Ich halte nur fest, dass ich mich nicht als geeigneten Kandidaten betrachte und ich Swisscom auch nicht verlassen möchte", sagte er. Natürlich verriet Sihler nicht, ob er in Basel tatsächlich mit Alder geredet hat. Fakt ist nur, dass es nun immer noch keinen Nachfolger für den Telekom-Chefsessel gibt, von dem Ron Sommer am 16. Juli so unehrenhaft vertrieben wurde.
Doch die Verzweiflung muss groß sein. Seit Monaten fahren Sihler und Telekom-Aufsichtsratschef Dietrich Hans-Dietrich Winkhaus nur Absagen ein. Schon hat Arbeitnehmer-Vertreter Wilhelm Wegner wegen der dilettantischen Chefsuche den Rücktritt von Winkhaus gefordert. Doch der wollte noch nicht gehen. Schließlich will er Anfang Dezember noch eine Personalie verkünden: Den nächsten Chef der Telekom.
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