des Lebens.
Wer mit 17 sein gesamtes Vermögen verpraßt (sagen wir einmal, nur eine Hausnummer: 20.000 Euro), der weint bitterlich, hat aber etwas gelernt: vor allem etwas, über sich selbst, und wie man Dinge beurteilt, und wie man sich vor Begeisterungsstürmen schützt.
Wem das mit 47 passiert, kann ein Lebenswerk verzocken (sagen wir einmal: 400.000 Euro). Der weint auch, sucht aber Schuldige, weil er nichts mehr lernen will, immerhin ist eine späte Erkenntnis über sich selbst so bitter, daß man sich lieber selbst belügt. Und: in diesem Alter gibt es keine Rettung mehr.
Also, Dan17: was auch immer Dir passiert ist: in 20 Jahren wird Dein derzeitiger Verlust vielleicht ein Monatslohn sein, oder der Profit aus einem Vertragsabschluß ... und Du wirst über Dich selbst lachen ... und vielleicht sogar dankbar sein, daß Dir das nötige Mißtrauen mitgegeben wurde ... auch wenns weh tut im Moment.