Jahre dauerte die Hausse an den Aktienmärkten an. Anleger wurden verwöhnt mit steigenden Kursen. Der Weg nach oben schien grenzenlos zu sein. Die Indexe an den jeweiligen Börsen rasten von Rekordhöhe zu Rekordhöhe. Dies scheint jetzt ein jähes Ende gefunden zu haben. Die Bären halten den Markt fest im Würgegriff, um die Luft aus der Spekulationsblase vollends herauszupressen. Auf den Zug, der noch vor kurzem hohe Renditen versprach, möchte nun keiner mehr aufspringen. Eher stellt sich den Fahrgästen nun die Frage, wann der richtige Zeitpunkt zum Absprung gekommen ist.
Shiller listet nicht weniger als zwölf Beschleunigungsfaktoren auf: vom Internet über die Senkung der Kapitalertragsteuer bis zur Ausbreitung des Glücksspiels und der privaten Altersvorsorge.
Verstärkt werden diese Faktoren durch natürlich auftretende Pyramidenprozesse: Anleger, deren Vertrauen von vergangenen Kurssteigerungen getragen ist, treiben die Kurse weiter hoch und ermutigen so andere, es ihnen gleichzutun. Den Satz "Wenn der Dow Jones morgen um drei Prozent fällt, wird er am folgenden Tag vermutlich...." ergänzten 1999 56 Prozent aller von Shiller befragten Anleger mit "steigen" und 19 Prozent mit "fallen". 1989, nur zwei Jahre nach dem einem Crash, trauten sich nur 35 Prozent, ein "Steigen" zu prognostizieren, 34 Prozent erwarteten "fallen".
Shiller listet nicht weniger als zwölf Beschleunigungsfaktoren auf: vom Internet über die Senkung der Kapitalertragsteuer bis zur Ausbreitung des Glücksspiels und der privaten Altersvorsorge.
Verstärkt werden diese Faktoren durch natürlich auftretende Pyramidenprozesse: Anleger, deren Vertrauen von vergangenen Kurssteigerungen getragen ist, treiben die Kurse weiter hoch und ermutigen so andere, es ihnen gleichzutun. Den Satz "Wenn der Dow Jones morgen um drei Prozent fällt, wird er am folgenden Tag vermutlich...." ergänzten 1999 56 Prozent aller von Shiller befragten Anleger mit "steigen" und 19 Prozent mit "fallen". 1989, nur zwei Jahre nach dem einem Crash, trauten sich nur 35 Prozent, ein "Steigen" zu prognostizieren, 34 Prozent erwarteten "fallen".
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