Wie die New Economy vom Boom der SMS-Nachrichten profitiert
von Thorsten Höge
Das Geschäft um die kryptischen Kurztexte boomt: Weltweit werden monatlich 15
Milliarden SMS-Kurznachrichten verschickt. Deutschland ist mit 1,8 Milliarden Textbotschaften
Weltmeister in der Kategorie der 160-Zeichen-Texte. Und ein Ende des Siegeszuges ist
hierzulande nicht in Sicht. Der Erfolg von SMS überrascht umso mehr, da es die mit Abstand
teuerste Form des Datentransfers ist. Entgegen dem Trend in der
Telekommunikationsbranche ist die einst kostenlose Nachricht immer teurer geworden.
Doch das scheint Millionen Handybesitzer nicht weiter zu stören.
SMS war ursprünglich nur als simple Zusatzfunktion für Handys gedacht und wurde zum
Kultobjekt. Die Textbotschaften sind inzwischen zu einem lukrativen Wirtschaftsfaktor
geworden. Konsequente SMS-Nutzung bietet für Firmen und Behörden
Einsparungspotenziale in Höhe von rund zwei Milliarden Mark pro Monat. Die kurzen
Mitteilungen lassen bei Netzbetreibern, Handyherstellern und Dienstleistern die Kassen
klingeln. Auch zahlreiche Startups haben sich im Wachstumsmarkt SMS eine glänzende
Ausgangposition gesichert.
Während die modernere WAP-Technik bisher floppte, zeichnen sich die simplen
SMS-Anwendungen durch hohe Zuverlässigkeit und Verbreitung aus. Deshalb erwarten
Experten, dass die Zahl der Kurzbotschaften noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht hat.
Selbst das schnellere UMTS dürfte in den nächsten Jahre keine ernsthafte Konkurrenz
werden. Der neue Mobilfunkstandard steckt noch in den Kinderschuhen. Dagegen stehen die
SMS-Dienstleister mit attraktiven Anwendungen wie Bildübertragung und Sprachbotschaften
bereits in den Startlöchern.
Lukrative Geschäftsmodelle von Unternehmen wie Materna, Brodos, Canbox und 12 Snap
zeigen, dass mit den Kurzbotschaften Geld zu verdienen ist. Börsennachrichten, Shopping
und Partnervermittlungen - der Anwendungsvielfalt im Wachstumsmarkt SMS sind keine
Grenzen gesetzt.
Mehr dazu lesen Sie in der neuen Ausgabe von NET-BUSINESS.
von Thorsten Höge
Das Geschäft um die kryptischen Kurztexte boomt: Weltweit werden monatlich 15
Milliarden SMS-Kurznachrichten verschickt. Deutschland ist mit 1,8 Milliarden Textbotschaften
Weltmeister in der Kategorie der 160-Zeichen-Texte. Und ein Ende des Siegeszuges ist
hierzulande nicht in Sicht. Der Erfolg von SMS überrascht umso mehr, da es die mit Abstand
teuerste Form des Datentransfers ist. Entgegen dem Trend in der
Telekommunikationsbranche ist die einst kostenlose Nachricht immer teurer geworden.
Doch das scheint Millionen Handybesitzer nicht weiter zu stören.
SMS war ursprünglich nur als simple Zusatzfunktion für Handys gedacht und wurde zum
Kultobjekt. Die Textbotschaften sind inzwischen zu einem lukrativen Wirtschaftsfaktor
geworden. Konsequente SMS-Nutzung bietet für Firmen und Behörden
Einsparungspotenziale in Höhe von rund zwei Milliarden Mark pro Monat. Die kurzen
Mitteilungen lassen bei Netzbetreibern, Handyherstellern und Dienstleistern die Kassen
klingeln. Auch zahlreiche Startups haben sich im Wachstumsmarkt SMS eine glänzende
Ausgangposition gesichert.
Während die modernere WAP-Technik bisher floppte, zeichnen sich die simplen
SMS-Anwendungen durch hohe Zuverlässigkeit und Verbreitung aus. Deshalb erwarten
Experten, dass die Zahl der Kurzbotschaften noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht hat.
Selbst das schnellere UMTS dürfte in den nächsten Jahre keine ernsthafte Konkurrenz
werden. Der neue Mobilfunkstandard steckt noch in den Kinderschuhen. Dagegen stehen die
SMS-Dienstleister mit attraktiven Anwendungen wie Bildübertragung und Sprachbotschaften
bereits in den Startlöchern.
Lukrative Geschäftsmodelle von Unternehmen wie Materna, Brodos, Canbox und 12 Snap
zeigen, dass mit den Kurzbotschaften Geld zu verdienen ist. Börsennachrichten, Shopping
und Partnervermittlungen - der Anwendungsvielfalt im Wachstumsmarkt SMS sind keine
Grenzen gesetzt.
Mehr dazu lesen Sie in der neuen Ausgabe von NET-BUSINESS.