Punkt häufiger an, aber wirst dabei nicht konkret.
Wenn du im Zusammenhang von CoronaGewinner vs Verlierern davon sprichst, dass möglicherweise bei den Coronagewinnern zu viel übertreiebn eingepreist wurde, dann werde doch mal deutlich!
Ist denn bei Westwing zu viel eingepreost worden? Sprich, ist Westwing aktuell zu teuer? Wenn nein, über was redest du dann ständig?
Ich bin ja eher der meinung, dass bei vielen Corona-Verlierern in den letzten 6 Monaten zu viel nach oben eingepreist wurde. Viele Zykliker werden jetzt schon wieder gepreist als ginge alles so weiter wie vor Corona, also mal abgesehen von Flugesellschaften,. Reiseveranstaltern, etc., die natürlich weiter stark belastet werden. Aber ansonsten habe viele Zykliker aus diversen Branchen, als auch Techniologiewerte, die von Corona belastet wurden (weil Kunden aus betroffenen Branchen abgesprungen sind) ihre Hochs schon oft wieder erreicht und überschritten. Die werden auch oft mit KGVs von 20 und mehr fürs kommende Jahr bewertet. Währenddessen werden die sogenannten Corona-Gewinner seit 6-9 Monate kaum noch am Markt gespielt, laufen seitwärts oder abwärts. In Foren oder in YT-Kanälen von Finanzjournlisten/Analysten werden Coronagewinner seit Ende 2020 bereits eher als Verkauf betrachtet und man solle in CoronaVerlierer umschichten. Deshalb wundert mich, wieso du jetzt immernoch mit diesem Thema kommst. Ich will gar nicht ausschließen, dass der Markt auch weiter ECommerce-Aktien meidet, aber es kann auch ganz anders kommen, weil diese ganze Argumentation sinkender Wachstumsraten bzwauch mal temporär stagnierdenen Wachstums doch seit mindesten 6 Monaten in den Köpfen und Kursen enthalten ist. Wenn jetzt diese ersten zwei Quartale kommen, wo die ECommerce-Unternehmen nicht mehr oder nur gering wachsen, dann könnte das wie oft an der Börse üblich der Tiefpunkt schon sein. Fundamental betrachtet ist Westwing jedenfalls bewertet als würde man nach 2022 die nächsten 3-4 Jahre garnicht mehr wachsen.
the harder we fight the higher the wall