Werbekrise bei T-Online
Montag, den
14.05.01 11:16
www.onlinekosten.de
Nicht nur kleiner Internetportale, auch T-Online als grössten Internetprovider Deutschland trifft die Zurückhaltung der Werbeindustrie. Gegenüber dem Vorzeitraum gingen die Einnahmen von T-Online aus dem Portalgeschäft, das Bannerwerbung und E-Commerce umfasst, im ersten Quartal 2001 um knapp 18 Millionen Euro auf 31,3 Millionen Euro zurück. Nur noch 11 Prozent gegenüber vorher 19 Prozent machte der Portalsgewinn am Gesamtumsatz aus.
Als Hauptgrund wird die Konzernmutter, die Deutsche Telekom genannt. Schaltete diese vorher knapp die Hälfte aller Banner bei T-Online für die DSL Werbung, hat sie diesen nun deutlich zurückgefahren. Von einer "Quersubventionierung" von T-Online durch den "grossen Bruder" Telekom kann nun also keine Rede mehr sein – der Provider muss jetzt auf eigenen Füssen stehen.
(swa)
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Nicht nur kleiner Internetportale, auch T-Online als grössten Internetprovider Deutschland trifft die Zurückhaltung der Werbeindustrie. Gegenüber dem Vorzeitraum gingen die Einnahmen von T-Online aus dem Portalgeschäft, das Bannerwerbung und E-Commerce umfasst, im ersten Quartal 2001 um knapp 18 Millionen Euro auf 31,3 Millionen Euro zurück. Nur noch 11 Prozent gegenüber vorher 19 Prozent machte der Portalsgewinn am Gesamtumsatz aus.
Als Hauptgrund wird die Konzernmutter, die Deutsche Telekom genannt. Schaltete diese vorher knapp die Hälfte aller Banner bei T-Online für die DSL Werbung, hat sie diesen nun deutlich zurückgefahren. Von einer "Quersubventionierung" von T-Online durch den "grossen Bruder" Telekom kann nun also keine Rede mehr sein – der Provider muss jetzt auf eigenen Füssen stehen.
(swa)