wer kennt sich aus ? Wasserstoff-Technologie


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mary:

wer kennt sich aus ? Wasserstoff-Technologie

 
05.09.02 11:10
Hallo Leute,
nach einigen Zukunftsvisionen bzgl.Wasserstoff , die ich in den letzten Tagen anl. des Umwelgipfels in Nairobi mehrfach gehört und gelesen habe,  suche ich nach Infos welche Firmen sich mit dieser Technologie insbesondere im Fahrzeugbau beschäftigen.( ich meine dabei nicht die Autohersteller selbst!)
Wer weiß da etwas ????? Wer kennt solche Firmen ???
Lasst uns das doch mal gemeinsam aufrollen;
Gruß Mary
Antworten

Slater:

Ballard Power Systems WKN:890704

 
05.09.02 11:13
Bauen Brennstoffzellen. DaimlerChrysler ist beteiligt. Wird demnächst in die A-Klasse eingebaut
Antworten
Anarch:

www.hydrogeit.de und natürlich ich!

 
05.09.02 11:14
 
Antworten
mary:

Quelle: Stern (4.9.2002) Wasserstoff

 
05.09.02 11:22
sorry, der Gipfel war natürlich in Johannesburg.
Gruß M

Hier ein Bericht aus dem Stern: 4.9.02


Die EU müsse schnell handeln, so Forscher Rifkin  
 

Dezentrales Energienetz sicherer
Eine auf Wasserstoff basierende Wirtschaft könne die Macht der Ölmultis wie der Energiekonzerne brechen, sagte Rifkin. Jeder Endverbraucher könne mit Brennstoffzellen seine eigene Energie erzeugen. Wasserstoff sei nicht nur eine nachhaltige, sondern auch eine »demokratische« Energie, denn Strom könne dezentral gewonnen und in einem globalen Netz ausgetauscht werden. Damit werde eine Art »Reglobalisierung« in Gang gesetzt. Ein dezentrales Energienetz sei zudem weniger anfällig für Störungen oder terroristische Angriffe.

EU muss schnell handeln
»Europa ist in der einzigartigen Position, einen großen Schritt vorwärts zu machen für den Rest der Welt«, sagte Rifkin. Die EU müsse allerdings schnell handeln. Das Rennen mit den USA werde »in den nächsten sechs Monaten« entschieden. Rifkin ist Gründer der »Foundation on Economic Trends« und Dozent der Wharton School of Business.



Antworten
mary:

da fehlte was: hier der ganze Bericht

 
05.09.02 11:24
ZUKUNFTSSZENARIO
          §
Die Energie-Supermacht der Zukunft
          §

                    §
Die EU müsse schnell handeln, so Forscher Rifkin
          §
Die Europäische Union könnte nach Ansicht des US-Zukunftsforscher Jeremy Rifkin mit Hilfe des Wasserstoffs in den nächsten 20 Jahren zur energiepolitischen Supermacht aufsteigen. Der Weltumweltgipfel in Johannesburg habe gezeigt, wie weit Europa den anderen Nationen gedanklich voraus sei, sagte Rifkin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa): Die EU sei »sensibel« genug, die aus dem Erdölverbrauch resultierenden negativen Folgen für die Erde zu erkennen und Konsequenzen daraus zu ziehen. »Die EU könnte die erste Wasserstoff- Supermacht der Welt zu werden.«

Energiequelle der Zukunft
Rifkin sieht im Wasserstoff die Energiequelle der Zukunft. Wasserstoff könne eine ganze Reihe globaler Probleme lösen, sagte Rifkin am Dienstagabend in Frankfurt bei der Vorstellung seines neuen Buches »Die H2-Revolution«. Die drei größten globalen Krisen resultieren Rifkin zufolge aus der Abhängigkeit vom Erdöl: Klimaerwärmung, Überschuldung armer Länder und die Bedrohung durch den Nahen Osten. Die jüngsten Hochwasser in Nordeuropa seien ein »Weckruf« gewesen.

Bevorstehendes »Wasserstoffzeitalter«

Rifkin prophezeit ein bevorstehendes »Wasserstoffzeitalter« - trotz technischer Probleme, beispielsweise bei der Isolierung des in der Natur nicht frei verfügbaren Stoffes. Für falsch hält Rifkin die bisher am häufigsten angewandte Methode, Wasserstoff aus Erdgas zu gewinnen, denn auch die Erdgasreserven seien irgendwann erschöpft. Rifkin plädiert für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Windkraft oder Solarzellen.

                              §
                              §
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Dezentrales Energienetz sicherer
Eine auf Wasserstoff basierende Wirtschaft könne die Macht der Ölmultis wie der Energiekonzerne brechen, sagte Rifkin. Jeder Endverbraucher könne mit Brennstoffzellen seine eigene Energie erzeugen. Wasserstoff sei nicht nur eine nachhaltige, sondern auch eine »demokratische« Energie, denn Strom könne dezentral gewonnen und in einem globalen Netz ausgetauscht werden. Damit werde eine Art »Reglobalisierung« in Gang gesetzt. Ein dezentrales Energienetz sei zudem weniger anfällig für Störungen oder terroristische Angriffe.

EU muss schnell handeln
»Europa ist in der einzigartigen Position, einen großen Schritt vorwärts zu machen für den Rest der Welt«, sagte Rifkin. Die EU müsse allerdings schnell handeln. Das Rennen mit den USA werde »in den nächsten sechs Monaten« entschieden. Rifkin ist Gründer der »Foundation on Economic Trends« und Dozent der Wharton School of Business.

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Anarch:

Es gibt kein ernstzunehmendes Rennen mit den USA

 
05.09.02 11:25

... die USA befinden sich bezüglich H-Technologie in der Steinzeit.
Antworten
newspicker:

Dafür ist die US Wirtschaftsspionage äußerst

 
05.09.02 11:30
effektiv.
Gruß N.P.
Antworten
jack303:

gefunden bei heise

 
05.09.02 11:32
Prototyp einer Brennstoffzelle für Mobilgeräte vorgestellt

Das Münchner Unternehmen Smart Fuel Cell GmbH hat den nach eigenen Angaben weltweit ersten Prototypen eines miniaturisierten Direktmethanol-Brennstoffzellensystems vorgestellt. Die Brennstoffzelle, die in nur 18 Monaten bis fast zur Serie entwickelt und auf der am Wochenende in Hamburg zu Ende gegangenen Fachmesse für klimaschonende Antriebskonzepte ("Wasserstoff Expo") vorgestellt wurde, soll in naher Zukunft verschiedene elektrische Geräte unabhängig von der bisherigen Stromversorgung antreiben.  

Die Firma hat sich zum Ziel gesetzt, konventionelle Batterien und Akkus durch die effiziente und saubere Brennstoffzellentechnik zu ersetzen und gleichzeitig die Laufzeiten stark zu verbessern. Die entscheidende Neuerung der Smart Fuel Cell ist dabei ihr patentierter, miniaturisierter Aufbau. Das System integriert alle notwendigen Prozessschritte in einem Komplettsystem und könnte auch in der Größe herkömmlicher Akkus produziert werden, die dann als externe Energieversorgung verwendet oder in mobile Geräte fest eingebaut werden. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Akkus: Das im Gegensatz zum leicht brennbaren Wasserstoff inzwischen von den meisten Entwicklern favorisierte sichere Methanol als Brennstoff wird der Smart Fuel Cell in einer austauschbaren Tankpatrone zugeführt, die in Sekunden ausgewechselt werden kann, wenn der Tank leer ist. Dabei ist die Brennstoffzelle in der Lage, die Laufzeiten heutiger Batterien und Akkus bei gleichem Volumen und geringerem Gewicht um das Drei- bis Fünffache zu übertreffen. Theoretisch ließe sich so mit einer einzigen Tankpatrone ein Laptop acht Stunden lang betreiben.

Im Gegensatz zu Batterien und Akkus besitzt die Brennstoffzelle keinen gespeicherten Energievorrat, sondern liefert erst just in dem Moment Energie, in dem ihr von außen die benötigten Reaktionsstoffe bereitgestellt werden. Sie kehrt dabei das Prinzip der Elektrolyse um und erzeugt aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie. Der Wasserstoff muss zunächst aus dem flüssigen Methanol aus der Tankpatrone gewonnen werden. Dem Methanol wird hierfür Wasser zugeführt, das in der Brennstoffzelle bei der energieerzeugenden Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff aus der Umgebungsluft als Abfallprodukt entsteht und innerhalb des Systems zirkuliert.

Auf diese Weise kann die Smart Fuel Cell einen Leistungsbereich von zehn Watt bis hin zu einem Kilowatt abdecken und ist so als Stromquelle für CamCorder, Laptops, mobile Ampelanlagen, elektrische Werkzeuge, Campingausrüstung und Beleuchtungs- und Sicherheitstechnik interessant. Im Laufe des nächsten Jahres will Smart Fuel Cell erste Prototypen für den Betrieb von Laptops vorstellen, umfangreiche Feldtests mit entsprechenden Geräteherstellern seien bereits fest vereinbart.

Die Münchner Firma arbeitet jedoch nicht alleine an Brennstoffzellen für tragbare Geräte. So forschen für Benutzer von Handys, Organizer, Notebooks, portablen Musikgeräten oder Camcordern Wissenschaftler an vier deutschen und einem amerikanischen Fraunhofer-Institut unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) an einem serienreifen und zuverlässigen Brennstoffzellen-System für den Massenmarkt und konnte bereits zur Hannover-Messe einen CamCorder-Akku demonstrieren.

Motorola versorgt ebenso bereits ein Handy mit einer Methanol-betriebenen kompakten Brennstoffzelle, deren Tank nur so groß ist wie der Tintentank eines Kugelschreibers und nur einmal im Monat ausgetauscht zu werden braucht. Noch ist die Motorola-Brennstoffzelle, die nur geringfügig größer ist als ein herkömmlicher Handy-Akku, in einem externen Gehäuse untergebracht und muss an den Gürtel gesteckt werden. Auch die beiden Elektronikriesen NEC und Sony arbeiten an entsprechenden Lösungen, die den herkömmlichen Akku in absehbarer Zeit ablösen sollen. Während Motorola und Sony jedoch noch keinerlei Angaben darüber machen, wann die neuen Batterien denn auf dem Markt zu erwarten seien, will NEC bereits 2003 bis 2005 mit der Massenproduktion beginnen. (Andreas Grote) / (jk/c't)

Ich als euer Anwalt sage Euch: "Alles kommt zu dem, der warten kann !"

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jack303:

mal was von daimler chrysler

 
05.09.02 11:35
NECAR 5 durchquert die USA
   
Langstreckenrekord mit 5250 km für Brennstoffzellenfahrzeug aufgestellt
NECAR 5 im Dauerbetrieb und unter härtesten Bedingungen getestet
Fahrt von San Francisco bis Washington

Der NECAR 5 am Ziel

Washington D.C., USA, 05. Juni 2002

Nach 5250 Kilometern quer durch die USA ist der NECAR 5, ein methanolbetriebenes Brennstoffzellenfahrzeug von DaimlerChrysler, über die selbst gesteckte Ziellinie vor dem Capitol in Washington D.C. gefahren. Die Senatoren Carl Levin von Michigan und George Voinovich von Ohio begrüßten das DaimlerChrysler Team, das mit diesem Langstreckenrekord Pioniergeist bewiesen hat.

 
 Das Team vor der Golden Gate Bridge  

Gestartet war das Team am 20. Mai 2002 in San Francisco mit dem Ziel, die 3000-Meilen-Marke zu durchbrechen. Nach der Hitze Kaliforniens waren die Sierra Nevada und die Rocky Mountains bei Kälte und Schnee zu durchqueren. Dabei mussten mehrere Pässe mit einer Höhe bis zu 2640 Metern bewältigt werden. Noch nie wurde ein Brennstoffzellenfahrzeug einem derart harten Praxistest unterzogen. Ziel der Unternehmung war es, die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie hin zur Marktreife zu demonstrieren und die technischen Grenzen im Alltagsbetrieb auszuloten.

Bereits im Dezember 2001 hatte NECAR 5 in Kalifornien mehr als 1000 Kilometer auf öffentlichen Strassen absolviert. Dieser Erfolg  
Dr. Ferdinand Panik  

ermutigte die Crew, die Kontinental-durchquerung in Angriff zu nehmen. "Unser Ziel war es, bis Washington, D.C. zu kommen, um dort die Botschaft abzuliefern, dass die Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie große Fortschritte macht. Unabhängig davon, ob wir nun angekommen wären oder nicht, war es wichtig für unsere Entwicklungsarbeit, diesen Versuch zu unternehmen", so Dr. Ferdinand Panik, Leiter des DaimlerChrysler Brennstoffzellen-Projektes bei der Ankunft in Washington.
Das Datum für diese Rekordfahrt hat eine große Tradition: Im Mai 1903, also genau vor 99 Jahren, startete Dr. H. Nelson Jackson und Newall K. Crocker in San Francisco mit einem Automobil, dem Winton Touring Car, einem 1-Zylinder Fahrzeug mit 20 PS, um nach einer abenteuerlichen Fahrt von 63 Tagen New York zu erreichen. Und am 20. Mai 1927, also auf den Tag genau vor 75 Jahren, startete Charles Lindbergh mit seiner "Spirit of St. Louis" von Long Island nach Paris zu seiner berühmten ersten Non-Stop-Atlantiküberquerung.

 
 NECAR 5 on the road
 
 Alle relevanten Daten werden während der Fahrt aufgezeichnet.
 
 Der DaimlerChrysler Konvoi mit dem NECAR 5  

Die Transkontinentalfahrt des NECAR 5 vom 20. Mai bis 4. Juni 2002 bringt Pioniergeist und Hightech zusammen: Ein satellitengestütztes Navigationssystem hält das Team auf dem richtigen Kurs. Laptop und Mobiltelefone übermitteln täglich die Berichte und Daten an die Kollegen in Kalifornien und Stuttgart.

Drei Begleitfahrzeuge unterstützen das Team von Wolfgang Weiss, der DaimlerChrysler bei der California Fuel Cell Partnership in Sacramento vertritt, und das aus jungen Ingenieuren von DaimlerChrysler und des Brennstoffzellen-Entwicklungspartners Ballard besteht.

Etwa alle 450 Kilometer wurde der NECAR 5 mit Methanol betankt, das vorab an bestimmten Punkten der Strecke deponiert wurde und von der Firma Methanex zur Verfügung gestellt wurde. An Bord des Fahrzeugs befindet sich ein Reformersystem, das aus dem Methanol den Wasserstoff erzeugt, mit dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Die gesamte Antriebseinheit findet im Sandwichboden des NECAR 5, einer Mercedes-Benz A-Klasse, Platz, so dass dieses Fahrzeug sich äußerlich kaum von einem Serienfahrzeug unterscheidet.

DaimlerChrysler erprobt mit Methanol eine Kraftstoffoption, die es ermöglicht, Brennstoffzellenfahrzeuge mit einem flüssigen Kraftstoff zu betreiben.

Nach Beendigung der Tour wird NECAR 5 wieder nach Sacramento zur weiteren Erprobung bei der California Fuel Cell Partnership zurückkehren.
 
 
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jack303:

mal was von daimler chrysler,

 
05.09.02 11:35
NECAR 5 durchquert die USA
   
Langstreckenrekord mit 5250 km für Brennstoffzellenfahrzeug aufgestellt
NECAR 5 im Dauerbetrieb und unter härtesten Bedingungen getestet
Fahrt von San Francisco bis Washington

Der NECAR 5 am Ziel

Washington D.C., USA, 05. Juni 2002

Nach 5250 Kilometern quer durch die USA ist der NECAR 5, ein methanolbetriebenes Brennstoffzellenfahrzeug von DaimlerChrysler, über die selbst gesteckte Ziellinie vor dem Capitol in Washington D.C. gefahren. Die Senatoren Carl Levin von Michigan und George Voinovich von Ohio begrüßten das DaimlerChrysler Team, das mit diesem Langstreckenrekord Pioniergeist bewiesen hat.

 
 Das Team vor der Golden Gate Bridge  

Gestartet war das Team am 20. Mai 2002 in San Francisco mit dem Ziel, die 3000-Meilen-Marke zu durchbrechen. Nach der Hitze Kaliforniens waren die Sierra Nevada und die Rocky Mountains bei Kälte und Schnee zu durchqueren. Dabei mussten mehrere Pässe mit einer Höhe bis zu 2640 Metern bewältigt werden. Noch nie wurde ein Brennstoffzellenfahrzeug einem derart harten Praxistest unterzogen. Ziel der Unternehmung war es, die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie hin zur Marktreife zu demonstrieren und die technischen Grenzen im Alltagsbetrieb auszuloten.

Bereits im Dezember 2001 hatte NECAR 5 in Kalifornien mehr als 1000 Kilometer auf öffentlichen Strassen absolviert. Dieser Erfolg  
Dr. Ferdinand Panik  

ermutigte die Crew, die Kontinental-durchquerung in Angriff zu nehmen. "Unser Ziel war es, bis Washington, D.C. zu kommen, um dort die Botschaft abzuliefern, dass die Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie große Fortschritte macht. Unabhängig davon, ob wir nun angekommen wären oder nicht, war es wichtig für unsere Entwicklungsarbeit, diesen Versuch zu unternehmen", so Dr. Ferdinand Panik, Leiter des DaimlerChrysler Brennstoffzellen-Projektes bei der Ankunft in Washington.
Das Datum für diese Rekordfahrt hat eine große Tradition: Im Mai 1903, also genau vor 99 Jahren, startete Dr. H. Nelson Jackson und Newall K. Crocker in San Francisco mit einem Automobil, dem Winton Touring Car, einem 1-Zylinder Fahrzeug mit 20 PS, um nach einer abenteuerlichen Fahrt von 63 Tagen New York zu erreichen. Und am 20. Mai 1927, also auf den Tag genau vor 75 Jahren, startete Charles Lindbergh mit seiner "Spirit of St. Louis" von Long Island nach Paris zu seiner berühmten ersten Non-Stop-Atlantiküberquerung.

 
 NECAR 5 on the road
 
 Alle relevanten Daten werden während der Fahrt aufgezeichnet.
 
 Der DaimlerChrysler Konvoi mit dem NECAR 5  

Die Transkontinentalfahrt des NECAR 5 vom 20. Mai bis 4. Juni 2002 bringt Pioniergeist und Hightech zusammen: Ein satellitengestütztes Navigationssystem hält das Team auf dem richtigen Kurs. Laptop und Mobiltelefone übermitteln täglich die Berichte und Daten an die Kollegen in Kalifornien und Stuttgart.

Drei Begleitfahrzeuge unterstützen das Team von Wolfgang Weiss, der DaimlerChrysler bei der California Fuel Cell Partnership in Sacramento vertritt, und das aus jungen Ingenieuren von DaimlerChrysler und des Brennstoffzellen-Entwicklungspartners Ballard besteht.

Etwa alle 450 Kilometer wurde der NECAR 5 mit Methanol betankt, das vorab an bestimmten Punkten der Strecke deponiert wurde und von der Firma Methanex zur Verfügung gestellt wurde. An Bord des Fahrzeugs befindet sich ein Reformersystem, das aus dem Methanol den Wasserstoff erzeugt, mit dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Die gesamte Antriebseinheit findet im Sandwichboden des NECAR 5, einer Mercedes-Benz A-Klasse, Platz, so dass dieses Fahrzeug sich äußerlich kaum von einem Serienfahrzeug unterscheidet.

DaimlerChrysler erprobt mit Methanol eine Kraftstoffoption, die es ermöglicht, Brennstoffzellenfahrzeuge mit einem flüssigen Kraftstoff zu betreiben.

Nach Beendigung der Tour wird NECAR 5 wieder nach Sacramento zur weiteren Erprobung bei der California Fuel Cell Partnership zurückkehren.
 
 
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Antworten
Apfelbaumpfla.:

Also mal Klartext:

 
05.09.02 11:40
Wasserstoff ist Energieträger, aber kein Energielieferant.

Die Energie, die Wasserstoff abgeben kann, hat man vorher bei der "Gewinnung" aufbringen müssen.

Natürliche ist es besser, wenn man keine direkten Abgase z.B. in Städten hat, aber für die globale Energiebilanz bringt das fast nix.

Die Energie muss irgendwo herkommen, eine Lösung des Problems der Verfügbarkeit von Energie löst das nicht, schon gar nicht die "Klimakatastrophe", weil es die ja sowieso nicht gibt.



Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Anarch:

Dezentraler Energielieferant für die ...

 
05.09.02 11:47

... H2-Gewinnung kann nach dem heutigen Stand der Technik langfristig nur Solarenergie sein. Brennstoffzellen als Energiewandler werden Stand der Technik, nicht nur im Automobil.

Der Einsatz im Automobil würde jedoch auch ein dezentrales H2-Versorgungsnetz voraussetzen und spätestens hier wird es interessant: Wo sind die Tankstellen? Was meint die OPEC dazu?
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@anarch

 
05.09.02 11:52
Dann muss man aber die ganze Sahara mit Solarzellen zupflastern und eine Pipeline legen.

Das hat klimatische Effekte.
Das hat politische Effekte.

Ganz abgesehen davon, dass die benötigte Energie zum Herstellen einer Solarzelle relativ groß ist und die Lebensdauer gering. Da gibt es durchaus pessimistische Szenarien.

Aber wer weiss was die Zeit bringt...

Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Anarch:

Die Zelle muß auf's Dach, sonst hat ...

 
05.09.02 11:56

... die ganze Angelegenheit ohnehin wenig Sinn. Die Investition geht "zu Lasten" der (Haus-)Eigentümers, andere Energieformen müssen zwangsläufig verteuert werden, so daß sich diese Investition ohne Subventionen mittelfristig rechnet.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

schwierig...

 
05.09.02 11:58
Selbst wenn alle geeigneten Dächer in D für ein Schweinegeld umgerüstet werden, haste gerade mal ein großes Atomkraftwerk gespart...

(hab' ich mal gelesen, wenn du willst kann ich's raussuchen, hab's natürlch nicht selber gerechnet)


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
sir charles:

Blödsinn mit den Solarzellen Apfelbaumpflanzer

 
05.09.02 12:03
hat recht. Die Energie die aufgewendet werden muß um eine Solarzelle zu
erzeugen, kann diese in ihrem kurzen Leben nicht wieder zurückbringen.

Laßt euch nicht verarschen....
Antworten
Anarch:

Ich bin - wie Du sicher ahnst - kein

 
05.09.02 12:08

ideologisch motivierter Feind der Atomkraft, muß aber hierzu sagen: Das ist Lobby-Argumentation.


(1)"Selbst wenn alle geeigneten Dächer in D für ein Schweinegeld umgerüstet werden"

In der Vergangenheit wurde

- von Holz auf Kohle
- von Kohle auf Ölofen
- von Ölofen auf Zentralheizung umgestellt

Das stellte für niemand ein Hindernis dar, sofern damit an Lebens-/Wohnqualität gewonnen wurde.



(2)"haste gerade mal ein großes Atomkraftwerk gespart"

Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist vergleichbar mit der Informationstechnik in den 90er Jahren. Atomkraftwerke als "Basiseinheit" sind hier denkbar ungeeignet (die würde ich eher für den Vergleich mit NRW-Braunkohlekraftwerken heranziehen). Und schon sind wir wieder bei der Politik.

Antworten
sir charles:

Die beste Lösung wäre für alle die Kernfusion

 
05.09.02 12:12
Die Europ. Union hat eine Milliarde Euro in dieses Projekt gebuttert, rausge-
kommen ist dabei nicht Viel. Man versuchte, wie auf der Sonne keine Kern-
spaltung (herk. Atomkraft), sondern eine Kernfusion zustande zu bringen.

Diese Energieform würde das 100fache der heutigen Kernkraftwercke leisten,
aber nur 1/1000tel an Radioaktivität freisetzten.

Also Energie in Hülle und Fülle und fast null Strahlung... .
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@anarch

 
05.09.02 12:13
(1) das Geld war kein Argument, sondern nur eine Nebenbemerkung
(2) nein. Solarzellen haben einen physikalisch bedingten Wirkungsgrad von 28%.
www.ntb.ch/TT/Labors/EMS/duenn/sld005.htm
Bei der Informationstechnik ist die Grenze noch lange nicht erreicht.

NB: ich weiss nicht ob meine Rechnung noch stimmt, vielleicht sind die Zellen jetzt wesentlich langlebiger, aber eine wesentliche Steigerung des Wirkungsgrades ist nicht möglich.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Tatanka-Yotan.:

Kernfusion

 
05.09.02 12:17
Klingt interessant, aber radioaktiver Abfall fällt mengenmäßig mehr an als bei der Kernspaltung, aber die Halbwertzeit ist wesentlich geringer!
Antworten
Anarch:

@sir charles

 
05.09.02 12:19

Du hast Recht. Aber mit ideologisch motivierter Umweltpolitik à la Joseph Fischer + Trittin ist eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich.


Kern...technologien sind zum Tabu geworden.


@Apfelbaumpflanzer: Ein Automotor hat ebenfalls einen Wirkungsgrad von ca. 30%. Warum fahren wir noch mit dem Auto? Diese 28% sind derzeit realistsich, aber noch verbesserungswürdig.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@anarch:

 
05.09.02 12:24

1. das Wasserstoff-Auto hat dann auch nicht 100%. Das kommt noch hinzu, ebenso die Wasserstoff-Herstellung aus dem Solarstrom.

2. Die 28% waren nur dazu da, dir zu widersprechen, dass es da beständig weiter geht. Geht es nicht. Bei 28% ist es aus. Keine Entwicklungsgeschwindigkeit.

Solarstrom hat sicher seinen Platz, Wasserstoffzellen haben ihren Platz; sie sind nicht die Allheilmittel.

Fusion wäre toll, funktioniert aber frühestens in 50 Jahren, wenn überhaupt.
Ich hoffe nur, dass das "Kern" in "Kernfusion" Nixblicker (sorry, aber meine Mama hat gesagt, die Wahrheit darf man sagen...) wie Trittin nicht davon abhält, da wenigstens weiterzuforschen.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Anarch:

Physikalisch gesehen hast Du mit 28%...

 
05.09.02 12:33

... wohl recht. Von der technischen Umsetzung hängt es ab, ob man mit 28% leben kann oder nicht. Im Hinblick auf den Einsatz von Brennstoffzellen als Energiewandler muß diese Frage erst noch beantwortet werden.

Kernfusion - falls irgendwann interessant und technisch umsetzbar - können wir ja dann aus Frankreich importieren. Wir setzen hier in Deutschland lieber auf Braunkohle - DER DEUTSCHE  WEG eben. ;O)


Sorry, ich hör' schon auf. Muß jetzt arbeiten. Ciao!
Antworten
mary:

danke für die Beiträge

 
05.09.02 20:22
Hallo Leute !
Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge - das war schon sehr interessant. Ich werde mich mal mit Ballard und einigen anderen Unternehmen etwas näher beschäftigen.
Gruß M
Antworten
tombaden:

Brennstoffzellen -- Militär

 
08.09.02 00:36
der größte Anwender von Brennstoffzellen ist derzeit das US-Militär. Demnächst sollen aber Mobilfunkmasten / Stationen auch mit dieser technik ausgerüstet werden. Vorteil; die Wartungskosten sind halb so hoch, die Kosten zu Dieselmotoren sind die gleichen.
Trotzdem hat die Branche keine Zukunft, wenn die Primärenergie nicht ökologisch via Wind oder Sonne / Erdwärme tec. hergestellt wird.
Es gibt besseres.
Antworten
Elan:

Buderus

 
08.09.02 00:47




wer kennt sich aus ? Wasserstoff-Technologie 776800
Die_Quadratur_des_Kreises

 
Antworten
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