Ein Mord ist eine erste, vorsätzliche, Handlung, die (Todes)Strafe ist nur die Folge, und gleichfalls Schutz der Gesellschaft.
Die Beteiligten beim Morden haben ungleiche Chancen: die Opfer erwartet der gnadenlose und qualvolle Tod, die Mörder - wenn sie schon gefasst werden - werden durch ein lebenslängliches Faulenzen auf Staatskosten belohnt.
Der Mörder - der Urheber, der das alles verursacht hat - ist ohnezweifel besser dran, als seine Opfer.
Die Gegner der Todesstrafe sagen eigentlich den potenziellen Mördern: ihr könnt ruhig morden, das Schlimmste was euch passieren kann, ist ein Leben in einer geschlossener Gesellschaft. Das ist eine kleine Beihilfe zu Mord !
Wenn man die Todesstrafe als Mord ansehen würde, dann müßte man in mehreren US-Staaten, wo die Todesstrafe noch gilt, die Gerichtsvollzieher eigentlich als Mörder bezeichnen. - Tut das jemand? -
Dann müßte man auch die Gegenwehr als mörderisch aburteilen, wenn die unmittelbare Lebensgefahr nicht mehr besteht. - Sind vielleicht Amerikanische Militärs als Mörder abzustufen, wenn sie jetzt in Afghanistan die teroristische Organisation El-Queida vernichten?