Wenn ich mir so die Analystenmeinungen einmal ansehe (Kinowelt, ADVA...), da denke in an folgendes:
1. in den letzten Jahren sind hunderte von AG's an den NM gebracht worden
2. jede AG mußte sich im Rahmen der Roadshows vorstellen. Fragen
wie "wie würden sie ihre Fa. mit 4 Schlagworten kurz skizzieren" wurden
im Vorfeld durch Training mit den Konsortialbanken geübt (umsatzstark,
ertragsstark...). Alles natürlich extrem übertrieben, um die Investoren
zu gewinnen.
3. Wenn jede Fa. mit jährlichem Gewinn- und Umsatzwachtum von 50 bis 100 %
aufkreuzt (unter 50 % hätte sich wohl keine Fa. blicken lassen dürfen),
kann man sich ja ausrechnen, wie sich daß auf die Volkswirtschaft
auswirkt. Das konnte ja - insgesamt - nicht erreicht werden.
4. Wenn ich nur einmal annehme (ich kenne keine bessere Zahl), daß in 1999
200 Firmen (ohne die großen wie T-Kom, T-online, EPCOS, Infenion) an den
NM oder andere Märkte gegangen sind, und jeder Börsengang bei den
kleinen 'Klitschen' 10 Mio Euro gekostet hat, dann waren das mal lockere
2 Milliarden. In 2001 finden nun fast keine Börsengänge statt. Also
fehlen bei den konsortialführenden Banken diese 2 Mrd. Einnahmen - und
die betreffenden Mitarbeiter verdienen ja wohl immer noch dort ihr Geld.
5. Was macht dieser Personenkreis nun? Die, die vorher die Firmen mit
extrem hohen Bewertungen und Zukunftsaussichten an die Börse
gebracht/gepusht haben und die die AG's quasi gezwungen haben
"Mondzahlen" zu nenen (z. B. ein Umsatzwachstum von 65 % in 2000 für
Kinowelt), dieselben hauen diese Firmen nun durch Herabstufung, Verkäufe
in die Pfanne, wenn das unrealistisch hohe Umsatzwachtum nicht ganz
erreicht wurde (wiederum Kinowelt: nur 59 % plus anstatt 65 % plus). Auf
der Ertragsseite sieht es zumeist noch schlimmer aus.
6. Da nun in diesem Jahr bisher kaum Börsengänge stattfanden - bzw.
stattfinden werden, komme ich zu meinem o. g. Betreff
....fällt selbst hinein...,
denn den Banken ist damit ein sehr, sehr ertragreicher Ast weggebrochen;
sie konnten in den letzten Jahren den Rachen nicht voll genug kriegen.
Oder sehe ich das als Nicht-Banker/Nicht-VWLer sehr falsch? Einige wahre Kürbiskerne dürften doch wohl darinstecken? Oder?
1. in den letzten Jahren sind hunderte von AG's an den NM gebracht worden
2. jede AG mußte sich im Rahmen der Roadshows vorstellen. Fragen
wie "wie würden sie ihre Fa. mit 4 Schlagworten kurz skizzieren" wurden
im Vorfeld durch Training mit den Konsortialbanken geübt (umsatzstark,
ertragsstark...). Alles natürlich extrem übertrieben, um die Investoren
zu gewinnen.
3. Wenn jede Fa. mit jährlichem Gewinn- und Umsatzwachtum von 50 bis 100 %
aufkreuzt (unter 50 % hätte sich wohl keine Fa. blicken lassen dürfen),
kann man sich ja ausrechnen, wie sich daß auf die Volkswirtschaft
auswirkt. Das konnte ja - insgesamt - nicht erreicht werden.
4. Wenn ich nur einmal annehme (ich kenne keine bessere Zahl), daß in 1999
200 Firmen (ohne die großen wie T-Kom, T-online, EPCOS, Infenion) an den
NM oder andere Märkte gegangen sind, und jeder Börsengang bei den
kleinen 'Klitschen' 10 Mio Euro gekostet hat, dann waren das mal lockere
2 Milliarden. In 2001 finden nun fast keine Börsengänge statt. Also
fehlen bei den konsortialführenden Banken diese 2 Mrd. Einnahmen - und
die betreffenden Mitarbeiter verdienen ja wohl immer noch dort ihr Geld.
5. Was macht dieser Personenkreis nun? Die, die vorher die Firmen mit
extrem hohen Bewertungen und Zukunftsaussichten an die Börse
gebracht/gepusht haben und die die AG's quasi gezwungen haben
"Mondzahlen" zu nenen (z. B. ein Umsatzwachstum von 65 % in 2000 für
Kinowelt), dieselben hauen diese Firmen nun durch Herabstufung, Verkäufe
in die Pfanne, wenn das unrealistisch hohe Umsatzwachtum nicht ganz
erreicht wurde (wiederum Kinowelt: nur 59 % plus anstatt 65 % plus). Auf
der Ertragsseite sieht es zumeist noch schlimmer aus.
6. Da nun in diesem Jahr bisher kaum Börsengänge stattfanden - bzw.
stattfinden werden, komme ich zu meinem o. g. Betreff
....fällt selbst hinein...,
denn den Banken ist damit ein sehr, sehr ertragreicher Ast weggebrochen;
sie konnten in den letzten Jahren den Rachen nicht voll genug kriegen.
Oder sehe ich das als Nicht-Banker/Nicht-VWLer sehr falsch? Einige wahre Kürbiskerne dürften doch wohl darinstecken? Oder?