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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.080,79 $ -0,01% Perf. seit Threadbeginn:   +421,24%
 
Goldhamster70:

USD vs €uro

3
14.09.10 21:37
@Börsensieger!

Das wird nicht passieren! Nicht falsch verstehen, ich bin KEIN USD-Bulle!
Ich glaube nur, dass die Amis noch nicht all Ihr Pulver verschossen haben. Jetzt wo der USD offensichtlich wieder mal einen kleinen Dämpfer bekommen hat, werden die schnell wieder in die Trickkiste greifen und die nächste €urokrise rausholen. Die sind einfach geschickter und auch hinterhältiger.
Die Europäer hätten zwar mehr von diesem "Pulver", verschiessen es aber immer zunächst gegeneinander. Was dann noch überbleibt ist meist zu wenig.
Wir sind ein Bund kleiner souveräner Statten. Die Amis ziehen, zu mindest bis jetzt, immer an einem Strang.
Ich glaube noch immer, dass wir in den kommenden Monaten Parität zwischen USD und dem € haben werden. Interessant wird, wie sich BEIDE gegenüber dem CHF und gegenüber der EM`s entwickeln (verlieren) werden!
Shorts trage ich im Sommer, Longs im Winter!
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Börsensieger:

@Goldhamster70

7
14.09.10 21:43
Nein, das glaub ich nicht das der Medienzirkus noch mal darauf anspringt. Logisch werden sie kämpfen das ist doch keine Frage. Nur langsam gehen die Mittel aus. Vorallem liege die meiste Dollars im Ausland. Wehe die bewegen sich. Das ist wie Beamtenmikardo. Der erste der sich bewegt verliert. Aber irgendwann wird es so kommen. Die Chinesen kaufen schon gar keine USSchuldscheine mehr. Ein schritt weiter dann verkaufen sie.
Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
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Börsensieger:

5,8 Mrd. Dollar täglich das ist doch ne Hausnummer

6
14.09.10 21:47

"5,8 Mrd. Dollar täglich!"

 

Das Monthly Treasury Statement, der Bericht zum US-Bundeshaushalt  (Federal Budget) von gestern, für den Monat August 2010, weist ein  Defizit von -90,526 Mrd. Dollar aus, nach 103,555 Mrd. Dollar im  Vorjahresmonat. Das Defizit wies sogar den niedrigsten Stand für einen  Monat August seit 2006 auf. Allerdings ist der US-Bundeshaushalt seit 23  Monaten in Folge im Defizit und auch fürs das Fiskaljahr 2009/10 bis  Ende nächsten Monats bringt das geringere Defizit im August kaum eine  Entlastung.

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 8633718

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
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Goldhamster70:

@Börsensieger

 
14.09.10 22:07
Medien"ZIRKUS"! Der springende Punkt! Sind doch nur Clowns!
Ganz sind Deine Argumente natürlich auch nicht von der Hand zu weisen!
Was passiert aber, wenn es dann in Spanien losgeht? Deren Ratingagenturen haben es doch in der Hand! Unterschätze nie die "dunkle" Macht der Wallstreet. Meinst du nicht auch?
Shorts trage ich im Sommer, Longs im Winter!
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fourstar:

schau an schau an

5
14.09.10 22:16
letzte woche schrieb ich es noch, dass es sich um eine bärenfalle handelt und wir diese woche wahrscheinlich neue hochs sehen..das fand polo so witzig, das er mir gleich mal nen stern verpasste..aber wenn man sich mit chartechnik auskennt und die saisonalität mit einbezieht ist das was heute passiert ist nicht sehr erstaunlich..es war abzusehen
meine 2 calls freuts..schöne explosion in meinem depot..bleib auch weiterhin dabei..zuminderts bis letzte september,erste oktoberwoche..den herrn sitting hab ich ja auch schon wieder gelesen..alle guten dinge sind 3 *g*( 2 mal hat er sich schon verbrannt).halte bei meinen 1300 bis ende september fest..dann cash..ps:daxshort wird langsam interessant..physische bestände bleiben weiterhin unberührt
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Zwener:

Tagesthemen

3
14.09.10 22:42
vergessen wurde die 'Info des ATH

zur Niederschrift 14.09.10

AU  1268 kurz vor Ladenschluss

AG  20,46 kurz vor Ladenschluss

für das Archiv :)
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Börsensieger:

@Goldhamster70

7
14.09.10 22:48

Medien"ZIRKUS"! Der springende Punkt! Sind doch nur Clowns!
Ganz sind Deine Argumente natürlich auch nicht von der Hand zu weisen!
Was  passiert aber, wenn es dann in Spanien losgeht? Deren Ratingagenturen  haben es doch in der Hand! Unterschätze nie die "dunkle" Macht der  Wallstreet. Meinst du nicht auch?

 

Schau mal. Selbst Griechenland hat heut seine Anleihen untergebracht, also schaffen es die Spanier auch. Mit oder ohne EZB, egal. Ich sags mal anders. Das Thema PIGS ist doch ausgelutsch. Das haut doch wirklich keinen mehr vom Sessel. Oder die HRE. 40 Milliarden. Vor 5 Jahren hätte es bei so einener Meldung gekracht aber richtg. Der Mensch gewöhnt sich an vieles. Wobei es momentan um UK viel zu ruhig ist. Amiland taucht langsam wieder auf der Bildfläche auf. (Verfolg mal die Medien). Und wenn sich die Medien auf etwas eingeschossen haben dann wird das auch wieder ausgelutsch. Und so was dauert so ca 6 Monate immer. Je nach Thema. OK die EU hat ihre Problem, aber jeder hat zusagen bekommen die bis 2012 laufen. Also ist da erst mal ruhe, mit ein paar aufflackerungen. Aber das Thema ist durch. Also richten wir alle mal den Blick wieder richtung USA und UK. Das habe ich schon vor ein paar Monaten geschrieben. Um die Länder war es viel zu ruhig denn da laueren ja wirklich die Bomben derweil wurd die EU und Griechenlandkrise aufgeblasen wärend die angelsachsen in der bedeutungslosigkeit verusunken sind. Punktum jetzt läufts mal wieder in die andere richtung. Kongresswahlen und .... die Amis haben volle aufmerksamkeit.

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
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mienensamml.:

Beeindruckend US Bankenpleiten

2
14.09.10 23:08
Die zahl der banken in schwierigkeiten stieg laut FDIC zahlen vom mai im ersten quartal dieses jahres im vergleich zu ende 2009 um gut zehn prozent . Ende märz kämpften demnach 775 US banken um ihr überleben.    DiePresse.com
2007-3 pleiten
2008-25
2009-140
25,07,2010-100
Die stückzahl ist nicht unbedingt entscheidend,sondern die summen die ausgebucht werden müssen. the end mit faktor 4 spätestens 2013.
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Goldhamster70:

@ börsensieger

7
14.09.10 23:21
WOW, stimmt natürlich auch (zum Teil)!

Unterm Strich bleibt:

Wer zuletzt absäuft hat gewonnen, oder? Wir befinden uns in der Endphase eines globalen Wirtschaftskrieges, den, nicht zuletzt wegen der ausufernden Staatsschulden, keiner gewinnen kann. Es bleibt nur verbrannte Erde über, nach langem hin und her.
Shorts trage ich im Sommer, Longs im Winter!
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Tony Ford:

ich liebe es immer wieder...

2
15.09.10 04:59
wenn hier das Wort Klopapier fällt :-)
Naja noch ist mein Klopapier im Depot was wert, solange das so ist, bleib ich bei meinem Klopapier.

Zum Thema Ausbruch, nunja rein psychologisch ist es sicherlich positiv zu werten und ich möchte den Ausbruch nicht klein reden.
Aber ich habe es beim EUR/USD sehr gut gesehen, wie aus einem neuen Hoch ein richtig fetter Fehlausbruch wurde.
Gut der Vergleicht ist sicherlich etwas unpassend, aber schauen wir wie es nun weitergeht.

Auch die Aktienmärkte gefallen mir aktuell sehr gut. Der DAX dürfte heute meiner Meinung nach die 6300 überschreiten und in Richtung der letzten Hochs bei 6380 Punkten laufen und dann evt. weiter durchstarten oder wieder nach unten abtauchen.

schau mer ma
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biomuell:

durchstarten oder wieder nach unten abtauchen....

4
15.09.10 07:55
oder seitwärts (!)

Immer alle 3 Möglichkeiten erwähnen - dann kannst du nie falsch liegen!
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maba71:

Goldbericht für den 14.09.2010

9
15.09.10 08:21
Deutsche Katerstimmung

Was haben wir denn da? Bloomberg: German investor confidence fell more than economists forecast to an 19-month low in September as budget cuts across the euro region and slowing global growth clouded the outlook for Europe"s largest economy. The ZEW Center for European Economic Research in Mannheim said its index of investor and analyst expectations, which aims to predict developments six months ahead, dropped to minus 4.3 from 14 in August. That"s the fifth monthly decline and the lowest since February 2009.

Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ist besonders stolz darauf, dass sein ZEW-Index als einer der am weitesten voreilenden Indikatoren für die weitere Konjunktur-Entwicklung in Deutschland gilt. Nun ist dieser Index nicht nur zum fünften Monat in Folge gefallen, sondern er ist geradezu crashartig von einem Wert von Plus 14 im Vormonat auf nunmehr Minus 4,3 eingebrochen.

Was das für Auswirkungen auf die Real-Konjunktur in einigen Monaten haben wird, kann man nur erahnen. Außerdem ist bedenklich, dass der Indikator auf ein 19-Monatstief gefallen ist. Und dieses Tief lag im Februar 2009 – also den Zeitpunkt, wo die Krise von den Finanz-Märkten nach der im Herbst 2008 ausgelösten Bankenkrise auf die Real-Wirtschaft übersprang.

Heute war ein Tag von mehreren Megaereignissen: Gold überschritt im Londoner Nachmittags-Handel mit $1.265,50 (EUR 982,76) seine bislang gehaltene Höchstmarke von Mitte des Jahres. Aber auch der Schweizer Franken (CHF) lässt sich nicht lumpen: Die Parität zum US-Dollar wurde erreicht und nach oben durchstoßen. Ein Franke kostet damit nun mehr als ein Dollar. Der Franken liefert sich schon seit Wochen und Monaten ein Kopf-an-Kopf Rennen mit dem Gold. Zu stark ist der Wunsch der Investoren nach einem sicheren Hafen. Und da scheint Vielen immer noch die Währung der Eidgenossen einzufallen.

Die heutige Entwicklung hat Bill Murphy von GATA in einem heute früh (gegen 5:30 Uhr MEZ) verschickten MIDAS ALERT prognostiziert. Dort heißt es: The reason for this alert is that I suspect, as a former limit position commodity trader, that the weak hand of the JP Morgan and allies short position, was just called into bluff ? and I THINK, that the JPM camp blinked and is standing a bit naked. Gold and silver prices are likely to explode from here. This could be a historic pricing period for precious metals.


BINGO: Anscheinend sind JP Morgan und ihre Drücker-Freunde diesmal zu weit gegangen. Der Versuch, im gestrigen Access Market den Silber-Preis unter die Marke von $20 zu drücken, misslang bereits heute früh im asiatischen Handel. Gold, das seit einigen Tagen unter Druck des Gold Kartells stand, konnte ebenfalls im frühen Handeln gut performen.

Welche Mengen Liquidität müssen derzeit in die Märkte gepumpt werden? Denn nicht nur die Papiergeldsystem-Feinde Gold und Silber stiegen heute, noch viel extremer sind die Anstiege bei den beiden Metallen der PGM-Gruppe: Palladium mit einem Tagesplus von $18 (entspricht 4,0 Prozent) und Platin mit einem Anstieg von $38 (2,5 Prozent).

Für Gold war heute bei knapp über $1.276 Schluss. Denn es gibt immer noch das besonders verbissen umkämpfte maximale Anstiegs-Dogma von 2 Prozent pro Tag des Gold Kartells. Und wenn wir nachrechnen, dann durfte Gold heute maximal auf $1.270 steigen. Diese Linie wurde zwar mit einigen Ausfransungen verteidigt, aber sie scheint noch zu halten.

Erst wenn Gold mehr als diese zwei Prozent pro Tag steigen sollte, dann sind dem Gold Kartell wohl ihre letzten wirksamen Waffen ausgegangen. Beträgt der tägliche Anstieg dann sogar hundert US-Dollar und mehr, dann ist von einem schnellen Ende unseres derzeitigen Papiergeld-Finanzsystems auszugehen.

Der COMEX-Schlusskurs lag mit $1.270,20 (EUR 975,20) fast genau auf der Marke des täglich erlaubten Goldpreis-Anstiegs. Wer den P.M. Fix ($1.265,50) allerdings auf Euro-Basis (€982,76) mit dem COMEX-Schlussstand vergleicht, der wird feststellen, dass Euro-Gold bereits wieder um sieben Euros gefallen ist. Das Gold Kartell kämpft wirklich erbittert um diese Marke.

Auch der Euro schwächelte heute gegen den Franken, konnte seinen Tagesverlust von knapp 0,7 Prozent (dann bei 1,288) aber zum Abend wieder wettmachen. Hat die SNB erneut in den Markt eingegriffen?

Ein weiteres Indiz dafür, dass die Aktien-Märkte nicht durch Daten der Realwirtschaft getragen werden, sondern nur durch die Liquiditäts-Spielereien der Notenbanken: Trotz des katastrophalen ZEW-Index beendete der DAX den Handel heute sogar noch leicht im Plus. Wir hätten aber wegen der Befürchtung einer Double-Dip Rezession mit einem kräftigen Abschlag von mindestens zwei Prozent rechnen müssen.

www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 345140
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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biomuell:

".....nur Zeit gekauft. Der Zahltag naht......"

9
15.09.10 08:44

diepresse.com/home/wirtschaft/...o?_vl_backlink=/home/index.do

Die Krise - schon wieder vorbei?

14.09.2010 | 21:25 | Michael Prüller (Die Presse)

"Zitat: ".........Beschleunigtes Wirtschaftswachstum - und trotzdem Sorge bei den Ökonomen und Zurückhaltung bei den Unternehmern. Hat der Kapitalismus seine Bewährungsprobe bestanden? Ist die Krise schon wieder vorbei?

Die Weltgeschichte hat einen Sinn für feine Ironie: Da taumelt die Marktwirtschaft zwei Jahre lang durch die tiefste Krise seit 75 Jahren - und am Ende ist es das kommunistische Kuba, das sich am dramatischsten ändern muss. Eine Million Staatsbedienstete - jeder Fünfte - wird im Laufe des kommenden Jahres gekündigt werden, hat die kubanische Regierung just gestern am Vorabend des zweiten Jahrestags der Lehman-Pleite verkündet.
Hat der Kapitalismus schon wieder einmal gewonnen? Ist die Krise schon wieder vorbei?


Die unmittelbare Gefahr eines Zusammenbruchs der Weltwirtschaft, wie wir sie kennen, scheint vorbei. Aber das war's dann doch noch nicht: Wie es im menschlichen Organismus oft eine akute Krankheit gibt, hinter der ein chronisches Problem steht, etwa ein schwaches Immunsystem, so ist es auch mit der Weltwirtschaft - und das chronische Problem ist noch lange nicht behoben. Im Gegenteil: Die Krisenbekämpfung, so notwendig sie für das Überleben im Augenblick auch gewesen sein mag, hat es noch verschärft.
Dieses chronische Problem ist ein multiples, ineinander verwobenes. Ein Bestandteil ist, dass spätestens seit der überzogenen Niedrigzinspolitik nach dem 11. September 2001 zu viel billiges Geld verfügbar ist. Und das hat sich eher noch verschlimmert. Eine Blase wie bei dem durch staatliche Anreize („Jedem Amerikaner sein Eigenheim!") angeheizten Immobilienboom in den USA kann durchaus anderswo passieren und einen welterschütternden Knall produzieren.

 

Inflation oder eisernes Sparen

Ein weiterer Bestandteil ist die hohe Staatsverschuldung, die ebenfalls durch Konjunkturpakete und Bankenhilfen noch verschärft worden ist. Diese Cortisonkur hat vielleicht dem Patienten das Leben gerettet, ihn aber vollends abhängig gemacht. Mit den Konjunkturpaketen haben die Regierungen nämlich noch keinen selbsttragenden Aufschwung geschafft, der irgendwann die Schuldenrückzahlung finanziert, sondern nur Zeit gekauft. Der Zahltag naht, aber die Probleme sind nicht samt und sonders gelöst worden. Der Abbau der angehäuften Staatsschulden wird also entweder stattfinden und damit möglicherweise den Konjunkturaufschwung dämpfen. Oder er wird nicht stattfinden - und durch Inflationierung erträglich gemacht.
Daher herrscht derzeit bei den Wirtschaftsforschern trotz aktuell guter Wirtschaftswachstumsdaten eine angespannte Stimmung. Viel vom derzeitigen Aufschwung ist bloß ein Aufholen dessen, was im Jahr 2009 aufgeschoben worden ist. Stefan Kooths vom Kieler Institut für Weltwirtschaft bringt das so auf den Punkt: „Nur aufzuholen, was man verloren hat, kennzeichnet nicht wirklich eine Wachstumslokomotive."
Wie wackelig der Aufschwung ist, sieht man an der Investitionszurückhaltung der Industrie. Die Manager wissen um die möglichen negativen Langzeiteffekte der Krisenbekämpfung. Sie kennen vor allem die drohenden Steuererhöhungen und wissen, wie prekär es mit den Staatsaufträgen ist - gerade auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung. Und halten sich zurück.
Womit wir beim dritten Problembestandteil sind: dem allgemeinen Sentiment. Dem beträchtlichen Restübermut der - allenthalben „geretteten" - Banker steht auf der Unternehmerseite ein ziemlich starker Restpessimismus gegenüber. Das ist keine gute Ausgangsbasis für nachhaltiges Wachstum. Wo es keine weitgehende Übereinstimmung in den Grundannahmen über die Zukunft gibt, gibt es keinen Boom......"

 

Antworten
Tony Ford:

Goldbericht :-)

 
15.09.10 08:58
"Ein weiteres Indiz dafür, dass die Aktien-Märkte nicht durch Daten der Realwirtschaft getragen werden, sondern nur durch die Liquiditäts-Spielereien der Notenbanken: Trotz des katastrophalen ZEW-Index beendete der DAX den Handel heute sogar noch leicht im Plus. Wir hätten aber wegen der Befürchtung einer Double-Dip Rezession mit einem kräftigen Abschlag von mindestens zwei Prozent rechnen müssen."

Hoppla, da hat wohl jemand keine Ahnung, wie Börse funktioniert.
Börse folgt eben keiner rationalen Logik und so ist der Anstieg im DAX nicht ungewöhnlich.

"Was das für Auswirkungen auf die Real-Konjunktur in einigen Monaten haben wird, kann man nur erahnen. Außerdem ist bedenklich, dass der Indikator auf ein 19-Monatstief gefallen ist. Und dieses Tief lag im Februar 2009 – also den Zeitpunkt, wo die Krise von den Finanz-Märkten nach der im Herbst 2008 ausgelösten Bankenkrise auf die Real-Wirtschaft übersprang."
Und was passierte als der ZEW-Index Februar 2009 sein Tief hatte?
Die Aktienmärkte sind förmlich explodiert, trotz der schlechten Aussichten und Stimmungen ;-)

Ein Grund mehr, warum ich positiv den Aktienmärkten gestimmt bin, auch wenn ich mit meinem Sommerzock etwas zu optimistisch gewesen war.
Der Weg ist klar, eben nach oben und der DAX müht sich gerade in Richtung der Jahreshöchststände, die Rahmenbedingungen sind einfach zu gut dafür, zumindest auf mittelfristige Sicht ;-)

Ich weiß, ich werde wieder so manches "witzig" damit ernten, doch dies nehme ich gern in Kauf.
Antworten
biomuell:

tony

7
15.09.10 09:07
das witzig von mir war wegen deiner wiederholten Relativierung des dynamischen Ausbruchs mit neuem Gold-ATH.

Ob der Euro oder der USD gerade stärker oder schwächer ist/war - ist doch in Wirklichkeit sch...egal. Sieh dir doch bei Gelegenheit den Goldchart seit 2000 in Euro und in USD an   !

Da ist einmal der USD weniger schwach - und dann wieder der Euro - aber beide werten beständig gegenüber Gold (und Silber) ab. Daher mein "witzig" - wenn jemand versucht so einen dynamischen Ausbruch kleinzureden.  Es stimmt zwar - in Euro haben wir noch kein neues ATH - aber wie gesagt, einmal schwächelt der Euro mehr - dann wieder der USD....wen (welchen Goldbug, der physisch gebunkert hat, kümmerts (?) ob diese Woche wieder der USD oder der Euro wieder schwächelt - nächste Woche oder Monat ist es halt wieder umgekehrt.

Bezüglich deiner DAX prognose - deswegen hätte ich dir kein witzig gegeben. Denn wenn ich wüsste, dass der DAX nun stark nachgibt, würde ich shorten. Tue ich aber nicht.

Allerdings: bei deiner Prognose (ach oben "durchstarten oder wieder nach unten abtauchen....")  - hast du durchaus gute Chancen, dass du wieder einmal richtig liegst (ausser er geht weiter seitwärts natürlich ;0)
Antworten
Tony Ford:

@bio...

4
15.09.10 09:18
Es geht hierbei nur um die Betrachtung des Zustandekommens des ATH und da ist wiegesagt der schwache Dollar daran schuld.
Langfristig ist es wiegesagt uninteressant ob Gold jetzt durchbricht oder nochmal zurückkommt, dazu sind die Aufwärtstrends noch intakt, als dass man als Charttechniker von einem Bärenmarkt ausgehen könnte.

Was ich aber schon etwas eigenartig finde, dass wenn man im EURO-Gold eine Schwäche sieht, plötzlich der Blick aufs USD-Gold gerichtet wird und EURO-Gold keine Bohne mehr spielt.
Kommt dann jemand wie ich und sagt beim Gold einen Crash bzw. Einbruch bei ca. 1200$ voraus (auch wenn ich mich da mittlerweile distanziert habe) so wird der Blick aufs EURO-Gold gerichtet und über mich gelacht wie weit daneben ich mit meiner Prognose liege.

Im Grunde liege ich bis heute damit nicht richtig aber auch nicht absolut daneben mit meiner Prognose, denn USD-Gold ist erst die letzten Wochen durchgestartet.

Aber jeder dreht sich die Argumente eben zurecht wie er es braucht, da bin ich sicherlich auch nicht die Ausnahme, ihr aber auch nicht.
Antworten
dixi00:

Platzierung der Springer-Aktien in wenigen Wochen

3
15.09.10 09:29
auch etwas für dich tony ford?

...so werden meinungsmacher für die schafe verkauft.

FRANKFURT (awp international) - Der Verlag Axel Springer will in den kommenden Wochen 2,9 Millionen selbst gehaltener Aktien platzieren. Parallel dazu wird die Deutsche Bank ihren Anteil am Medienhaus von gut 8 Prozent an den Markt bringen, sodass sich der Streubesitz des Konzerns bis spätestens Anfang Dezember auf über 40 Prozent fast verdoppeln dürfte. Als künftige Anteilseigner kann sich Finanzvorstand Lothar Lanz auch Hedgefonds vorstellen, sagte er der "Börsen-Zeitung" (Mittwoch). Für Amerikaner ungewohnt seien Margen beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von bis zu 27 Prozent vom Umsatz im "good old Printbusiness", wie sie Springer erwirtschafte.

Aber auch im expansiven Online-Geschäft, das in fünf bis zehn Jahren die Hälfte der Konzernerlöse beisteuern soll, würden zum Teil "Superrenditen" von über 40 Prozent erzielt. Da es für die Berliner keine Akquisitionsziele im Milliardenvolumen gebe, dürfte ? aus heutiger Sicht ? die 1,5 Milliarden Euro umfassende Kreditlinie bei ihrer Prolongierung 2012 und 2013 verringert werden.

Die den freien Aktionären des französischen Immobilienportals Seloger angebotenen 34 Euro je Aktie hält Lanz für "fair" ? auch wenn der Börsenkurs zeitweise auf fast 40 Euro geschnellt ist. Entsprechend sieht Springer keinen Anlass, beim Preis nachzubessern. In der Zwischenzeit ist der australische Investmentfonds Caledonia mit 10 Prozent bei Seloger eingestiegen. Springer hat von den Firmengründern 12,4 Prozent der Anteile erworben./nmu/wiz

www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/...chen.html?cid=28336510
Den privaten Notenbanken muss die Geldhoheit entzogen werden.
Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
Antworten
Tony Ford:

@dixie...

2
15.09.10 09:36
dat iss nix für mich. Ich halte mich bei IPOs oder Kapitalerhöhungen eigentlich weitestgehend fern ;-)
Antworten
dixi00:

Japans letztes Mittel

4
15.09.10 10:37
- Dollar reagiert
Eingriff am Devisenmarkt

Der Yen befindet sich seit Monaten auf einem Höhenflug und gefährdet so den zarten Aufschwung des Landes. Die Bank of Japan greift nun durch und interveniert - erstmals seit sechs Jahren. Kurzfristig gibt der Yen nach. Experten warnen jedoch.

www.n-tv.de/wirtschaft/...e=twitterfeed&utm_medium=twitter

Den privaten Notenbanken muss die Geldhoheit entzogen werden.
Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
Antworten
biomuell:

von Deflation weiterhin keine Spur

5
15.09.10 10:44
August-Teuerung in Österreich bei 1,7 %

.......und das trotz der schwersten Wirtschaftskrise seit über 75 Jahren....

oesterreich.orf.at/stories/469834/

Geringere Steigerungen beim Spritpreis haben die Teuerung in Österreich abgeschwächt. Die Inflationsrate ist im August im Jahresabstand von 1,9 auf 1,7 Prozent gesunken, den niedrigsten Wert seit Februar.  
 
Preisindex für Pensionisten stärker zugelegt
Die deutlichsten Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr registrierte die Statistik Austria im Bereich "Wohnung, Wasser und Energie" sowie "Verkehr". Im Monatsabstand erhöhte sich das Preisniveau um 0,2 Prozent, wurde am Mittwoch mitgeteilt.

Stärker als der allgemeine Verbraucherpreisindex zugelegt hat auch im August der Preisindex für Pensionistenhaushalte mit plus 2,0 Prozent, nach +2,1 Prozent im Juli. Der für die Euro-Zone berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) Österreichs stieg binnen Jahresfrist um 1,6 (1,7) Prozent. ..........."
Antworten
Golden R.:

Wenn die

4
15.09.10 11:54
Regierungen wirklich anfangen zu sparen, dann bekommen weit eine neue Rezession und auch fallende Preise.
Antworten
biomuell:

Sparen versus Inflationierung

7
15.09.10 12:03
23221, golden R.   ...das wird auch von der Geldpolitik abhängen.

Ausserdem glaube ich, dass für einie Staaten bereits der "point of no return" überschritten wurde - sodass ein ernsthafter Versuch, die verschuldeten Staatshaushalte per Sparen zu sanieren, zu sehr hoher Arbeitslosigkeit, und zu Massenkonkursen führen würde, entsprechend zu sozialen Unruhen.  Der Druck und die Versuchung seitens der Staaten, die hohe Verschuldung per zunehmender Inflation (ich rede nicht von Hyperinflation) anzugehen, würde noch massiv steigen. Real wären die Effekte ähnlich: realer Einkommenverlust und Wohlstandsverluste der Masse/Mittelstandes. Aber man würde vielleicht den einen oder anderen Default vermeiden (so zumindest die Überlegung der Politiker).

Ausserdem und selbstverständlich: das eine (Sparen) schließt das andere (Inflationieren) nicht aus (!)  - im Gegenteil, diese Kombination ist sogar die wahrschenlichste. Siehe dazu auch die "gut gemeinten" Vorschläge von US-NobelPreisträger und IWF, dass Europa eine höhere Inflation (4 statt 2 %) zulassen sollte...
Antworten
Golden R.:

Stimmt,

3
15.09.10 12:12
die Geldpolitik muß man im Auge behalten, zumal in der EZB die Tauben am Ruder sind. Und der BB-Weber wirds wohl nicht mehr in den EZB-Chefsessel schaffen, wegen Sarrazin.
Antworten
mienensamml.:

Gold -Bubble???

5
15.09.10 12:13
Es gibt eine stabile jahrtausende weltwährung-gold. Mit dem euro und dem dollar kannst du den globus zwei mal tapezieren.Mit einem18m langen würfel aus gold geht es nur mehr um die verteilung. Mittlerweile  haben auch die letzen dummen ihr altgold zu -Höchstpreisen- verkauft.Schaun wir bei den leuten ihm speicher nach.Mahnende zeugnise von der letzten währungsreform,billionen scheine-schöne aktienpapiere und wertlose kriegsanleihen.
Ob jemand gold kauft oder nicht-interessiert im globalen krieg,um die weltwährung gold,nicht die bohne. Allein anhand der parameter merkt man,daß bundesschatzbriefe junki bonds,lebensversicherung,bausparer,sparbuch sind keine alternative. Ich verwette  meinen kopf ,daß bei manchen sich die geschichte mit speicher wiederhollt.
Gruß  mienensammler
Antworten
biomuell:

Inflation oder Deflation

 
15.09.10 12:20
www.fondsprofessionell.at/upload/attach/269570.pdf

eine 32
seiten starke Analyse dazu von Robeco Fonancial Markets...

ob man danach allerdings schlauer ist, weiss ich nicht  ;0)))
Antworten
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