Kondratieff -Zyklus 2000 bis 2030? (Greater Depression)!
Die Verschuldung ist heute weltweit auf ein ungeheures Mass angestiegen. Bei jedem Abschwung hat man Konjunkturprogramme die Geldproduktion wieder angekurbelt, um einen Absturz durch eine Deflation wie in den 1930er Jahren zu verhindern. Aber irgendwann ist Schluss.
Der russische Ökonom Kondratieff hatte dies bereits um 1920 entdeckt. Daher wird dieser Zyklus mit einer Dauer von 50 bis 80 Jahren auch als „Kondratieff-Zyklus“ bezeichnet. Die Dauer ist deshalb so lang – etwa 2 Generationen, weil nach dieser Zeit die Angst vor Schulden verschwunden ist. Der Schuldenberg erreicht wie heute so grosse Höhen, dass er abgebaut werden In der Tat gibt es einen langfristigen Kreditzyklusmuss, bevor wieder ein neuer Zyklus beginnen kann. Diesen Zyklus kann kein Politiker vermeiden und er ist weltweit.
Ian Gordon aus Kanada weist diesem Zyklus noch vier Jahreszeiten (Phasen) zu:
a.) Frühling (Kondratieff-Frühling – Beginn im aktuellen Zyklus 1949)
b.) Sommer (Kondratieff-Sommer, Beginn im aktuellen Zyklus 1966)
c.) Herbst (Kondratieff-Herbst, Beginn im aktuellen Zyklus 1980)
d.) Winter (Kondratieff-Winter, Beginn im aktuellen Zyklus 2000)
Jede dieser Phasen dauert etwa 15 bis 20 Jahre. Damit zusammen gibt es auch grosse gesellschaftliche Veränderungen. So bildet sich in der “Herbst-Phase” eine Bürokratie- und Anspruchsgesellschaft heraus, die in der Winter-Phase wieder zerstört wird. Gleichzeitig geht auch das alte Finanzsystem zu Ende, und ein neues System mit Golddeckung (Goldstandard) wird geschaffen.
* Am Ende eines Zyklus standen immer BÜROKRATIE, VERSCHULDUNG, STAATSBANKROTT.
Am Anfang war immer GOLD die Grundlage eines neuen Finanzsystems.
Dieser Zyklus ist unausweichlich, da er von der Massenpsychologie und dem Verschuldungsgrad bestimmt ist. Man kann die Phasen nur etwas beschleunigen oder verzögern.
Der Wert des schuldengedeckten Papiergeldes wird immer suspekter. Ab 1980 hat man Zinsen von 20% gebraucht, um das Vertrauen wieder herzustellen. Solche Zinssätze würden bei der heutigen, hohen Verschuldung zum sofortigen Kollaps des Systems führen. Das wird auch so kommen, wenn die Zentralbanken ihre Währungen real verteidigen müssen.
Goldpreis-Drückung:
Seit den 1980er Jahren drücken die Zentralbanken bereits den Goldpreis, nachdem er 1980 in einer Geld-Vertrauenskrise auf 850 $/oz gestiegen ist. Intensiv geschieht dies seit etwa 1992. Das meiste Gold, das die westlichen Zentralbanken als Währungsreserven 1980 noch hatten, wurde inzwischen dazu verkauft oder verliehen. Es gibt Schätzungen für den realen Restbestand von nur mehr 5.000 bis 15.000 Tonnen. Der wahre Zustand wird geheim gehalten.
Warum wurde der Goldpreis gedrückt? Weil er der signifikanteste Gradmesser für Inflation und das Vertrauen in das schuldengedeckte Papier-Geld ist. Steigt der Goldpreis massiv in allen Währungen, dann ist das ein Zeichen dafür, dass manche Investoren den Papierwerten nicht mehr recht trauen und ins sichere Gold gehen, hinter dem keine Schulden stehen. In der Tat ist Gold der gefährlichste Feind des Papiergeld-Systems, das eigentlich nur durch das Vertrauen in die Banken und den Staat bestehen kann. Denn Gold war 3000 Jahre lang Geld.
Game Over:
War bis etwa 2001 das Vertrauen in die Rückzahlbarkeit und -Willigkeit der gigantischen Verschuldung noch einigermassen vorhanden, so sehen jetzt immer mehr Leute, dass das nicht mehr der Fall ist, sondern die Zentralbanken gemeinsam versuchen, die Schulden wegzuinflationieren und damit deren realen Wert zu drücken. Daher gibt es weltweit eine Flucht in Edelmetalle (Gold, Silber) und andere Rohstoffe.
Hat man das Inflations-Gespenst einmal aus der Flasche gelassen, ist es schwierig wieder einzufangen. Die Zentralbanken können am Markt verkaufte Anleihen zwar mit frisch aus dem “Nichts” erzeugten Geld aufkaufen (das nennt man “monetisieren”), jedoch explodiert wegen der grossen Mengen dabei die Geldmenge im System. Das führt zu weiteren Abverkäufen und sinkenden Währungen. Die Flucht in das Gold wird noch grösser.
Die Zentralbanken können zwar Anleihen monetisieren und Geld drucken, jedoch Gold können sie nicht drucken. Wenn ihre eigenen Goldreserven erschöpft sind, sind ihre Währungen verloren. Wenn der Goldpreis explodiert, ist das Spiel für die Zentralbanken endgültig verloren. Dann wird eine massive Entwertung aller Papieranlagen durch Bankrotte und explodierende Zinsen einsetzen. Auch die Banken, die schon “gewackelt” haben, wird es dann umwerfen, womit die Spareinlagen verloren gehen werden = Vermögensabbau.
Das “schuldengedeckte” Papiergeld nennt man auch “Fiat-Money”, vom lateinischen Wort “es werde” oder Befehl. Der Befehl, der uns zu diesem Geld zwingt, ist natürlich staatlich. Wenn sich die Staaten nicht mehr finanzieren können, geht auch “Fiat” verloren. Am Ende steht der Staatsbankrott und damit ein neues Regierungssystem. Das Ganze ist ein Vertrauensspiel, das gerade verloren geht.
Alle Länder weltweit werden in Zahlungsschwierigkeiten kommen. Dann werden sie wohl versuchen, dann direkt zu monetisieren, d.h. die Zentralbank gibt dem Staat direkt Geld. Das Ergebnis ist natürlich eine Hyperinflation, bei der der Geldwert rasch gegen 0 geht. Das hilft der Staatsbürokratie noch einige Zeit länger an der Macht zu bleiben, zum Preis der totalen Verarmung der Bevölkerung.
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Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,dann richtet das Volk und dann gnade Euch Gott.