www.welt.de/wirtschaft/article7810585/...-als-vorbildlich.html
diese welt.de oben link von Willi gepostet, zeigt ausserdem: auch seriöse Quellen publizieren gelegentlich abstrusen Non-sense. Ein anderes Beispiel ist mir jüngst hier untergekommen, bei dem die welt.de einen Artikel publiziert hat, der die anorganische (abiotische) Ölenstehungshypothese entsprungen von einem zweifelhaften russischen Wissenschafters, propagiert hat.
Es wird je gelegentlich von Goldbären die Äusserung hier auf Ariva getätigt, dass die pro-gold Informationen zu 90, 95 oder auch 99 % ...aus unseriösen Quellen stammen.
Es ist interessant und dann geradezu voller IRONIE, dass diese Quellen dennoch seit Jahren sehr richtig liegen - und zwar in allererster Linie "goldrichtig" mit ihren bullischen Prognosen zu Gold (was will man mehr as Anleger?), ihren insgesamt bearischen Ansichten zur Entwicklung der USA, €urounion, Weltwirtschaft, Resourcen, steigender Verschuldungsproplematik (Griechenland, PIIGS, Ukraine, Ungarn, Island, USA,...), Haushaltsproblematik (UK u.a.), Gedentwertung (2003-2008) wachsendes Demographieproblem (Japan, Überalterung, EU, danach: China), Nicht-Nachhatigkeit unserer Sozial- und Pensionssysteme, Derivatewahn, entfesselte und gefährliche, skrupellose Finanzinstitute (Lehman, AIG und viele andere kleine Banken.... danke wir zahen gerne dafür....) , mit der Krise zunehmende Einschnitte bei der Demokratie (Rettungsschirm, Haftungs- und Transfergemeinschaft gegen den Willen der Bevölkerung). Was fehlt noch? Achja die Währungsreform, die wurde hier bekanntlich von einigen (obwohl Goldbullish) bereits vorab als unrealistisch bezeichnet für das Mai-wochenende. Aber auch die kann ja noch kommen - und sie wird auch kommen für den Euro. Je später - umso besser für die Goldbugs.
Mit nicht weniger Ironie haben die grossen Probleme seit der Lehmanpleite gerade die als eher "seriös" geltenden Medien völlig am falschen Fuss erwischt. Die konnten nur HINTERHER "Seriöses" berichten. Vorab war die Mainstreampresse inklusive des kleinen "seriösen" Teils der Medien, völlig BLIND - genau wie die Masse an Volkswirten (mit wenigen Ausnahmen wie Roubini et al.,), Theoretikern ohne Praxiserfahrung, die Masse an Banken und Bankanalysten (völlig daneben in 2007 und selbst noch 2008!), Börsenheinis und gelackten Zockertypen in Frankfurt, London und Wallstreet....
Selbst Eichelburg mit seiner Währungsreformpanikmache im Mai, ist gegen diesen Mainstreammist und dieser "seriösen" Quellen, ein Hort der Seriosität und Aufrichtigkeit !! Und wer Eichelburg gefolgt ist und schon vor 5 Jahren Gold gekauft hat und nicht den Finanzempfehlungen der "seriösen" Finanzmagazine, der kann sich heute glücklich schätzen.
Merke daher:
1) Keine Quelle liefert immer nur Mist und keine Quelle trifft immer die Realität. Den eigenen Hausverstand sollte man bei diesen Dingen nie abschalten. Keiner Quelle darf man uneingeschränkt sein Vertrauen schenken. Und andererseits trifft auch ein blindes Huhn einmal ein Korn...
2) scheinbar, oder allgemein als "seriös" anerkannte Quellen veröffentlichen oft grossen Mist und stellen dabei umso grösseren Schaden an - eben weil sie von der Masse als "seriös" gehandelt werden.
3) die von vielen an als unseriös angesehenen pro-gold Quellen, haben in den letzten Jahren wesentlich besser prognostiziert als die "seriösen" Medien. Vorallem lag man als Investor GOLDRICHTIG.
4) Die Tatsache, dass pro-Gold-quellen auch Werbung für Gold/Goldprodukte/Goldaktien/Goldhändler etc machen ist das NORMALSTE auf der Welt ! Sollen diese Seiten Werbung für GS, DB oder City-Aktien, Hundefutter oder Labello machen ? Würde man solche Massatäbe immer anlegen, dann dürfte wohl man auch Ariva und andere Webseiten, die eine Werbung machen in Relation zum Thema der Webseite, nicht mehr besuchen, und müsste man dann als "unseriös" bezeichnen. Das ist natürlich Unsinn und: fernab der Realität, für jemanden der auch nur einen Funken Ahnung hat von der Werbewirtschaft bzw. - über einfach nur über etwas Hausverstand verfügt. Letzteres scheint Mangelware bei manchem Volkswirten zu sein, wobei ich auch hier nicht verallgemeinern will.