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Meldung des Tages: Gold im Fokus: Warum diese milliardenschwere Goldaktie vom aktuellen Goldumfeld profitieren könnte
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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.772,15 $ -0,08% Perf. seit Threadbeginn:   +509,55%
 
Tischtennispl.:

Das noch:

 
12.07.15 15:35
Ich selbst habe die Wendezeit bis heute im Job voll durchlaufen.
Eines muss klar sein: Viele Menschen in der DDR mussten Einschnitte hinnehmen, manche noch heute. Wer heute durch Erfurt geht, der sieht nicht, was da passiert ist. Das war teilweise sehr hart. Solche Anpassungsprozesse waren sogar in Deutschland, also innerhalb eines Landes, nicht einfach.

Eines steht aber auch fest: Ohne den Willen, etwas zu ändern, passiert nichts. Das ist auch von der gr. Regierung zu verlangen.

Das ist eben die fatale Botschaft dieses dümmlichen Referendums in Griechenland. Der größte Flop in der Geschichte der EU. Tsipras hat seine eigenen Leute verraten, sie erscheinen als reformunwillig.  
Antworten
kaito1412:

@akhenate

7
12.07.15 15:36
Die Südländer hängen deshalb so sehr am Euro, da er ihnen in den vergangenen 10 Jahre einen enormen Kaufkraftzuwachs beschert hat, dazu billige Zinsen, ohne aber das sich die Wirtschaft dieser Länder über Nacht an die von Deutschland oder Österreich angeglichen hat.
Diese Angleichung wird es aus Sicht der Produktivität in den nächsten 10000 Jahren auch nicht geben, also es ist überhaupt nicht vorstellbar das Spanien auf einmal Deutschland einholen würde.
Aus rein deutscher Sicht wäre eine solche Angleichung auch überhaupt nicht wünschenswert, da wir abgeben müssten (bildlich gesprochen, man kann einen Kuchen nicht in 3x40% aufteilen).
Also: Kaufkraft gestiegen, Zinsen billig, daher haben die Südländer de facto über ihre Verhältnisse gelebt.
Diesen Unterschied der Wettbewerbsfähigkeit (den es immer und überall geben wird, d.h. es können niemals alle wettbewerbsfähig sein, insbes. dann nicht wenn Deutschland so übermächtig ist) konnten diese Länder früher über Abwertung ihrer eigenen Währung ausgleichen, ein Abfederungseffekt.

Ohne diese Abfederung müssen diese Länder, um nicht komplett baden zu gehen, ihre Produktivität an die Verhältnisse des Euro angleichen. Wie oben beschrieben, scheidet die 1. Möglichkeit aus, und die zweite wäre ein Hineinsparen, die Ergebnisse sind Armut und Elend (lässt sich überall im Süden Europas beobachten, nicht nur in Griechenland), Man kann auch nicht einfach sagen: Deutschland ist produktiv, die anderen nicht, also ist das nicht unser Problem. Aktuell läuft es nämlich de facto folgendermaßen: Deutschland exportiert viel viel mehr als es importiert, d.h. der Rest Europas muss es mehrheitlich genau umgekehrt machen, d.h. wiederum Waren wandern in den Süden, Devisen wandern nach Deutschland, wenn das aber dauernd geschieht, hat der Süden irgendwann keine Devisen mehr um unsere Waren zu bezahlen, Geld ist ja lediglich ein Mittel aber kein Selbstzweck.
Also muss Deutschland inzwischen Kredite in den Süden vergeben, damit der Süden anschließend davon unsere Waren kaufen kann. Und das baut sich jedes Jahr weiter auf und die Konsequenz ist natürlich von Anfang an, das die vergebenen Kredite restlos verloren sein werden. Es ist unmöglich das diese Kredite zurückgezahlt werden.
es ist aber letztlich noch viel komplizierter:
In einer gemeinsamen Währung ist es zwingend erforderlich, ein gleiches Inflationsziel umzusetzen, d.h. Inflation/ Löhne steigen in gleichem Tempo wie die Produktivität. Dieses Grundprinzip hat ein Land in Europa perfekt umgesetzt (Frankreich) und zwei Länder komplett ignoriert (Griechenland und Deutschland). Deutschland hat die Löhne gar nicht erhöht in den letzten 15 Jahren = Real 4% Lohnsenkung, in Griechenland sind sie viel zu stark gestiegen, in Frankreich sind sie genau richtig gestiegen, um ca. 16%. Was ist das Ergebnis? Frankreich hat, obwohl sie alles richtig gemacht haben, einen Wettbewerbsnachteil gegenüber von Deutschland von 20%, also ist deren Wirtschaft nicht wettbewerbsfähig, weil Deutschland viel viel zu billig ist (das freut bei uns die Exportfirmen, zu Lasten der Binnennachfrage). Auf solche Weise kann eine Wirtschaft dauerhaft niemals funktionieren.
Ich möchte an der Stelle auch auf diverse Vorträge und Beiträge von Dirk Müller oder Ulrike Herrmann u.v.m. verweisen, diese Leute können das hervorragend erklären.
BSP: https://www.youtube.com/watch?v=r16oVasDNB4
Ein hervorragender Vortrag (bestehend aus 2 Teilen), kann ich nur empfehlen sich die Zeit zu nehmen, hat mir selbst in einigen Dingen auch wirklich die Augen geöffnet.
Wichtig ist aus meiner Sicht wirklich, das ganze immer im großen Kontext zu sehen, und nicht wie momentan nur auf Griechenland rumhacken. Was wir wieder sehen können, die eigentlichen Probleme werden nicht einmal angesprochen. Stattdessen beschäftigen wir uns mit Nebenkriegsschauplätzen und versuchen die Folgeschäden irgendwie mit jeder Menge Kohle zuzukleistern.
So das ist mir mehr oder weniger spontan dazu eingefallen, aber natürlich gibt es noch weitere Themen die zu beachten sind. Es ist also wirklich nicht einfach.
Antworten
SG70:

silver

 
12.07.15 15:38
Du hast schon Recht mit der Umverteilung, auch dass Lohnarbeit in D häufig zu schlecht bezahlt wird und dies (im Vergleich zu den Kapitaleinkommen) erhöht werden müsste.
Nur darfst du nicht auf die übliche Masche der Linken anspringen mit Löhne erhöhen usw. Wir sind leider in einem globalen Wettbewerb und können nicht ohne Konsequenzen einfach z.B. die Löhne in D um 1/3 anheben.

Es gibt schon Möglichkeiten, aber so etwas muss man ökonomisch verträglich machen. Also z.B. Lohnsteuern mit großen Freibeträgen oder extrem gering, Lohnnebenkosten extrem reduzieren und mehr des Sozialsystems über (Kapital-)Steuern finanzieren usw., usw.

Also mal kurz und knapp: die Bruttolöhne (für den Arbeitnehmer) können wir nicht erhöhen bzw. darüber entscheidet der Markt und die Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsfähigkeit usw. der Wirtschaft. Aber der Staat könnte die Nettolöhne extrem erhöhen und das ist letztlich, was für den Arbeitnehmer zählt.  
Antworten
Tischtennispl.:

#188324

 
12.07.15 15:42
SG70 :

>> TTP  
>>  Diese Art Länderfinanzausgleich wäre eine Möglichkeit die Eurozone wie heute (mit unterschiedlichen Wettbewerbsfähigkeiten) zu erhalten und die Probleme wie heute zu vermeiden. <<

Ja, aber wenn wir innerhalb Deutschlands ein Bundesland hätten, das Korruption nicht bekämpft, kein funktionierendes Grundbuchwesen einrichtet, Steuerhinterziehung zulässt etc. etc., dann wäre da ganz schnell Schluss.

Das haben z. B. die Neuen Bundesländer geschafft und abgeschlossen. Ein Investor kann in Brandenburg wie in Niedersachsen ein Grundstück rechtssicher erwerben.

Das kann er in Griechenland nicht. Es fehlt an den Voraussetzungen, sich auf Griechenland einzulassen. Dieser Erpressungsversuch letzte Woche (Referendum), der hat den Vertrauensverlust doch nochmals bestärkt. Ich verstehe Schäuble sehr gut.

Antworten
silverfreaky:

SG70

3
12.07.15 15:47
Auch hier liegst du falsch.Wenn du das Bankenproblem nicht löst, löst du kein Problem.
Das hat mir ein Banker selbst gesagt.

Wenn jetzt griechenland im Euro bleibt, wovon ich weiter ausgehe.Ich will erst sehen das sie austreten, dann revidiere ich meine Meinung.

Dann werden wieder unsinnige Kreditie ausgegeben.Wie willst du das verhindern?
Reschke hat mal erklärt der Fehler beginnt schon bei der Bank die den Kredit vergibt.Dort wird schon die erste Fehlentscheidung getroffen.Nicht immer absichtlich.
Aber ohne Haftung kriegst du das nicht verbessert.

Es ist natürlich Unsinn Griechenlands Schulden mit lehman zu vergleichen.
Und wenn das so wäre, dann hätte man längst eine bankeninsolvenzgesetz machen müssen.

Es ist ja gerade zu absurd so einen Fehler zu Erkennen und nix dagegen zu unternehmen.Heute sind die Schulden auf die Steuerzahler übertragen, damals hätte man sie denjenigen aufgehalst die jahrelang daran verdient haben.Sie sind auch viel höher wie damals.

Der politische Wille fehlt das Problem anzugehen, weil Politiker den bequemen Weg der Verschuldung gehen können und die entsprechenden Lobbygruppen schonen die davon profitieren.Das alles weisst du selbst, gehst aber auf das ursächleiche Problem nicht ein.
Die Abhängigkeit der Politiker vom Finanzwesen ist das ursächliche Problem


Antworten
SG70:

TTP

2
12.07.15 15:51
Genau das ist das Problem bei einem Länderfinanzausgleich. Wir transferieren riesige Summen, MwSt, Sozialsysteme usw. und natürlich auch den Länderfinanzausgleich. Aber das würde natürlich niemand dulden, wenn das Saarland weniger MwSt., höheres Arbeitslosengeld, geringere Krankenkassenbeiträge, höhere Renten, Korruption, kein funktionierendes Grundbuchwesen usw., usw. hätte.

Dann wäre damit sehr schnell Schluss... deshalb wäre die Basis für so etwas eine politische Union.

Letztlich ist das auch meine persönliche Meinung zur Eurozone langfristig. Entweder wirklich eine politische Union oder es wird wieder zu Nationalstaaten oder Nationalstaatenverbünden (z.B. eine Art Nordeuro) kommen müssen.

Diese Entscheidung sollte wirklich per Referendum entschieden werden und dann auch den Weg konsequent gehen, in die eine oder andere Richtung...

Antworten
silverfreaky:

Das Griechenland in der Schuldenfalle sitzt

 
12.07.15 15:59
hängt auch mit dem Euro zusammen.Man hat die Zinssätze runtergefahren und vereintlicht.

Heute sitzen Draghi die genau diese Banksterklientel unterstützt haben am Schalthebel.Natürlich gehören zum Verschulden immer 2.

Aber diejenigen die am Verschulden skrupellos Geld auf Kosten der anderen Steuerzahler verdienen, darf man in dem Spiel halt auch nicht vergessen.

Man muss beide Misstände angehen.Diejenigen die wider besseren Wissens Kredite vergeben und die wo hemmungslos über ihren Verhältnissen leben.



Antworten
SG70:

silver

 
12.07.15 16:02
Geh mal weg von den Banken... für eine funktionierende Wirtschaft brauchen wir z.B. Logistik, (Tele-)Kommunikation, Bankenwesen usw.

Nun kommt die entscheidende Frage:

Was machen wir mit Unternehmen, die so groß sind, dass sie nicht pleite gehen dürfen, sprich von Staat gerettet werden müssen. Dt. Telekom, Dt. Post oder Dt. Bank?
95% der kleinen Unternehmen im Bereich Banken, Logistik können pleite gehen und tun das auch. Die Problem sind die wenigen Großkonzerne in diesen Bereichen...

Nun mal mal einen Vorschlag, was ein Staat tun kann, natürlich ohne der eigenen Wirtschaft zu schaden, was niemand will...
Antworten
Tischtennispl.:

SG70

4
12.07.15 16:03
TTP  

>>  
Genau das ist das Problem bei einem Länderfinanzausgleich. Wir transferieren riesige Summen, MwSt, Sozialsysteme usw. und natürlich auch den Länderfinanzausgleich. Aber das würde natürlich niemand dulden, wenn das Saarland weniger MwSt., höheres Arbeitslosengeld, geringere Krankenkassenbeiträge, höhere Renten, Korruption, kein funktionierendes Grundbuchwesen usw., usw. hätte. <<

Eben, Griechenland ist an keiner Stelle bereit, harte Zusagen zu machen. Sie wollen nichts ändern.

Ich spitze es einmal zu:
Von mir aus, kann Tsipras alle Griechen beim Staat als Beamte einstellen und alle bekommen eine schöne Pension. Einverstanden.

Aber was geht das die Steuerzahler aus 18 anderen Staaten an?

>> Letztlich ist das auch meine persönliche Meinung zur Eurozone langfristig. Entweder wirklich eine politische Union oder es wird wieder zu Nationalstaaten oder Nationalstaatenverbünden (z.B. eine Art Nordeuro) kommen müssen. <<

Dafür habe ich zu viel gesehen und erlebt, auch im Ausland.

Nein, ich lebe gern in Deutschland und bin ganz überwiegend einverstanden. Auch wenn hier und im Flüsterthread immer wieder gegen unser Land gehetzt wird, mag ich unser Land so wie es ist.

Antworten
silverfreaky:

habe ich doch schon hundertmal geschrieben.

 
12.07.15 16:09
haftungskaskade mit Auslagerung der Spar und versicherungseinlagen.
Alles was risikobehaftet ist geht in die insolvenzmasse.Für den Rest muss der Steuerzahler bürgen(Sparbücher,lebensversicherungen).

Die genaue Ausgestaltung müssen unabhängige Experten übernehmen.
Antworten
kaito1412:

@SG70

6
12.07.15 16:22
Du hast völlig recht, die höhe der Löhne wird von den Unternehmen bestimmt. Eines muss aber allen klar sein:
Wenn die Löhne real nicht steigen, und genau das passiert fast überall derzeit in der industrialisierten Welt, die Produktivität aber weiter steigt, wird das den Kapitalismus indem wir leben in kurzer Zeit an die Wand fahren.
Also wenn Betriebswirtschaftler und Firmen meinen, Löhne sind nur Kosten und versauen den Gewinn, also müssen die möglichst nicht steigen, am besten sogar sinken, bricht die gesamte Wirtschaft irgendwann zusammen.
Löhne sind in jeder Volkswirtschaft der wichtigste Faktor auf der Nachfrageseite.
Wenn die Warenmengen immer weiter steigen, die Kaufkraft der Menschen aber stagniert oder sogar sinkt, dann passiert genau das gleiche wie 1929.
Die Parallelen zwischen der großen Depression vor knapp 100 Jahren und heute sind erschreckend groß!
Verweise gleich nochmal auf folgenden Beitrag:
https://www.youtube.com/watch?v=r16oVasDNB4

Wenn das schon alle gesehen haben oder sowieso wissen, kann man es natürlich ignorieren XD
Antworten
Schwarzwäld.:

Immer mehr Geld an Greece ...

4
12.07.15 16:28
hat wie gesehen seit Jahren  n u r  dazu geführt, daß den Griechen jedlicher
Druck zu Reformen genommen wurde. Jeder Druck dazu genommen wurde,
diese seit langem von der Schweiz angebotenen 3-stelligen Schwarzgeldmilliarden
zu prüfen / zu versteuern. Vor Tagen war zu lesen, daß Varoufakis dafür eine
"Steueramnestie" erlassen wollte und diese hunderten Milliarden lediglich
straffrei zu 21 % zu versteuern. Vor der Wahl vor knapp 6 Monaten wollte man
doch ganz strikt gegen diese Schwarzgeldsteuerganoven vorgehen, und was
passiert jetzt .... -(also Rechtfertigung genau des (immer neuen) "Vertrauens" welches Greece immer erbittet und was immer nur enttäuscht wurde-, man macht mit den Sonderkonditionen für die Finanzganoven des Landes GENAU SO weiter
wie bisher ! Also keine harten Sanktionen gegen diejenigen, welche zu großen
Teilen den Staat dahin gebracht haben, wo er heute steht !

Bis heute hat man trotz der riesen Finanzprobleme noch keine der € 72 Mrd.
ausstehenden Steuern (sicher nicht der Ärmsten) herein zu holen, obwohl lt.
Varoufakis schon lange die ersten Verfahren "in Bearbeitung" sein sollen ... !
Jeder Druck genommen, diese besagten € 50 Mrd. an Werten einem Träuhänder
zu übertragen der die dann zur Schuldentilgung verwenden sollte ...
Jeder Druck genommen, vielleicht erst einmal die (wenn auch kleineren Umfanges),
eigenen Goldreserven zu verkaufen... b e v o r , j a  b e v o r  sie WIEDER
weitere € 100 Mrd. (aber  nur vorläufig) von den anderen EURU-Raum-Steuer-
zahlern haben wollen ...
Und dazu noch einen weiteren Schuldenschnitt:
2012 haben sie bereits 2 Schuldenschnitte bekommen:
Erst € 107 Mrd. Schuldenreduzierung welche rein  nichts gebracht hat !

Dann noch Zinssenkung auf minimale 0,5 % + Tilgungsverschiebung mit
Beginn erst 2020 !!! Das sind etliche weitere Milliarden die dann wieder weg sind !

Weitere Schuldenschnitte würden weiter bedeuten, daß diese Verbindlichkeiten
für alle Zeiten gestrichen sind ! Ergo: Sollte Greece in den nächsten Jahren mit
der Förderung ihrer Öl- und Gasvorkommen vor der Küste beginnen (lt. FAZ hat
man bereits 2014 den Auftrag erteilt, das wirkliche Ausmaß u.a. zu erforschen)
und diese Vorkommen wären erheblicher als gedacht, hätte man keinerlei
Handhabe, sprich bestehende Forderungen mehr, um dann den Beginn der
Rückzahlungen (und wenn nur z.T.) von den Griechen einzufordern !
Zumal AUCH DAS wieder den bereits schon oftmals gebrochenen Grundlagenverträgen widersprechen würde ... aber wen kümmert das schon ?
("Kein Land musste ja angeblich auch nicht für die Schulden eines anderen
Landes haften ! ?" Auch hier passiert mit der Billigung Merkels, welche ja genau das den Bürgern felsenfest versprochen hatte, das genaue Gegenteil !  

Ein Grexit würde sich nat. kaum bemerkbar machen, Greece hat in der Europ.
Union lediglich eine anteilige Wirtschaftleistung von unter 2 % !!
Die internat. Börsen haben das ja bereits kürzlich in einem "quasi Probelauf" best. .
Im weiteren ist die EURO-Zone vor dem Beitritt Griechenlands marode gewesen ?,
N E I N ! Also weshalb sollte das nach einem Grexit v. Greece groß anders sein ?

Weitere "Rettungsgelder" unter mehrfachen, weiteren Brüche der Maastricher
Verträge, würde die ganze EU immer unglaubwürdiger erscheinen lassen !

Also Frau Merkel / Herr Schäuble / Herr Gabriel,
wir, die Bundesbürger fordern die selben Rechte wie auch die Griechen hatten,
nämlich abzustimmen (über unser Geld welches nicht das Geld der "Regierung")
ob wir weitere, unbegrenzt viele weitere Milliarden ergebnislos verbrennen wollen
oder eben nicht ?? !! Oder haben wir, die Deutschen nicht die selben, demokra-
tischen Rechte welche man der griech. Bevölkerung ja auch zugestand ???

Zig` TV-Umfragen der letzten Tage ergaben, Ø > 90 % sagten dazu N E I N !

Hat der EURO, der doch so "stark" sein sollte, nicht schon genug an Wert
eingebüßt, und muß das durch die verlorenen hunderten Milliarden und vielen
weiteren 3.,4.,5.,6. Hilfspaketen / Geldgeschenken der europ. Steuersclaven
noch weiter so betrieben werden ?





     
Antworten
silverfreaky:

Auch hier musst du das Gesamtsystem betrachten.

3
12.07.15 16:33
Wenn Deutschland die Löhne erhöht, werden andere mehr absetzen.
Was bringt es wenn deutschalnd sich dumm und dämlich verdient und das Geld wandert zu den Reichen und in die Firmen.

Das vergrößert den Kuchen nicht, weil die ja auf dem Geld sitzen bleiben.Deine Theorie stimmt nicht, weil die nachfrage nur von der breiten masse kommen kann.

Will man jetzt nicht über gebühr sich neu verschulden muss man umverteilen.
ist doch eigentlich primitiv.

Das griechenland wettbewerbsfähig wird im Euro ist ein Ding der Unmöglichkeit.
das sind hohle Politikerphrasen.Das wissen die auch.

Nochmals wir haben bei schrumpfenden Märkten ein Nachfrageproblem, die muss angekurbelt werden.

Die Nachfrage muss aber so gesteuert werden, das sie Wirtschaftsaufbau erzeugt.
das kann man steuern.Bsp.:

Man gibt Hilfe zur Selbsthilfe.In griechenland könnte man zum Bsp. Gelder für Solarenergie locker machen.Da hat man doch genug Sonneneinstrahlung.
Das würde dort entsprechende Firmen ansiedeln lassen,Arbeit entsteht und gleichzeitig könnten dort Energiekosten gesenkt werden.Natürlich ist Solarenergie
kein jahrhundertgeschäft unterm Strich wird nicht soviel dabei rumkommen, es ist aber besser wie den blanken Konsum fördern.

Ähnliches stelle ich mir bei der Förderung von Selbstversorgung vor um die Griechen von ausländischen lebensmitteln unabhängiger zu machen.

Antworten
blau1234:

Goldman-Indikator sagt Zinswende voraus

5
12.07.15 16:34
Wenn die es nicht wissen …     www.bwinvestment.de/wirtschaf1.html  
Antworten
silverfreaky:

kaito #188336

 
12.07.15 16:36
Das trifft den nagel auf den Kopf.Die nachfrageseite läuft vollkommen aus dem Ruder.
das berücksichtigen die wohlgenährten und gutverdienenden Aristokraten vollkommen.
Antworten
SG70:

kaito und silver

 
12.07.15 16:54
Das sind nun einfach die beiden großen VWL-Theorien, die sich gegenüber stehen:

1. Nachfrageorientiert:
Hohe Löhne, Menschen kaufen viel, Unternehmen müssen viel produzieren, können auch teuer produzieren, weil KOnsumenten viel Geld haben (hohe Löhne).
Leider hat sich seit der Globalisierung das verändert, weil das eigentlich nur einen abgeschlossenen Dorf oder Staat funktioniert. Jeder Einzelne (mit dem hohen Lohn) kann sich besser stellen, weil er nicht die teueren deutschen Prudukte kauft, sondern die billigen aus Japan, China usw. Dann bringen uns diese Lohnerhöhungen nichts und leider ist das die Mentalität der Menschen.

2. Angebotorientiert:
Unternehmen sind sehr wettbewerbsfähig (geringere Löhne wie oben), Unternehmen sind auf dem inländischen und ausländischen Markt erfolgreich, müssen also viel produzieren und stellen viele Arbeitskräfte ein (aber zu neideren Löhnen wie oben).

Letztlich ist für einen Staat nicht der Lohnd en Einzelnen interessant, sondern die Lohnsumme insgesamt. Natürlich haben sich die Reallöhne in D anders entwickeln als z.B. in Frankreich. Aber ist eben auch ein Grund warum wir andere Arbeitslosenzahlen als FR haben...

Aber das ist ein Disput, den man endlos führen kann, weil letztlich niemand den Beweis erbringen kann. Bofinger und Sinn können da stundenlang diskutieren und jeder der zuhört denkt, dass beide Recht haben...:-).
Antworten
silverfreaky:

kaito

 
12.07.15 16:57
hat vollkommen recht.Wir rennen sehendes Auges in einen deflationären Crash.
dann können alle die meinen das Geld das mal gedruckt wurde und virtuell auf einem
Konto rumliegt, irgendeinen Besitzanspruch ableiten lässt, sich verwundert die Augen reiben, wenn das System an die Wand fährt.

parallelitäten zu 2008 sind nicht rein zufällig.Steigende Aktienmärkte,...

nachtigall ick hör der trapsen.Schon in der Bibel kamen alle 7 Jahre die Naturkatastrophen 2008+7=20015.

Antworten
silverfreaky:

2015 so lang gehts nicht!

 
12.07.15 16:58
Antworten
shriekback:

"Geld gegen Reformen"...

 
12.07.15 17:19
mal abwarten, ob's heute Abend/Nacht bei den Regierungschefs auch dabei bleiben wird.....

Kommt Geld rein, dann kommt weiteres Geld der Solidargemeinschaft dazu, wieso sollte dies ein Problem sein.....?!
Eine Hand wäscht die andere, ein Prinzip seit Jahrtausenden, wieso also sollte dies heute nicht mehr richtig sein....?!

Schuldenschnitt kein Thema. Zumindest sehe ich das so.....!

Die einzige Frage ist also nach wie vor die nach Art & Umfang der Reformen sowie der Kontrolle bzgl. deren Umsetzung..... Vertrauen ist gut, wenn man jedoch keines mehr hat bleibt nur noch die Kontrolle.....oder eben aus & vorbei.....

Good Luck, Europe...!
--- Nur meine Meinung. Keine Handlungsempfehlung! ---
Antworten
silverfreaky:

The show must go on!

2
12.07.15 17:43
www.focus.de/finanzen/news/...te-gespraeche-an_id_4811398.html

Wir haben hart verhandelt.Der Grexit ist vom Tisch!Ha Ha!
Ich sagte doch Schäuble hat nix zu Sagen.Um sich nicht volls zu Blamieren macht er auf hardliner.

Das sind alles Ergomanen.Die griechen werden wenn sie diese Vorschläge annehmen keine Chance haben sich zu Erholen.der Eurofrust wird dann bei den nächstn Wahlen sein Ende finden.
Antworten
Tischtennispl.:

#188344

2
12.07.15 17:48
shriekback : "Geld gegen Reformen"...  

>> Die einzige Frage ist also nach wie vor die nach Art & Umfang der Reformen sowie der Kontrolle bzgl. deren Umsetzung..... Vertrauen ist gut, wenn man jedoch keines mehr hat bleibt nur noch die Kontrolle.....oder eben aus & vorbei.....  <<

Richtig, das ist der wunde Punkt. Tsipras gibt vor, die Forderungen von EU und IWF erfüllen zu wollen.
Wieder ein Trick? Dieses mal ein Betrugsversuch anstelle einer versuchten Erpressung?  Betrugsversuch, das klingt hart, aber zahlreiche EU-Finanzminister stellen in Frage, ob die gr. Regierung ihr Verspechen einlösen wird. Ob es zu Reformen wirklich kommt. Diese Zweifel sind begründet, denn

- Die notwendigen Strukturreformen, die z. B. Portugal, Spanien und Irland geholfen haben, haben Tsipras & Co. zurückgefahren, obwohl es 2014 Erfolge gab. Stattdessen wurden wieder z. B. Familienangehörige eingestellt und gleich zum Beamten gemacht; in der Schweiz liegende Millionen an Schwarzgeld werden nicht abgerufen, Korruption blüht weiter etc. etc. etc.

- Der fehlende Reformwille schreckt Investoren ab: Kein Katasterwesen, aber jede Menge Korruption. Da weichen Investoren eben aus und kommen erst gar nicht.

- Griechenland ist seit langer Zeit Netto-Empfänger von EU-Subventionen (Deutschland, Niederlande u. a. sind Nettozahler). Das hat auch nichts genutzt. Dadurch angestrebte Modernisierungen sind ausgeblieben. Das Geld versickerte in den alten Strukturen.

- Weiterhin gibt es eine Herrschaft weniger, aber unsagbar reicher Familien, dadurch harte Kartelle. Wieder etwas, das Investoren abschreckt.

Gar nichts hat Tsipras unternommen, um gegen all das vorzugehen. Das Vertrauen in diese gr. Regierung ist weg. Viele Staaten glauben den Erpressern vom letzten Wochenende nichts mehr: Finnland, Slowenien, Lettland... und es werden immer mehr.  
Antworten
Tischtennispl.:

#188346

 
12.07.15 17:54
Lese gerade, dass Griechenland bis Mittwoch Reformen einführen will/ muss.

Na ja:

1. Das beweist das Ausmaß des Vertrauensverlustes.

2. Papier ist geduldig: Ein auf dem Papier stehendes Gesetz muss angewendet werden. Steuergesetze etc. kann es viele geben.

Ich hoffe nur, dass es weitere Maßnahmen innerhalb des gr. Staates geben wird.
Antworten
kaito1412:

@SG70

4
12.07.15 17:56
Grundsätzlich gibt es diese beiden Denkansätze, ja, was davon aber wozu führt sollte man sich dann in der Geschichte vor Augen führen.
Das "Angebotorientierte" hat nämlich genau zur großen Weltwirtschaftskrise geführt. Es kann doch nicht Sinn der Sache sein das z.B. Frankreich jetzt mal eben die Löhne um 25% senkt um gegenüber Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu werden? Frankreich hat sich an die berühmten Regeln gehalten, warum sollen die sich jetzt anpassen? Womit man wieder bei den Fakt angelangt wäre: Regeln sind einzuhalten! Ach ja wirklich? Welche Regeln einzuhalten sind und v.a. von wem sie einzuhalten sind wird nach Tageslage entschieden.... das kann nicht funktionieren.
Selbst wenn Frankreich das nun täte, was wäre das Ergebnis? Deutschland ist weniger wettbewerbsfähig und dürfte anschließend auch nochmal die Löhne um 10% senken u.s.w., als ein Land das offenbar "nur" Exportieren kann , kann einem die Situation der anderen Länder nämlich eben nicht egal sein, weil man nämlich auf genau die angewiesen ist.

Für mich steht im Mittelpunkt der Gedanke der positiven Entwicklung, des Aufstiegs, des Wohlstandes für einen möglichst großen Anteil der Bevölkerungen und nicht wie derzeit nur für einen kleinen Teil von Superreichen (und das im länderübergreifenden Kontext).
Unser derzeitiger Weg ist ein Race to the bottom.

Teure Arbeitskraft / hohe Löhne haben den Kapitalismus hervorgebracht, Dumpinglöhne werden ihn (wieder) ruinieren (=historisch belegbar).
Antworten
shriekback:

Jo, silverfreaky.....#188345

 
12.07.15 18:00
was man bislang bzgl. der Reformvorschläge hat lesen könne, lässt einem in dem ein oder anderen Fall tatsächlich kalte Schauer über den Rücken laufen.....

Wieso aber haben Tsipras, Varoufakis & Syriza denn nicht die Gelegenheit genutzt, bis vergangenen Freitag 8:30 Uhr wirklich vernünftige, wirtschaftliches Wachstum fördernde und die Arbeitslosigkeit bekämpfende Vorschläge zu präsentieren.....?
Einen anderen Ausweg gibt's doch nicht, weder im Euro noch mit einer Neo-Drachme.....

Sollte in Griechenland die Regierung tatsächlich im Euroraum verbleiben wollen -mir ist nicht wirklich klar, ob sie dies wollen- hätten sie diese Vorschläge überall, also auch hier in Deutschland, ohne größere Mühen oder Widerstände veröffentlichen können.....Vernunft hätte auch die Menschen hier überzeugen können und es wäre m.E. seit Freitag 8:30 Uhr vieles anders gekommen, als es nun gekommen ist.....

Vertrauen ist eine zarte Pflanze!
Sollte Tsipras also tatsächlich seit seiner Wahl im Januar den Plan verfolgen, dass Griechenland Mitglied der Eurozone bleibt, nur eben unter "verbesserten Bedingungen", so hätte er m.E. in den vergangenen Monaten einen riesigen Fehler gemacht..... Statt die Eurokratie und insbesondere auch die deutsche Politik anzugreifen und zu verunglimpfen hätte er mit wirtschafts-, finanz- und sozialpolitisch sinnvollen, durchführbaren und auf Eigeninitiative beruhenden Vorschlägen bei der Bevölkerung der Eurolandstaaten -also auch hier in Deutschland- zu punkten versuchen müssen.....

Leider -aus meiner Sicht- hat er sich scheinbar anders entschieden.....

--- Nur meine Meinung. Keine Handlungsempfehlung! ---
Antworten
flk1973:

mal wieder soa globale Erwärmung :-)

 
12.07.15 18:03
www.n-tv.de/panorama/...rsinken-im-Schnee-article15496791.html
Antworten
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