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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


Thema
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Gold 4.666,67 $ -0,28% Perf. seit Threadbeginn:   +496,07%
 
Geierwilli:

Der Gedanke ist gar nicht so abwegig ...

7
05.12.09 00:00
frank-meyer.eu/blog/...78&more=1&c=1&tb=1&pb=1

Das meint der Meyer ...
alles kleine Nettigkeiten...

« Das Ungeheuer von Loch Bless. Des Wahnsinns fette Beute »

Rauch unterm Dach der COMEX ?
02.12.09 21:46 von Frank Meyer

Zitat:

....Gold klettert von einem Hoch zum nächsten. Riechen Sie das auch? Es riecht komisch. Ich vermute Rauch. Und dahinter ein Feuer. Und es gibt Neuigkeiten, die vermuten lassen, dass dieser von der COMEX stammt. Ich bin mir nicht sicher, doch ich vermute, mit dem Einbau von Überdruckventilen richtet man sich jetzt vermutlich auf einen Brand ein - an der COMEX...

Wo Rauch ist auch ......? Stimmt!
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Geierwilli:

Und weiter geht's

5
05.12.09 00:09
Bank Closing Information - December 4, 2009
These links contain useful information for the customers and vendors of these closed banks.

First Security National Bank, Norcross, GA
The Buckhead Community Bank, Atlanta, GA

www.fdic.gov/index.html
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Geierwilli:

Irgendwie habe ich das Gefühl ..

5
05.12.09 00:22
das der Nachtposter vom kleinen Goldthread Personenverwechslungsprobleme hat, kann das sein?

Die Reichsten der Schweiz

Zitat:
Aktualisiert um 14:15 Uhr Laut der «Bilanz»-Rangliste 2009 haben die 300 Reichsten in der Schweiz wegen der Krise 10 Milliarden Franken verloren. Neben grossen Auf- und Absteigern gibt es prominente Neuzugänge.

aus: www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/...-der-Schweiz/story/23425023

Was das Ranking angeht, dürfte ich so auf dem Platz 7.397.421 oder 22 liegen!

Jetzt gibt es ein Problem. Bargeld mit Edelmetallen oder .... ist doch egal. Macht höchstens 30 Pünktchen +/- aus.
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Geierwilli:

Korrektur es hat sich verdoppelt

 
05.12.09 00:31
www.fdic.gov/index.html

Sind auch nicht die schnellsten, vielleicht kommt noch was nach?
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Geierwilli:

Hat sich doch gelohnt das ausharren ...

3
05.12.09 01:14
Jetzt ist es eine Handvoll (Fünf) Banken haben die Grätsche gemacht.

www.fdic.gov/index.html

Vielleicht auch ein Grund um zu verhindern, dass wir nächste Woche bei möglicherweise 1.330 gestanden hätten. Aber wir Goldbullen haben eine Ausdauer, die ist unbeschreiblich. Und das ist auch gut so. Nur die Harten kommen ins Körbchen.

Eine gute Nacht oder Guten Morgen, falls der eine oder andere Frühjogger frische Luft braucht.
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Saar Ami:

@alle, immer mit der Ruhe

7
05.12.09 02:51
Ganz ruhig bleiben diese Korrektur wurde von den prominenten Goldbullen
voraus gesagt, auf 2 Monate haben sie sich verschaetzt  was aber in der Heutigen
Situation wirklich kein Problem ist, nicht alles laeuft normal gegenueber frueher.

Wir muessen eben nur auf dem Pfad bleiben der da heist: Geld drucken ist nicht gut,
diese Unmengen an Schulden sind nicht gut, das aktuelle Finanzsystem muss sich
so entwickeln und muss so enden.  ( nicht gut)
Das heist auf lange Sicht sind wir als Goldhalter auf der Gewinnerseite, da fuehrt
kein daran Weg vorbei.
Willi hat 100%ig Recht, nachkaufen was irgendwie geht, auch wenn es eine LV kostet
mit einem kleinen Verlust gegenueber dem Verlust der kommen wird. (HUT AB)
Ich wuerde es genau so tun wenn ich eine haette , Gott sei Dank war ich immer schon
ein Versicherungsgegner.
Behaltet euer Gold auch wenn wir die 800 oder die 600 wieder sehen, unser Tag wird
kommen.
Nur meine Meinung
Gruss
Saar Ami
Antworten
Saar Ami:

@12531

6
05.12.09 03:01
Eines muss ich noch los werden in diesen goldigen Zeiten:

Steh Dein Mann und sei kein Frosch.

Gruss

Saar Ami
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Geierwilli:

Morgenstund halt halt Gold im Mund

3
05.12.09 09:41
Moin, allerseits!

Ob da bald die Telefone heiss klingeln in Bayern und Berlin?

Moody's stuft Kärntner Hypo auf Schrottstatus herab
04.12.2009 | 17:20 |   (DiePresse.com)

Zitat:
...Die Kärntner Hypo steht damit auf der selben Stufe wie die deutsche IKB, die isländische Kaupthing oder die britische Northern Rock. Für eine Hypo-Rettung werden wohl mehr als 1,5 Mrd. Euro benötigt, sagt Moody's....


weiter gehts hier:
diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...o&direct=526125
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biomuell:

Hypo Wien-München

7
05.12.09 10:20
PS:  Willi, die Laufen laufen schon heiss, aber zwischen München und Wien. Österreich kann es sich einfach nicht leisten, die Hypo untergehen zu lassen. Sie ist die 4.grösste Ösi-bank. Sollte sie pleite gehen (Österreich haftet angeblich nur für die Bankkunden in den österr. Filialen!;  gibt es einen kleinen Bankrun der osteuropäischen Kunden bei den stark engagierten österreischischen Banken im Osten. Dort haben Kunden gerade deshalb ihr an Ösi-banken anvertraut, weil sie diese für sicherer hielten als die osteuropäische Konkurrenz...)

Kärntne Hypo-schlamassel ist übrigens ein spätest Erbe der inkompetenten Politik des verstorbenen Jörg Haiders und seiner Kumpani.
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biomuell:

kollektives Versagen der Bankster

9
05.12.09 10:27
Ich habe selten, eigentlich noch nie ein derart KOLLEKTIVES VERSAGEN einer Berufgruppe gesehen wie wir es zuletzt, aktuell und wohl auch noch zumindest in der nächsten Zukunft, bei den Bankster-Managern sehen. Hier eine nette passende news aus Grossbritanien:

"Fiskalpolitik: 850 Millarden für die Banken. Die Bankenrettung wird die Briten auf Jahrzehnte belasten. Dennoch tobt ein Kampf um Boni. Die Summe von 940 Mrd. Euro entspricht etwas mehr als der Hälfte der jährlichen Wirtschaftsleistung Großbritanniens....."

diepresse.com/home/wirtschaft/...ink=/home/wirtschaft/index.do

Wäre ich ein solcher Bankser, ich hätte Angst um mein Leben, irgendwann vom Mob auf die Strasse gezerrt zu werden. Das einzige was diese Herren wirklich beherrschen ist die Art wie sie die Politik und Steuerzahler erpressen und damit weiterhin ihre Boni-zahlungen sichern....
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Minespec:

drum bewaffnen sich Goldmann Suckers

8
05.12.09 10:40
aus Angst vorm Mob.
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biomuell:

Bankendomino in Österreich ?

5
05.12.09 10:51
diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...&selChannel=107

diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...&selChannel=107

Heftiger Streit zwischen Kärnter Hypoeigentümer (= Bayrische Landesbank, Land Kärnten, Grazer Wechselseitige Versicherung) und der Ösi-regierung (Kanzler Faymann: " Eigentümer am Zug, Eigentümer haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. In guten Zeiten haben sich die Banken immer gegen Einmischungen gewehrt hätten. Nun könnten sie nicht einfach zum Bund kommen und erwarten, dass dieser ihre Probleme löse", meinte der Bundeskanzler.)

Keiner will die Kärnter-Hypo, dabei hätte eine Pleite der 4. grössten Ösibank, dass Potential einen DOMINOEFFEKT in Österreich auszulösen     diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...&selChannel=107    wie auch einen BANKRUN der osteuropäischen Kunden bei den im Osten stark engagierten Ösibanken.

Am ende wird wohl WIEDER der Staat/Steuerzahler einspringen dürfen:  diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...&selChannel=107

..was allerdings ZUNEHMEND UNPOPULÄRER in Österreich wird. Dazu muss man auch sagen, dass aktuell die SPÖ den Kanzler in Österreich stellt, denen man kein Naheverhältnis zur aktuellen Bankenandschaft in österreich nachsagen kann und zuletzt wiederholt und immer deutlicher vom Bundeskanzler und Finanzstaatssekretär in der Öffentlichkeit gesagt wurde, dass dies Sache der (durchaus liquiden) Eigentümer der Bank ist, nicht des österr. Bundes. Damit engen die Ösi-politiker ihren Spielraum immer mehr ein, und es droht ein Gesichtsverlust falls am Ende doch der Staat/Steuerzahler einspringt. Ab 2011 sollen Sparmassnahmen in Österreich greifen. Diese werden dann wohl schwer zu vermitteln sein, wenn man jetzt einmal mehr der Staat für das kollektive Versagen der Bankster einspringt.

Am Schluss noch ein kleiner Exkurs zu einer historischen Bankenpleite in Österreich, die im letzten Jahrhundert zu weltweiten Folgen geführt hat:

"Als die österreichische Creditanstalt wie eine Kaisersemmel krachte"
www.kfj.at/wiki/index.php/...alt_wie_eine_Kaisersemmel_krachte
Antworten
biomuell:

Alsdie Creditanstalt wie eine Kaisersemmel krachte

8
05.12.09 11:02
www.kfj.at/wiki/index.php/...lt_wie_eine_Kaisersemmel_krachte“
Von Claus Neumann

absolut lesenswert, und man kann sich gar nicht dagegen erwehren Parallelen zum heutigen Bankenproblem zu erkennen:

Zitat: "...........1931 meldete die größte österreichische Bank Zahlungsunfähigkeit an – es fehlten 140 Millionen Schilling bei einem Gesamtstaatsbudget von knapp 1.200 Millionen pro Jahr. Dies war der Höhepunkt der Bankenkrise der 20er-Jahre und Auftakt folgenschwerer Finanz-Entscheidungen der Regierung. Deren Auswirkungen letztlich den Staat weiter destabilisieren und den Nährboden für den Faschismus bildeten.

Denn die österreichische Regierung pumpte Unmengen an Geld in diese Bank, um sie und letztendlich den Staat zu retten. Nach der von der Regierung erzwungenen Übernahme der 1929 zusammengebrochenen Boden-Credit-Anstalt war die Credit-Anstalt die größte Bank Europas. Praktisch die gesamte österreichische Wirtschaft, große Teile der Bevölkerung, die Industrie, das Bank- und Kapitalwesen, fast der ganze Staat hingen vom Wohlergehen dieser Bank ab.

Am 11. Mai 1931 war es dann soweit – die Bank war zahlungsunfähig. Bankenchef Louis von Rothschild informierte die Bundesregierung über Verluste von über 140 Millionen Schilling, mehr als 86 Prozent des Firmenkapitals. Was waren die Gründe für diese Katastrophe? Einer der wesentlichen Gründe war, so wie 2009 in den USA, die bedenkenlose Vergaben von faulen Krediten an Unternehmer und Private, die keinerlei Bonitäten aufweisen konnten.

Diese Kredite konnten dann im Sog der Weltwirtschaftskrise nicht zurückbezahlt werden, die Credit-Anstalt vergab aber weiter Kredite und zahlte Wertpapierhaltern weiterhin hohe Renditen aus, obwohl die Papiere nichts mehr wert waren. So wurden beispielsweise in Osteuropa der Zuckerindustrie weiterhin hohe Beträge verborgt, bis die Märkte in Folge des Schwarzen Freitags im Oktober 1929 an der Wallstreet zusammen brachen. Der zweite wesentliche Grund war die von der Bundesregierung geforderte Übernahme der bankrotten Boden-Credit-Anstalt, der ehemaligen Hausbank des Herrscherhauses Habsburg.

Im Zuge des Zerfalls der Habsburger-Monarchie und damit der Schrumpfung des Immobilienmarktes kam diese Immobilien-Bank letztlich wegen der Weltwirtschaftskrise ins Schleudern. Nur die Credit-Anstalt war aufgrund ihrer Größe in der Lage diese Bank aufzufangen, was Rothschild unter massivem Druck von Bundeskanzler Johann Schober auch tat. Denn wäre diese Bank untergegangen, wäre der gesamte österreichische Immobilienmarkt eingebrochen, mit unabsehbaren Folgen.

Nach einer Reihe staatlicher Rettungsversuchen waren am Ende mehr als 1.070 Millionen Schilling vernichtet, fast ein ganzes Jahresbudget der Republik. Wertpapiere und Aktien waren wertlos. Zehntausende hatten ihre Spareinlagen verloren. Betriebe und Unternehmen gingen unter. Die Produktion brach ein. Die Bevölkerung verlor das Vertrauen in den Schilling und floh in Devisen, welche die Nationalbank brav bediente. Hyper-Inflation und Massenarbeitslosigkeit waren die Folge. Die Unterstützungszahlungen für die Credit-Anstalt fehlten dann der Regierung, um die Wirtschaft anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Und das ganze hatte weitere fatale politische Radikalisierungen zur Folge. Erst im Herbst 1937 konnte sich die österreichische Wirtschaft wieder einigermaßen erholen. Da war es nach Bürgerkrieg und innenpolitischer Radikalisierung mit Hunderten von Toten, Bomben und Anschlägen aber schon zu spät. Am Ende krachte auch Österreich wie eine Kaisersemmel – 600.000 Arbeitslose und Ausgesteuerte (letztere erhielten nichts) - jeder Dritte arbeitslos - waren der Tiefpunkt. Am Ende standen der Nationalsozialismus und der Untergang Österreichs. ..........."
Antworten
maba71:

Goldbericht für den 04.12.2009!

7
05.12.09 11:15
Gold & Gesellschaft: Das Schattenbanken-System

Der Internationale Währungsfond (IWF) hat sich in einem Papier der Struktur des Schattenbanken-Systems gewidmet.
Ein Element dieses Schattenbanken-Systems sind die als Conduits oder SIVs (structured investment vehicle) bezeichneten Zweckgesellschaften, mit denen sich die Banken außerhalb ihrer Bilanzen an Immobilien-Krediten beteiligt haben. Die Beteiligung wurde dabei durch Ausgabe sogenannter Asset Backed Commercial Papers (ABCPs) gegenfinanziert.
Ein Beispiel für so ein Conduit war die irische Ormond Quay, die von der Sächsischen Landesbank gegründet wurde. Die Eigenart dieser Zweckgesellschaften war, dass langfristige Vermögens-Werte wie zum Beispiel Immobilien-Hypotheken durch die Aufnahme kurzfristiger Schulden gegenfinanziert wurden. Das Kredit Risiko für diese Konstruktion verblieb jedoch stets bei der Bank. Solange die Bank gesund war, galten diese Conduits als risikolose Anlage-Klasse. Deshalb erhielten die herausgegebenen Schuld-Titel auch Top-Ratings (AAA) von S&P, Moodys und Fitch.
Aufkäufer der ABCP waren Geldmarkt-Fonds und Investment-Gesellschaften, die höchst liquide Anlageformen wiederum für ihre Kunden benötigten. Aufgrund der Struktur der Gesellschaften wurde ein Top-Rating für alle Investments gefordert. Investoren beispielsweise in Geldmarkt-Fonds erwarteten, dass ihr Geld quasi wie Cash geparkt wird.  Sie müssen praktisch täglich über ihre Bestände verfügen können und die Anlageform muss so sicher sein wie Cash.

Betrachtet man die Struktur der Conduits, dann ist das nicht gewährleistet. Da diese in langfristige Papiere investieren, müssen sie stets ihre auf dem Commercial Paper Markt erworbenen (kurzfristigen) Verbindlichkeiten prolongieren. Solange der Commercial Paper Markt groß und liquide war, schien das kein Problem darzustellen.

Der Commercial Paper Markt hat sich nach Zahlen des IWF allerdings von seinem Höhepunkt am 18. Juli 2007 mit $2.200 Mrd auf knapp $1.200 Mrd im April 2009 praktisch halbiert. Der ebenfalls als kurzfristiges Finanzierungs-Instrument verwendete Reverse Repo Markt hat am 15. September 2008 mit $2.800 Mrd seinen Höhepunkt erreicht und hat sich innerhalb von einem halben Jahr auf $1.800 Mrd reduziert.  

Ein zweites Problem stellte die Qualität der Assets dar. Nur zum geringen Anteil handelte es sich um Immobilien-Verbriefungen mit AAA-Rating. Und selbst dieses Rating war geschönt, da die Bestände eine Reihe von Hypotheken-Krediten mit Subprime-Qualität enthielten.
Mit dem Zusammenbruch des Subprime-Marktes wurden die Bestände der Conduits zunehmens wertlos. Der Markt für verbriefte Hypotheken-Kredite (ABS) brach gleichzeitig von $550 Mrd im Jahr 2007 auf $20 Mrd im Jahr 2009 völlig zusammen. Fast gleichzeitig standen die Märkte für kurzfristiges Kapital nicht mehr zur Verfügung. Die Bank musste die Verluste ausgleichen und für eine Refinanzierung der auslaufenden Kredite der Zweckgesellschaft sorgen.
Das führte im Falle der Sächsischen Landesbank zu einer konsolidierten Rettungs-Aktion und letztlich zum Ende deren Eigenständigkeit.
Der IWF schätzt, dass das Schattenbanken-System im Jahr 2007 einen Umfang von $10.000 Mrd angenommen hat. Davon war mehr als die Hälfte kurzfristig, zum großen Teil über ABCP ($1.200 Mrd) und Broker-Dealer REPO ($2.500 Mrd) finanziert.
Um das Banken-System zu stützen, haben die FED und andere Notenbanken über Programme, in denen die Notenbanken als Liquiditäts-Geber im Commercial Paper Market auftreten, das Conduit-Unwesen künstlich am Leben erhalten. Diese Zeitbombe tickt also weiterhin neben den Bilanzen des Bankensystems.  


Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

Kaum war mein gestriger Bericht mit den Worten Das Gold-Kartell hat heute schon einmal für die morgige Verkündung der Arbeitslosen-Zahlen für den Monat November geübt. Nach anfänglich neuen Rekord-Ständen oberhalb der Marke von $1.220 wurde Gold zum Nachmittag auf bis zu $1.205 gedrückt geschrieben, da setzte gestern die erste Drückungs-Welle im späten Access Handel ein (Gold-Kartell Plan C). Hiermit konnte man Gold um knapp $10 auf einen Schluss-Kurs von $1.207,50 drücken.
Im frühen asiatischen Handel und im Londoner Vormittags-Handel setzte sich die Preis-Drückung fort. Allerdings konnte die Marke von $1.200 noch verteidigt werden. Der A.M. Fix kam mit $1.203,25 (EUR 798,87) um $15 niedriger als noch zum gestrigen A.M. Fix zustande.
Bis zum Handelsbeginn an der COMEX blieb es ruhig. Als dann um 14:30 Uhr MEZ die Arbeitsmarkt-Zahlen für den Monat November vom Wahrheitsministerium BLS verkündet wurden, ging es bergab.

Beziehungsweise erst einmal ging es kräftig aufwärts für den US-Dollar im Vergleich zum Euro. Warum? Ich habe es im Bericht gestern wie folgt formuliert: Morgen nach Verkündung der Arbeitslosen-Zahlen um 14:30 Uhr MEZ werden wir wohl wieder einen steigenden Dollar-Kurs sehen. Warum? Weil sich die monetäre Viererbande darauf im Vorfeld verständigt hat.
Es ist eigentlich egal, ob die Arbeitsmarkt-Daten schlecht, mittel oder gut sind: Jedes mal steigt der Dollar kräftig und Gold fällt. Dementsprechend kommentieren die ahnungslosen Schreiberlinge den Rückgang entweder in die eine oder andere Richtung. Price Action makes Market Commentary !
Der P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ hielt sich trotz dieses Großangriffs noch vergleichsweise gut mit $1.190,25 (EUR 796,95). Ein Rückgang auf 24-Stundenbasis von $19. Das Gold-Kartell hat bis 16:00 Uhr ihren Plan A ausgeführt.

Aber wenn gestern die Aktion mit Plan C begann, dann fehlt jetzt nur noch die Ausführung von Plan B: Der Drückung im COMEX Future-Handel. Und diese ließ nicht lange auf sich warten. Kurz nach 16:00 Uhr wurde Gold in zwei Wellen zuerst unter die Marke von $1.180 und dann schließlich unter die Marke von $1.170 gedrückt. Verstärkt wurde diese Aktion mit einer zweiten Welle der Dollar-Hebung, die ebenfalls kurz nach 16:00 Uhr einsetzte. Der US-Dollar Index stand zu diesem Zeitpunkt bereits mit 75,5 um 0,9 Punkte höher.

Die seit Wochen steigenden Gold-Preise haben wohl eine Reihe von Spekulanten in den Markt getrieben, die bei jedem starken Preis-Rückgang in Panik ihre Positionen auflösen. Zusammen mit dem plötzlichen Einbruch am letzten Freitag um $50 wegen der Dubai-Krise, sollte diese Gruppe wohl aus den Markt herausgewaschen worden sein.
Gold beendete den Handel an der COMEX mit $1.169,00 um $48 niedriger als gestern.
Im Anschluss wurde erneut Plan C angewandt: Gold fiel weiter bis auf $1.150, bevor es sich wieder auf $1.161,00 befestigte.

Der USDX ist heute um astronomische 1,2 Punkte auf 75,8 gestiegen. Der Euro allein verlor heute gegenüber dem US-Dollar 1,3 Prozent, während der Yen sogar um 2,6 Prozent absackte. Die Spuren führen zu der monetären Viererbande, bestehend aus den Notenbank-Chefs der FED, der EZB, der BoJ und der BoE.
www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 281015
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlicher als ein Unwissender!"
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Minespec:

der "Hartgeldler" hat interessante Beiträge

4
05.12.09 11:23
veröffentlicht, schaut`s mal rein...
Stichwort: Silber und Staatsbankrott
Antworten
maba71:

@Minespec

6
05.12.09 12:08
Schau mal an wie Sie drüben von einem Bein aufs Andere hüpfen!
Der Stotterer und der Grünling!
Ich lach mich halb tot!
Und trotzdem stehen wir im Gold eben da wo wir stehen sollten!
Wurde alles vorhergesagt, fast Punktlandung!
Ich war eher zu konservativ eingestellt mit meiner Vorhersage am Jahresende, aber ich bin kein Freund von Übertreibungen! Lieber konservativ und ndafür nachhaltig und fundamental begründet!
Und für den Goldpreis gibt es sehr viele Gründe, man muß halt ein wenig Durchblick haben!
Und es wird immer Leute geben, die diskutieren und diskutieren bis Sie heiß laufen und merken dabei gar nicht, wie die Märkte Sie überholen!
Ein wirkliches lustiges Völkchen!
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Zwener:

maba

4
05.12.09 12:33
das sind die Zeilen gar nicht Wert auf diese Postings einzugehen!
Ändern oder beinflussen kannst Du dort sowieso nichts. Ist wie Perlen vor die Säue geworfen.

Wir sollten unser Engagement weiter hier investieren. Die Zeit wird zeigen wer richtig lag.
Ich für mich fühle mich sehr wohl hier ehrlich!

Und bei 800 oder sogar 600 dann weis jeder hier was zu tun ist :)
Antworten
Minespec:

Sorry, Muss jetzt zum Weihnachtsmarkt

3
05.12.09 12:44
"Sachwerte "  (Smile ) kaufen  wie Zimtstangen, die aufgekocht und mit Honig und Zitrone guten Schutz gegen ERkältungen bieten.
Bissl Weihnachtsmusi mit Bläserensemble und Blaubeerwein und a saftige Grill- Bratwurscht
Servus
Antworten
Geierwilli:

Diese werden auch keine ziehen

6
05.12.09 12:52
... außer es zieht sich mal was anderes zu, da dürfte aber die "Zivilcourage" der Bevölkerung sich auf's zuschauen beschränken. Wer nicht hören will .......

Ist zwar auch keine Lösung, aber für manche schon eine Entschädigung der besonderen Art .... egal in welche Richtung man die Deutungen laufen lässt. Ich befürchte nur, dass es sich dann nicht nur auf Bänker beschränken wird.

Bayer-Chef: «Banken haben keine Lehren aus Krise gezogen»

Zitat:
....Gut ein Jahr nach dem Höhepunkt der Finanzkrise hat der Chemie- und Pharmakonzern Bayer die Kreditinstitute scharf kritisiert.....

.....Die USA hätten zudem einen so schweren Schlag erlitten, dass das Land noch länger am Boden liegen könne. «Die Mutation des Casino-Kapitalismus zur Volksrepublik ist atemberaubend.» Die Dimensionen der Krise gingen weit über das hinaus, was man noch vor Monaten für möglich gehalten hätte. «So positiv die Börsenmeldungen und Wachstumszahlen in letzter Zeit waren, so schockierend sind die Hintergründe der Krise.»....

mehr dazu unter:
www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/...n/story/17843611

Als ob mich das schocken würde wenn was im Wind schaukelt, ob ein Boot am Zürichsee oder was anderes.

1789 hat es doch auch die Quittung gegeben, warum soll das nach über 220 Jahren anders sein?

Ich bleibe lieber beim Gold/Silber physisch und was das zuschauen angeht, da bin ich sehr flexibel.
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PrinzFirlefanz:

12538 absolut lesenswert

3
05.12.09 12:53
Dank an Biomuell !!
Antworten
maba71:

@Mines

3
05.12.09 12:56
Ja ich mach mich heute auch nochmals auf die Reise zur Bratwurscht und Glühwein!
Ein bischen Flair in die verstaubte Wetterlage reinbringen und das Gemüt aufwärmen!
Wer weiß was am Montag los ist!
Anscheinend ist die Sache in Österreich richtig dick verzwickt und die BLB hängt mächtig in den Wolken!
Jedoch am meisten werden die Sparkassen drunter leiden! Die haben ja die IKB noch nicht verdaut!
Und an denen hängt unser Mittelstand!
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maba71:

Yes we can!

6
05.12.09 12:59
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
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Geierwilli:

@PrinzFirlefanz 12538

2
05.12.09 13:00
Stimmt!  Also früher , lang, lang ist's her, hatten wir sowas im Geschichtsunterricht. Heute fallen ja dafür die Stunden regelmässig aus, und das Junggemüse was heute als Referendar und 2. Staatsexamen, unterrichten soll, die fangen erst bei der Love-Parade in Berlin an .....

Hast du hoffentlich abgespeichert für die Kids?
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maba71:

Party in der Scheinwelt!

7
05.12.09 13:01
"Wir können nur aus der Krise kommen, wenn wir weiter Wachstum generieren", das sagte der CDU-Abgeordnete Leo Dautzenberg am Rande der Abstimmung des Bundestages über das Wachstumsbeschleunigungsgesetz am Freitag.

Mal ganz davon abgesehen, dass sich Wachstum natürlich nicht per Gesetz beschleunigen lässt, (wer denkt sich eigentlich solchen Schwachsinn aus?) stimmt eines natürlich: Wegen des Zinseszinseffekts benötigt unser Finanzsystem Wachstum wie jede Pflanze das Sonnenlicht. Ohne Wachstum geht gar nichts. Das Dumme ist nur, dass nichts ewig und immerzu nur wachsen kann. Jeder Grundschüler versteht das.

Wir werden es erleben: Wenn diese Krise vorbei ist, in einigen Jahren erst, dann werden die Menschen verstanden haben, dass Krisen ganz normale und auch wichtige Vorgänge sind. Wirtschaftskrisen sind keine Krankheit, wie uns Politiker und Medien immer wieder weismachen wollen.

Die Krankheit entsteht erst, wenn man durch billiges Geld eine Scheinwelt erzeugt, die mit der Realität nichts zu tun hat. Künftige Generationen werden Wirtschaftskrisen deshalb einfach wieder zulassen: Sie werden gelernt haben, dass der Versuch, die Probleme in billigem Geld zu ertränken, zum Scheitern verurteilt ist. Doch bis es so weit ist, wird es noch eine ganze Weile dauern.

Am Freitag mussten an den Börsen erst einmal die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt gefeiert werden: Tatsächlich waren die Daten unerwartet positiv ausgefallen. Statt dem erwarteten Wegfall von 130.000 Stellen, verlangsamte sich der Schwund auf 11.000 Jobs.

Damit hat sich der Beschäftigungsabbau im November der Null-Linie angenähert. Zudem wurde der Stellenabbau in den beiden Vormonaten um insgesamt 159.000 nach unten revidiert. Für Oktober ergibt sich demnach ein Abbau von 111.000 statt bislang 190.000 Stellen. Im September lag das Minus bei revidiert 139.000 (219.000) Arbeitsplätzen. Auch die Auftragslage der US-Industrie hatte sich etwas gebessert.

Die Zahlen wurden zwar laut bejubelt, entsprechen aber natürlich nicht der Realität. In Wahrheit ist die Arbeitslosenquote in den USA etwa doppelt so hoch wie offiziell verkündet, nämlich bei etwa 20 Prozent. Das liegt daran, dass man bestimmte Gruppen in der Statistik einfach nicht mehr erfasst. Zum Beispiel jene Arbeitslose, die es aufgegeben haben, einen Job zu suchen.

Doch das interessiert jetzt erst einmal niemanden. Der DAX drehte im Sog der freudigen Überraschung am Freitag mächtig auf. Doch unser Börsentier läuft den anderen Indizes ja meist hinterher.

Viel interessanter ist deshalb die Entwicklung beim US-Transportindex. Und siehe da: Der Frühindikator für den breiten Markt schaffte am Freitag einen Ausbruch aus einer bärisch geprägten Seitwärtsphase, die das Kursgeschehen seit September bestimmt hatte. .....................
www.godmode-trader.de/nachricht/...heinwelt,a2027553,b567.html
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Tiefstapler:

EZB berät über Griechenland

7
05.12.09 13:02
Griechenland leidet unter einem enormen Haushaltsdefizit - jetzt schaltet sich nach SPIEGEL-Informationen die Europäische Zentralbank ein. Die deutschen Bundesbanker wollen auf jeden Fall verhindern, dass die EU dem Land Hilfen zahlt: Denn dann drohe aus dem Euro eine "Inflationsgemeinschaft" zu werden.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,665347,00.html

Die Einschläge kommen so oder so näher...
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379 329.563 "Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!" maba71 Scheinwerferer 27.04.26 23:55
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