Wirklich gute Gedanken findet man in der FAZ heute zum Missverhältnis der Banken und der Staaten:
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...nken-den-staat-12132668.html
Ich habe die Überschrift im Titel mal umgedreht ("Brauchen Banken den Staat") und hoffe auf eine Verneinung meiner rhetorischen Frage.
Interessanten Leserkommentaren en masse ... vielleicht seid ihr es ja, die dort schreiben, dann bitte nächstes Mal hier rüberkopieren ;) Allererste Sahne sozusagen... hier ein paar Auszüge:
"Wenn Verluste sozialisiert, Gewinne hingegen privatisiert werden.....
kann weder eine Bank, noch ein Staat funktionieren. Weil die Anreizstruktur (moral hazard) nicht funktioniert.
Die gegenwaertige Blankogarantie der Staaten fuer Bankverluste hat zu Verzerrungen gefuehrt, und viele, nicht nur Banker, haben sich daran dumm und duselig verdient. Den Hebel im Bankensystem zu verringern ist eine gute Idee. Eine so gute Idee, dass sie ganz schnell wieder verschwinden wird, weil damit das Geschaeftsmodell aller Banken fast obsolet ist.
Diese Staatgarantie schadet der Realwirtschaft, dem Steuerzahler, nur....
Zynisch? Ja, leider.
PS. Es gaebe auch noch andere Wege als die vollstaendige Hinterlegung bei der Zentralbank, um die Hebel im Bankensystem (drastisch) zu reduzieren... und koennten relativ schnell umgesetzt werden. Schelm fragt, warum noch nicht geschehen......"
Oder diese:
"Endlich ein guter Artikel zum Thema, der einmal die Systemfrage stellt. Nicht so rund erklärt wie bei der "österreichischen Schule", jedoch wenigstens in die richtige Richtung gedacht.
Niemals wird Herrn Mayers Gedankengut jedoch Eingang in die Wirklichkeit finden. Für das Monopolrecht der Geldschöpfung von Zentralbanken (privat gehalten in USA/England, von Investmentbankern gesteuert (EZB)) in Zusammenarbeit mit Geschäftsbanken ist eine Unmenge Blut geflossen, es sind furchtbare Kriege geführt worden, Völker sind unterjocht und ausgerottet worden. Zuletzt Saddam Hussein und Gaddaffi. Die grossen Strategen, die dieses System seit Jahrhunderten verfolgen, werden sich nicht von Europa via eines neuen Geldsystems die Beute streitig machen lassen.
Immerhin aber wagt es eine Zeitung, die Frage aller Fragen zu stellen und erlaubt ihren Lesern einen Blick in die Eingeweide des Geldsystems, welches sonst vor dem Einblick der gemeinen Bürger geschützt ist. Sie könnten zu denken anfangen!"
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falsche Frage: Brauchen Staaten(Privat)banken?
Die Antwort lautet Nein.Definitiv nicht so wie sie sind.
Ein Zwischenhändler der für 0% Geld beim Staat leiht,um es für 6-15% weiterzuverleihen (auch an Staaten) um diese zu verschulden und dann den bankbesitzern billige Zukäufe in Form von zwangsprivatisierung zu ermöglichen.
Es gibt zwei Sachen welche die Banken fürchten:Den souveränen Staat der sein Geld selber druckt und Gold und Silber als Währung.
Beides gefährdet den Bankertrick:Zinseszins,fraktales Banking und FIAT Money(geld aus dem Nichts schöpfen) und den Menschen würde auffallen dass diese Banken überflüssig sind.
Da der Staat die Banken gefährdet gibt es globalisierung und Zentralisierung=die Staaten verschwinden.
Deshalb haben die Banken 1913 den US Dollar privatisiert.Deshalb war die Bank of England bis 1948 privat(und die privatiers kontrollieren immer noch 95% des Geldes in GB)
deshalb ist die (banker)City of London Autonom-wer das Geld kontrolliert macht die >Gesetze."
Eine weitere:
"Dieses andere System gab es schon mal: Geld als solches ist keine schlechte Erfindung. Aber 2 Punkte, die im Namen der Globalisierung geändert wurden, brachte alles ins Wanken.
1. Einführung einer Gemeinschaftswährung, die wirtschaftsstarke und -schwache Staaten in eine direkte Abhängigkeit brachten. Durch die Verstrickung der Banken untereinander und im Wissen, dass keine Bank fallen gelassen wird, werden Gewinne privatisiert und Schulden sozialisiert, indem der Steuerzahler zahlt.
2. Aufgeben der Golddeckung durch die Notenbanken. Damit kann unbeschränkt Geld gedruckt werden, die Zinsen fallen ins Unermessliche, die Banken bekommen umsonst Geld und vergeben Kredite und verdienen dabei gigantische Summen. Die Teuerung enteignet dazu still die Sparer.
Im Wissen, dass alle 10 Jahre ein Crash folgt, können sich die Banken neu positionieren.
Keiner wird zweifeln, dass dadurch die einzigen wirklichen Profiteure die Finanzdienstleister geworden sind. Genauso nehme ich an, dass die Politik im Eigeninteresse so gehandelt hat. "