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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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harryhamburg:

25karat

 
19.08.12 14:40
Zumindestens Italien und auch Spanien kamen auch ohne den Euro prima aus.
Der Euro wurde für die Wirtschaft eingeführt um das Wechselkursrisiko abzuschaffen.
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ksaig:

@Ranjo

9
19.08.12 15:04
gut erkannt und gleich verstanden.
Jetzt spiegel das mal auf Europa und vergleich mal was bei uns mit den Arbeiterrechten passiert. Und was wird denn die ganze Zeit von Merkel und EU Politikern gefordert? Wanderarbeiter!! Die Spanier, Portugiesen und Griechen sollen alle dorthin gehen wo es Arbeit gibt. Sicherlich sind bei uns die Arbeitsbedingungen nicht zu vergleichen mit China aber du kannst China nicht nur dafür verantwortlich machen. Der Westen möchte gute Arbeitsbedingungen und Aufträge auch nur in solchen Firmen platzieren welche die Bedingungen erfüllen doch bezahlen wollen sie das nicht. Den sonst würde man sich ja die Inflation importieren und somit werden doch lieber diese Zustände gefördert. Wenn keine Kinderarbeit, gute Arbeitsbedingungen und angemessene Bezahlung gewünscht wären muss man das auch bezahlen. Doch statt dessen wird wie in meinem vorherigen Posting der Auftrag nur als Anschein platziert aber bei anderen Firmen produziert wo die von dir geschilderten Arbeitsbedingungen herschen. Ich bin ständig in solchen Hinterhöfen, Arbeitsfarmen etc. unterwegs und kann sagen das Aufträge von allem großen Konzerne / Ketten dort produziert werden. Die Dokus über Kik etc. zeigen Produzenten welche für den normalen westlichen als grauenvoll wirken für uns sind solche Firmen schon im High class segment und preislich viel zu teuer. Ich möchte damit sagen das die richtigen Produktionsstätten viel schlimmer sind. Ich glaub wenn das alles veröffentliche,  würde ich hier heute das letzte mal schreiben. :-)

China selbst ist schon sehr dahinter ( wenn man das so ausdrücken kann ) um die Arbeitsverhältnisse zu ändern / kontrollieren. Natürlich in einem gesunden Maße um sich nicht gleich aus dem Geschäft zu ballern. Jedoch müssen die Firmen sich immer schnell was einfallen lassen um deswegen keine Aufträge zu verlieren. Ich möchte damit sagen, dass es eigentlich wir sind die dieses System fördern und da zählen wir alle dazu.

Im großen und ganzen hast du schon Recht die machen hier mit Scheiße Geld und wir bezahlen dafür.

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ksaig:

@Ranjo

4
19.08.12 15:11
das mit dem Bier saufen finde ich jetzt nicht so schlimm für mich ...... :-)
und in Afrika beuten glaube ich nicht nur die Chinesen aus ( klar die machen das ein wenig geschickter als die Amis oder wir ) aber jeder holt sich das was er will und wer zuerst kommt .....  

Komisches System oder... ( Kopfschüttel ) :-)
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TalentfreieZon.:

Der neue, heimliche Zweck des ESM

9
19.08.12 15:21
Man braucht kein Hitzkopf zu sein, um im Handeln der Bundesregierung Züge eines kalten Staatsstreichs zu erkennen. Ebenso ist klar, dass der Gang in die Transferunion gegen die Interessenlage der breiten Bevölkerungsmehrheit verstößt.....

www.mmnews.de/index.php/politik/...eue-heimliche-zweck-des-esm
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25karat:

#64901

4
19.08.12 15:48

Ich denke der Euro wurde eingeführt, um Deutschland nach der Wiedervereinigung unter Kontrolle zu halten. Das ging nur über eine europäische Integration, besonders Frankreich machte zur Wiedervereinigung, die Abschaffung der DM zum Thema......

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Knuschertier:

@25karat / #64901

6
19.08.12 16:07

Im Grunde genommen, gehe ich so oder so davon aus, dass Griechenland die kommenden Jahre bis Jahrzehnte seine Schulden nicht zurückzahlen kann. Evtl. gar nie! Statt dass wir (die EU) jedoch weiter in diese Aussichtlosikeit investieren, sollten wir , um uns nicht selber immer mehr zu verschulden, dringend aufs Bremspedal treten!

Die bisher transferierten Summen müssen wir höchstwahrscheinlich abschreiben. Aber wir können jetzt noch den Fehler limitieren und entscheiden, ob wir noch ein zig-faches hinterherwerfen und dies zu unserem eigenen Nachteil. Und dessen unser Nachfahren natürlich. Lasst die Griechen zu ihrer eigenen Währung zurückkehren, dann können sie konventionell abwerten, wie es früher auch bestens funktionierte. So haben sie wenigstens eine Chance, sich zu erholen! Später, wenn sie wieder Wettbewerbsfähig sind, kann man ihnen die Möglichkeit offen lassen, erneut der EU beizutreten. Finde ich ein faires und gesundes Angebot. Dies gilt übrigens auch für Spanien usw. meiner Ansicht nach!

Schlussendlich basierte immer alles auf einem gesunden Wettbewerb. Das war in der Steinzeit schon im angeborenen Instinkt des Menschen vorhanden. Es gab immer Schwache und Erfolgreiche, ein normaler Lauf der Dinge. Warum denkt man zu Gunsten des Euro-Gedanken, wir müssen dies abschaffen? Für mich läuft das schon in Richtung Kommunismus. Und das lehne ich konsequent ab für mich!  Und jetzt soll auf einmel der Arbeiter und Zahler, den "Lebemann" finanzieren, der es gemütlich nimmt, ? Dieser Vergleich lässt sich auch zwischen den EU-Ländern anstellen. Die einen nehmen es easy und diejenigen, die sich abschufften sind die Idioten, da sie obendrauf für die sogennant Schwächeren arbeiten und weiter arbeiten werden müssen. Hallo ......????

Hat uns schon einer unserer Politiker gefragt, ob wir das wollen? Ob wir die nächsten Jahrzehnte, all diese Schulden auf unseren Schultern buckeln können? Welches EU-Land kann uns denn noch stützen, falls es notwendig würde? Die sind wahrscheinlich vor uns pleite. Warten wir dann auf die Hilfe der Chinesen etc., die dadurch einen Fuss nach dem anderen in Europa setzen und uns anfangen werden zu dominieren? Verfolgt einmal jemand diesen Gedankengang soweit?

Warum kehren wir nicht zum alt Bewährten zurück, womit es uns (nämlich dem Bürger) wesentlich besser ging?? Und soll mir keiner mit dem schönen Wort "alternativlos" kommen. Die Billionen, die noch als Neuverschuldung auf uns zukommen werden, könnte man auch für eine Rückkehr oder für eine Systemwende  investieren und es würde uns vermutlich sogar billiger kommen. Es profitieren bis jetzt sowiso nur die Banken und die Grosskonzerne. Das Wohl der Masse, ist uninteressant. Die Masse wird nur benötigt, um als Zahler für diesen Irrsinn herzuhalten. Und die Karre wird finanziell immer mehr in den Dreck gezogen, damit man uns klar machen kann, es sei unmöglich umzudrehen, denn es habe uns schliesslich schon Unsummen gekostet. Wir brauchen unbedingt neue Denkrichtungen, denn der Eu-Wahnsinn wird uns nicht das versprochene Resultat bringen. Und wir benötigen dringend neue Ideen und eine charakterstarke Politführung zu einem anders greiffendem System!!!

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carpe_diem:

Kaufrausch der Zentralbanken hält an

4
19.08.12 16:27

Central Bank Bullion Buying Hits Record

Friday August 17, 2012, 4:30am PDT  - By Andrew Topf - Exclusive to Gold Investing News 

A new report from the World Gold Council (WGC) shows that central banks are buying gold in record volumes. The development is good news for gold investors as it reflects that central banks, which set a country’s monetary policy by making changes to money supply and setting interest rates, have not lost confidence in the metal..

resourceinvestingnews.com/...k-bullion-buying-hits-record.html

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Silbermond2:

Portugal verarmt:

5
19.08.12 17:04
Bevölkerung hat ihr gesamtes Gold verkauft

www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/08/46412/

 

Der Artikel hat zwar nichts direkt mit dem Goldpreis zu tun, aber ich finde die Entwicklung in Europa trotzdem tragisch und interessant gleichzeitig.

Antworten
Knuschertier:

Die Psycho-Tricks der Euto-Retter .....

5
19.08.12 17:47

Und ergänzend zu meinem letzten Posting noch einen sehr lesenswerten Artikel, wie wir von den Euro-Rettern manipuliert werden:

http://www.goldreporter.de/...ycho-tricks-der-euro-retter/news/25420/

Ist wirklich erstaunlich, wie träge und blind das Volk sich am Gängelband halten lässt! 

 

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toni1111:

Die Übertragung des Urzinses auf das sogenannte Re

4
19.08.12 17:49
Kapitel aus Silvio Gesell: Die Natürliche Wirtschaftsordnung
Rudolf Zitzmann Verlag; Lauf bei Nürnberg; 9. Auflage August 1949;
Herausgeber: Karl Walker

5.4. Die Übertragung des Urzinses auf das sogenannte Realkapital (Sachgut)

Die Ware wird mit Geld gekauft und, mit Urzins belastet, an den Verbraucher gegen
Geld wieder verkauft. Und mit dem Verkauf der Ware ist das Geld wieder frei für einen
neuen Beutezug. (1) Das ist der wirkliche Inhalt der Marxschen Formel G.W.G.'
Der Urzins, den das Geld auf solche Weise von den Waren erhebt, ist also keine ein-
malige Beute. Der Urzins ist eine dauernd sprudelnde Quelle, und die Erfahrung von Jahr-
tausenden zeigt, daß man mit einer durchschnittlichen Beute von 4 oder 5% des jähr-
lichen Umsatzes rechnen kann.

Der Zins, den der Kaufmann in unmittelbarem Verkehr mit der Ware von dieser
erhebt, - das ist der wahre und volle Urzins. Das, was der Kaufmann seinem Gläubiger
von diesem Zins abliefert, das ist der Urzins abzüglich Erhebungskosten. (2) Wie auch das
Wegegeld, daß der Schlagbaumpächter an den Staat abliefert, nicht das volle Wege-
geld ist.

Wenn man nun mit dem Geld Ziegelsteine, Kalk, Träger usw. kauft, nicht, um diese
als Ware wieder zu verkaufen, sondern um ein Miethaus zu bauen, so verzichtet man
freiwillig auf die Wiederkehr des Geldes, auf die sprudelnde Zinsquelle. Man hat dann
wohl ein Haus, aber kein Geld, keine Zinsquelle. Aber auf ein solches Kleinod verzichtet
man selbstverständlich nur unter der Bedingung, daß das Miethaus nun seinerseits den
Zins einbringen wird, den das zu seinem Bau nötige Geld erfahrungsgemäß jederzeit
im Warenhandel einbringt. Kann das Geld von den Waren aufs Jahr verteilt, 5% erheben,

so muß auch das Haus von den Mietern, das Schiff von den Frachtgütern, die Fabrik von
den Löhnen (3) die gleiche Abgabe erheben können, sonst bleibt das Geld einfach auf dem Markte
bei den Waren, und das Haus wird nicht gebaut.

Das Geld stellt also für das Zustandekommen eines Hauses, einer Fabrik usw. die
selbstverständliche Bedingung, daß das Haus von den Mietern, die Fabrik von den
Arbeitern, das Schiff von den Frachten denselben Zins zu erheben vermag, den es selber
von den Waren jederzeit einziehen kann. Kein Zins = kein Geld für Häuser, Fabriken,
Schiffe. Und ohne Geld, wie soll da jemand die tausend verschiedenen Gegenstände
zusammentragen und zusammenfügen, die für ein Schiff, eine Fabrik, ein Haus nötig
sind? Es ist ganz undenkbar, daß ohne Geld ein Haus usw: zustande komme. Und so
besteht auch das Grundkapital jedes kapitalistischen Unternehmens aus einer Summe
Geldes. Fiir alle die Millionen Miethäuser, Fabriken, Schiffe usw. gilt das Wort: Im
Anfang war das Geld.

Wenn aber das Geld sich nicht hergibt für den Bau von Häusern, falls diese nicht
den gleichen Zins, den das Geld von den Waren erhebt, erzielen können, so ruht die
Bautätigkeit, und der alsbald einsetzende Mangel an Häusern treibt dann den Mietzins
herauf, genau wie der Mangel an Fabriken den Lohn drückt.

Also muß es gesetzmäßig dahin kommen, daß die Häuser, Schiffe Fabriken, kurz, das
gesamte sogenannte Realkapital den gleichen Zins einträgt, den das Geld dem Warenaus-
tausch als Urzins aufbürden kann.

Die Häuser, Fabriken, Maschinen usw. sind Kapital. Sie erheben den Zins nicht
wie die Ware als Kassenbote, um ihn an den Geldbesitzer abzuliefern, sondern für den
Besitzer des Hauses. Aber diese Macht stützt sich nicht auf Eigenschaften dieser Dinge,
sondern darauf, daß das Geld, genau wie bei den Waren, die Marktlage für die Erhebung
des Zinses vorbereitet. Das Verhältnis der Wohnungen zu den Mietern, der Schiffe zu den
Frachtgütern, der Arbeiter zu den Fabriken, wird vom Geld immer künstlich, gesetz- und
zwangsweise so gestaltet, daß die Mieter und Arbeiter (die Nachfrage) einem ungenügenden
Angebot (Wohnungen, Fabriken) gegenüberstehen.

Das herkömmliche, vom Staate verfertigte Geld (Tauschmittel) schützt alle vor-
handenen Häuser vor einem den Zinsertrag schmälernden Mitbewerb neuer Häuser.
Das Geld wacht mit Eifersucht darüber, daß seine Geschöpfe nicht entarten. Geld wird
immer nur zum Bauen von so viel Häusern hergegeben, daß deren Zinsertrag nie unter
den Urzins fallen kann. Dies wird durch eine jahrtausendelange Erfahrung bestätigt.

Das sogenannte Realkapital (Sachgut) ist also eigentlich nichts weniger als real. Das
Geld allein ist das wirkliche Realkapital, das Urkapital. Alle anderen Kapitalgegenstände
(Sachgüter) sind durchaus von der Beschaffenheit des Geldes abhängig, sind dessen
Geschöpfe, sind vom Geld in den Adel-, in den Kapitalstand erhoben worden. Nimmt
man dem Geld das Vorrecht, dem Volk den Bau neuer Häuser zu verbieten, reißt man
das Wehr ein, das vom Geld zwischen den Arbeitern und den sogenannten Realkapitalien
errichtet wird, so wächst das Angebot dieser Dinge, und sie verlieren ihre Eigenschaft
als Kapital. (7)

Es klingt ja fast ungeheuerlich, und man muß seiner Sache sicher sein, wenn man
die Behauptung aufstellt, daß die Häuser, Fabriken, Schiffe, Eisenbahnen, Theater,
Elektrizitätswerke, kurz, das gewaltige, düstere Meer, das man z. B vom Berliner Kreuz-
berg aus überschaut, nur darum Kapital ist und Kapital sein muß, weil das Geld Kapital
ist. Dieses ungeheure Meer, das sicherlich das Geldkapital 100 mal überragt, brächte nur
darum Zins ein, weil das Geld es so will? Das klingt doch gewiß unwahrscheinlich.

Aber das Unwahrscheinliche erscheint uns sofort ganz annehmbar, wenn wir be-
denken, daß unser herkömmliches Geld uralt ist, daß es seit 3-4000 Jahren ganz
selbsttätig und gesetzmäßig den Bau von Häusern usw. immer künstlich so weit be-
schränkte, daß die Nachfrage stets größer als das Angebot war und so die Häuser
Kapital blieben.

Um das Unwahrscheinliche zu begreifen, müssen wir an die wirtschaftliche Eiszeit,
a1s die wir das Mittelalter bezeichneten, an die tausend Wirtschaftskrisen denken, die
das Geld seitdem erzwungen hat. Die Milliarden und Abermilliarden an Realkapital,
die im Laufe der Zeit durch erzwungene Arbeitslosigkeit nicht erstanden sind, erklären das
Unwahrscheinliche.

Der Mangel an Häusern, Schiffen, Fabriken usw., der im Zinsertrag dieser Gegenstände
in die Erscheinung tritt, ist das Ergebnis einer seit Jahrtausenden ununterbrochen wirkenden
Ursache.

Wenn die Volksmassen während der Krisenjahre 1873 bis 1878, statt zu feiern und
zu hungern, Häuser und Maschinen hätten bauen dürfen, ob da nicht unter dem Drucke
des Angebots der Hauszins gefallen wäre? Und das waren nur fünf Jahre! Dabei darf
man nicht vergessen, daß die anderen Ursachen der Wirtschaftskrisen, die wir im ersten
Teil des Buches besprachen, unabhängig vom Zins in der gleichen Richtung (Beschrän-
kung und Verhinderung des Tausches) wirken.

Es ist also klar: das sogenannte Realkapital muß Zins abwerfen, weil es nur durch
Ausgeben von Geld zustande kommen kann, und weil dieses Geld Kapital ist. Das sog.
Realkapital besitzt nicht, wie das Geld, eigene zinserpressende Machtmittel. Es handelt
sich bei diesen sogenannten Realkapitalien, genau wie bei den Waren, um vom Geld
eigens zu diesem Zweck geschaffene und erzwungene Marktverhältnisse, um eine selbst-
tätig wirkende, künstliche Beschränkung in der Erzeugung sogenannter Realkapitalien,
so daß deren Angebot niemals die Nachfrage decken kann.

Gesetzmäßig erzeugt das herkömmliche, vom Staate abgestempelte und verwaltete Geld
durch erzwungene Arbeitslosigkeit die besitz- und obdachlose Menge, das Proletariat,
dessen Dasein die Voraussetzung für die Kapitaleigenschaft der Häuser, Fabriken,
Schiffe ist.

Das Geld ist für das Zustandekommen dieser Sachgüter (Realkapitalien) unentbehrlich,
und ohne Zins gibt es kein Geld. Ohne Proletariat (4) gibt es aber kein Realkapital. Folglich
muß auch die Unentbehrlichkeit des Geldes das für den Zins der Realkapitalien und den
Umlauf des Geldes unentbehrliche Proletariat erzeugen.

Das Geld schafft das Proletariat, nicht weil die Zinslasten das Volk um Hab und Gut
bringen, sondern weil es das Volk gewaltsam daran hindert, sich Hab und Gut zu schaffen.

Man braucht also für die Herkunftserklärung des Proletariats nicht zu dem verzweifel-
ten Ausweg der sogenannten geschichtlichen Erklärung zu greifen, denn das Proletariat
ist eine gesetzmäßig sich einstellende Begleiterscheinung des herkömmlichen Geldes. Ohne
Proletariat kein Zins der Realkapitalien, ohne Zins kein Geldumlauf, ohne Geldumlauf
kein Warenumsatz, und als Folge davon Verarmung.

In anderen Zeiten hat das Schwert zweifellos an der Schaffung des Proletariats kräftig
mitgewirkt. Auch Thron (Gesetze) und Altar sind fleißig daran beteiligt gewesen. Auch
heute noch sucht man die Grundrente unter den Schutz der Gesetze zu stellen und durch
Kornzölle dem Volke die Waffen zu entreißen, die es sich für den Kampf gegen die
Grundrente in Form von Schiffen, Eisenbahnen und landwirtschaftlichen Maschinen
geschmiedet hat. (Siehe Teil I.) Dem Recht auf Arbeit und Brot stellt man das Recht
auf Grundrente entgegen. Aber auch ohne diese Hilfe wäre das Kapital nicht um einen
einzigen Proletarier ärmer. Wäre die Hilfe von Schwert und Gesetz ausgeblieben, so
hätten wir an deren Stelle ein paar Wirtschaftskrisen, einige tausend überschüssige
Arbeiter mehr gehabt. Das Ge1dkapital braucht nicht Schwert und Gesetz, um das nötige
Proletariat für die Realkapitalien zu schaffen; es trägt die dazu nötigen Kräfte in sich selbst.
Mit der Wucht einer Naturkraft schafft es sie. Metallgeld und Proletarier sind unzertrennlich.

Das sogenannte Realkapital besteht sicher aus sehr realen und unentbehrlichen Gegen-
ständen, aber als Kapital sind diese Gegenstände nichts weniger als real. Der Zins, den
sie heute abwerfen, ist ein Geschöpf des Urkapitals, des Geldes.
(1) Hiernach müßte der Verbraucher regelmäßig mehr Geld ausgeben als er als Erzeuger
einnimmt. Dieses Mehr, aus dem Urzins bestehend, verschafft sich der Erzeuger dadurch,
daß er mehr Ware verfertigt und verkauft, als er kauft. Das Mehr, das so die Erzeuger
hervorbringen, wird von den Geldbesitzern fiir persönlichen Bedarf gekauft, und zwar
gerade mit dem Geld, das sie als Zins erheben. Mit den Handelsunkosten, die der Ver-
braucher bezahlt, verhält es sich ebenso.
(2) Wir werden noch sehen, daß diese Erhebungskosten durchaus nicht so gering sind;
sie bestehen in der Hauptsache aus den Verwüstungen, die die Krisen in der Volkswirt-
schaft anrichten.

(3) Ich gebrauche diesen Ausdruck ungern, weil er vieldeutig ist. Besser ist es vom Preis
zu sprechen, den der Unternehmer den Arbeitern für ihre Erzeugnisse bezahlt. Denn nur
diese, die fertige, greifbare Leistung bezahlt der Unternehmer, nicht die Tätigkeit der
Arbeiter.

(4) Proletariat = die der eigenen Produktionsmittel entblößten Arbeiter

Dieser Text wurde im Juli 1997 ins Netz gebracht von: W. Roehrig. Weiterverbreitung ausdrücklich erwünscht.
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userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/5_4.htm
Antworten
pfeifenlümmel:

Steuermoral

3
19.08.12 19:58
Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (Freitag-Ausgabe) sagte Eigenthaler: „Es dauert aber Monate, um die Werthaltigkeit dieser Daten zu überprüfen.“ Das Angebot von steuerlichen Umgehungsmodellen mit Stiftungen oder Lebensversicherungen sei „ein Geschäftsmodell“ der Schweizer Banken. Er begrüßte den berichteten Ankauf von Steuer-CDs durch deutsche Landesregierungen wie die von Nordrhein-Westfalen ausdrücklich. „Schäubles Steuerabkommen mit der Schweiz gilt noch nicht. Es ist ein Amnestiemodell für Steuerkriminalität, für Geldwäsche und ein schwerer Anschlag auf die deutsche Steuermoral.“
www.focus.de/kultur/diverses/...euerkriminelle_aid_797030.html
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pfeifenlümmel:

Dax Anstieg

 
19.08.12 20:38
sollte bald wieder vorbei sein, siehe langlaufende US Treasury
Antworten
pfeifenlümmel:

Eu Chaoten,

3
19.08.12 22:49
so weit man sehen kann. Sind die Bananen zu krumm? Muss man mit seine Karre jedes Jahr zum TÜV? Nun ist es mit der Glühbirne vorbei. Natürlich isr es sinnvoll, Energie zu sparen. Aber es muss nun mal sinnvoll sein! In einem Abstellraum leuchtet bei mir noch die gute alte Glühbirne. Wenn ich sie einschalte, habe ich sofort volles Licht. Nun muss ich demnächst, wenn ich in den Abstellraum gehe, schon mal vorher die Sparbirne einschalten, weil sie eine gewiise Zeit braucht, um überhaupt genügend Licht abzugeben. Die Vorlaufzeit dürfte den Spareffekt wohl zunichte machen, ganz abgesehen davon, dass man an das frühzeitige Einschalten erst mal denken muss. Der einfache Weg ist deshalb, die Sparbirne erst gar nicht mehr auszuschalten. Außerdem unterstützt man durch den höheren Energieverbrauch die " armen " Bauern, die inzwischen mit dem Vergammeln von wichtigen Rohstoffen ( Mais ) zur Stromerzeugung mehr verdienen als unter ihren Kühen zu liegen.
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...len-in-deutschland-1.1444757
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Minespec:

the €..................a Zombie currency

 
19.08.12 22:56
Volle Zustimmung....deshalb halte ich schon länger fast keine mehr (LOL)
Quelle: marketwatch.com

Link: www.marketwatch.com/story/...-2012-08-15?link=MW_story_popular
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Minespec:

statt Glühlampen Abschafferei, Abschaffen

 
19.08.12 22:58
von EU Glühköpfen.... wie wäre es denn mal damit ?
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
pfeifenlümmel:

Däniken hat die Lösung,

2
19.08.12 23:01
diese EU Gelumpe endlich los zu werden ( grins )!
Erich von Däniken ist bekannt für sehr verrückt klingende Theorien. Doch nicht einmal er glaubt, dass die Welt mit Ende des Maya-Kalenders im Dezember untergeht. Er ist überzeugt: Stattdessen kommen Außerirdische.
www.focus.de/panorama/boulevard/...serirdische_aid_802550.html
Antworten
Gold_fass_an:

Dem Deutschenhasser geht`s nicht schnell genug

2
20.08.12 05:10
Joschka Fischer missbilligt Merkels Europa-Politik

Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, europafeindliche Tendenzen zu schüren. In der Schuldenkrise fahre die Kanzlerin auf Sicht - ohne zu sagen, wo die Reise hingehen soll, sagte Fischer der Zeitung "Bild am Sonntag". "Das verunsichert das Volk und schürt anti-europäische Stimmungen - sehr gefährlich", kritisierte er. "Die Verantwortung dafür trägt zu einem erheblichen Teil die Kanzlerin."

www.stern.de/politik/deutschland/...uropa-politik-1880825.html

Ich bin ja wahrlich kein Freund unserer großen Führerin, aber wenn ich diesen Typen schon sehe, geht mir das Messer in der Tasche auf. Der ist der allerletzte Abschaum, erzeugt Aggression und Brechreiz.
Antworten
fourstar:

was will man auch von jemanden erwarten

 
20.08.12 05:25
der sein halbes leben lang polizisten mit steinen beworfen hat.*g*
man kann nur schlussfolgern.es geht ein gewaltiger linksruck durch deutschland.
amen

übrigens hier mal ein sehr sehenswertes video.
sollte man gesehen haben.

https://www.youtube.com/watch?v=rIKF6Nov7aU
Antworten
fourstar:

hmm

2
20.08.12 05:33
wenn man sich das video angekuckt hat,kann man sich anschließend noch diese guten morgen lektüre zu gemüte ziehen.ist ja auch montag*g*

info.kopp-verlag.de/hintergruende/...bitteren-ende-gehen-.html
Antworten
julian gold:

Knuschertier,zu 64854

 
20.08.12 05:40
Du sprichst in diesem Beitrag an und wirfst die Frage auf was eigentlich ist,sollte Griechenland trotz aller Hilfen scheitern.?Sollen wir dieses Risiko eingehen?Klar ist,die Situation ist so verfahren,da kostet eigentlich alles was man vorfindet und andern muss viel Geld und eben auch die Folgen dieser Veränderungen kosten.Wie bei uns auch,nur eben mehrheitlich "unser"Geld wenn auch Geld aus Verschuldung der anderen.Ich möchte aber auf etwas anderes hinaus:So wie du die Frage stellst,sollten wir schon von Anfang an entscheiden,ob wir ein wen auch durchaus bedenkenswertes Risiko eingehen sollen oder nicht.Ich halte diese Frage für sich allein genommen für brand-gefährlich,denn sie fragt nicht nach Einsicht,Veränderungensfähigkeit und Wille,sie fordert Lösungen von den betroffenen und ist nicht bereit,hilfreich zur Seite zu stehen.Das kann nie funktionieren!Vielmehr muss es möglich sein,im kleinen wie im großen,zu scheitern und danach neu anfangen zu können,grundsatzlich.Da eine Gemeinschaft jedoch hier deutlich höhere Kosten zu tragen hat,sollte. sie das Scheitern durch Früherkennung zu verhindern versuchen.Ist ein scheitern jedoch nicht mehr möglich,weil eine erneute Schance ausgeschlossen wäre,zeigt dies Angst und das Limit der Möglichkeiten des Verhaltes auf,welches nur,wenn auch scheinbar,zur Verfügung noch steht.Dieses Verhalten würde dem Menschen kein Vertrauen entgegenbringen können und würde ihm in keinster Weise gerecht.Das Leben ist Risiko und kostet und das immer wieder.Akzeptieren wir dies nicht,wird es keine Pioniere mehr geben,geht keiner mehr seine einzige Schance ein,ein scheitern wäre tötlich.Alleine der glaubhafte Wille zu Veränderung zählt,wer kann Hilfe verweigern dem der danach bittet?
Antworten
julian gold:

Nicht das ich falsch verstanden werde:Zu 64920

 
20.08.12 05:59
Die Bedinungen für Hilfe müssen gestellt werden und diese müssen tendienziel,müssen erfüllt werden.Aber diese Möglichkeit muss es eben weiterhin geben für die,die dies wirklich wollen.Für die anderen muss gelten"Keine vollumfänglichen Änderungen,keine Gelder bis...sonst ist Armut eben auch mal ok! weil selbst gewählt!!
Antworten
julian gold:

Weltuntergang im Dezember,

 
20.08.12 06:37
vorher kommen auserirdische,so wird's kommen.Gaaanz sischer!!!Wenn nicht dann nicht,gaaaz sischer!!!!
Antworten
ranjo:

@julian gold: #64920

 
20.08.12 07:41
".. .Alleine der glaubhafte Wille zu Veränderung zählt …"
-
Ein Wille zu Veränderung wäre erkennbar, falls Deutschland seine Exportüberschüsse aus Griechenland auch wieder in Griechenland anlegt.
So gehörte sich das eigentlich.
Unverschämt ein Land jahrelange Ware gegen Kredit zu verkloppen, ohne entsprechende Gegengeschäfte zu tätigen.
So etwas geht immer schief.
Antworten
danzka:

"Ich sage: Die Märkte spinnen"

2
20.08.12 07:50
Interview mit Norbert Walter:

bit.ly/NVyR94
Antworten
stahleisen:

Zu #64923

2
20.08.12 08:27
Im Prinzip sollte das zumindest zum Teil schon so sein. Nur müssten dafür auch entsprechend gefragte Produkte angeboten werden. Was sollen wir denn tun? Die komplette Ernährung auf Feta und Oliven umstellen? Unsere Diesel-Fahrzeuge mit goldenem Olivenöl betreiben?
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