Aber Hallo,
die Spanische Grippe Epidemie erfolgte in drei Wellen vom Frühjahr 1918 bis 1920 weltweit über die Menschen hereinbrach, liegt nun fast 100 Jahre zurück.
Im 1. Video von K1-Sport wird berichtet, dass die verabreichte Grippeschutzimpfungen zum Tod zahlreicher Menschen führte. Diese aufgestellte Behauptung ist irreführend und bewusst im Video falsch dargestellt. Denn der Erste Grippeimpfstoff wurde erst viel später im Jahre 1936 entwickelt und angewendet. Zuvor existierte kein Grippeimpfstoff, so wurde eine bewusste Geschichtsverfälschung mit Fehlinformationen in den Video eingebaut.
Der Grund war, erst 1931 wurde das Erste Elektronenmikroskops gebaut und nur mit dem Mikroskop konnten die Forscher die Viren erkennen und sehen.
Viren erwiesen sich nach Wendell Meredith Stanley als Partikel und nicht als Flüssigkeit, und die Erfindung des Elektronenmikroskops 1931 ermöglichte es, ihre komplexen Strukturen sichtbar zu machen.
de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Virologie
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Eine Frau bei der Arbeit während der Influenza-Epidemie 1918–1919. Die Gesichtsmaske bot wahrscheinlich nur minimalen Schutz. Geschichte Impfstoff
1936 wurden erstmals neutralisierende Antikörper im Blut von Menschen nach Infektion mit dem Influenzavirus nachgewiesen. Schon in den beiden Jahren danach begannen Versuche, Soldaten durch Injektion inaktivierter Influenzaviren vom Typ A/H1N1 vor der Influenza zu schützen. Klinische Versuche mit abgeschwächten Influenzaviren (englisch live attenuated influenza vaccines, LAIV) in der Zeit von 1935 bis 1941 dagegen führten zunächst nicht zur allgemeinen Anwendung solcher Impfstoffe. 1936 produzierte der Russe A. A. Smorodintseff den ersten Lebendgrippeimpfstoff.[77][78] Die Massenherstellung des Impfstoffs erfolgte zunächst durch die 1944 entwickelte Vermehrung in Hühnereiern, während die fünf Jahre später entwickelte Vermehrung in Zellkulturen noch keine Verwendung fand.[79] 1942 wurde erstmals bivalenter Impfstoff aus inaktivierten Viren vom Typ A und Typ B in den USA lizenziert, in der allgemeinen Bevölkerung eingesetzt und in größeren Studien die Wirksamkeit nachgewiesen. Zur Aufklärung von Fällen fehlender Wirksamkeit richtete die WHO 1952 ein erstes System zur Überwachung (englisch: surveillance) der Impfwirkung ein. Seitdem berücksichtigen die Empfehlungen der Zusammensetzung der Influenzaimpfstoffe für die jeweils kommende Saison, inwieweit sich in der gerade ablaufenden Saison eine fehlende Übereinstimmung (englisch mismatch) zwischen zirkulierendem Wild-Virus und Impf-Virus ergeben hat. Als 1968 der Virus-Typ A/H3N2 („Hong Kong-Grippe“) zu zirkulieren begann und eine weltweite Pandemie mit hoher Sterblichkeit verursachte, wurden erste trivalente Influenzaimpfstoffe mit Antigenen von zwei Typ A- und einem Typ-B-Virus entwickelt, die seitdem lange Zeit Standard waren. Es wurden nun auch in Europa Influenzaimpfstoffe zugelassen und in der allgemeinen Bevölkerung eingesetzt. Außerdem kamen in dieser Zeit erste Impfstoffe vom split-Typ (Spalt-Vakzinen) in Einsatz. 1976 folgte der erste Einsatz von subunit-Impfstoffen (Untereinheiten-Vakzinen) gegen Influenza. Als Reaktion auf die weltweite Pandemie von 1977/1978 durch den Stamm A/H1N1 wurde die Impfstoff-Herstellung durch „rekombinante DNA-Technik“ beschleunigt. Seit 2003 ist ein Impfstoff mit abgeschwächten Influenzaviren zugelassen, der als Nasenspray angewandt wird, seit 2011 ein anderer, der nicht intramuskulär, sondern intradermal injiziert wird.[79] Wegen der immer noch unbefriedigenden Wirksamkeit und aufwändigen Herstellung auch dieser Impfstoffe wird mit Unterstützung durch internationale Organisationen nach einem „Universalimpfstoff“ gegen Influenza geforscht.
de.wikipedia.org/wiki/Grippeimpfung