oder der Wahrheit auf der Spur: von Lea Rosh
"Die Deutschen stellen sich gegen die Muslime? Nicht unsere Erfahrung. Es ist vielmehr umgekehrt - und geht vom Deutschen-Mobbing in Schulen bis zum demonstrativen Kleidungsstil überall.
Wenn man mehr als dreieinhalb Jahre mit Flüchtlingskindern gearbeitet hat, kennt man die Debatten um Migration, Integration und den Umgang mit Flüchtlingen genau. Aber kaum jemals ist uns ein Artikel untergekommen, der so schamlos verfälschend und verzerrend mit Tatbeständen umgeht, wie der Beitrag von Walid Nakschbandi. ...
Wo, bitte schön, gibt es denn die "Hetzreden, die Muslime im öffentlichen Raum beleidigten, herabsetzten und beschimpften"? Auf den vom Autor zitierten Schulhöfen, die offenbar sein Vorbild für das Zusammenleben von Muslimen und Einheimischen sind, hört man überwiegend Schimpfworte wie "Ungläubige!", "Schweinefresser", "Teufelsanbeter!" (an Jesiden gerichtet), nicht aber die von ihm zitierten Ausdrücke. Und in manchen Schulklassen in Berlin wie in anderen Großstädten ist es ähnlich: Arabisch- und türkischstämmige Jungen dominieren die Szene, beschimpfen ihre nicht muslimischen Schulkameraden, machen ihnen das Leben schwer, wenn sie während des Ramadan ihr Schulbrot verzehren und erklären stolz, dass sie ihre Schwester und natürlich auch deren Freund umbringen werden, falls diese sich untersteht, einen deutschen Freund zu haben. Das alles ist dokumentiert, nachzulesen und im Originalton anzuhören. Für den Autor offenbar das Vorbild für unser zukünftiges Zusammenleben in Deutschland, denn er ruft seinen Glaubensbrüdern zu: "Was auf deutschen Schulhöfen gilt, gilt im ganzen Leben: wenn Ihr Euch keinen Respekt verschafft, dann bleibt Ihr ewig die Verlierer!"
causa.tagesspiegel.de/...ellige-verdrehung-der-tatsachen.html