Ein Punkt der im Zusammenhang mit der Schweiz in verschiedenen Beiträgen auftaucht, sind die Banken.
In einigen Beiträgen wird die Schweiz gar reduziert darauf.
Ich will mal feststellen, dass es dank der Regierung Obama, nicht dank der EU, die ist dann auf den fahrenden Zug aufgesprungen, es nun den automatischen Datenaustausch gibt, also das Geschäftsmodel des Geldversteckens in der Schweiz der Vergangenheit angehören sollte, zum Glück. Die Banken haben seit Jahren, wegen diversen Bussen und Abschreibungen, praktisch keine Steuern mehr abgeliefert und sind wohl eher ein Unsicherheitsfaktor geworden, zudem gingen viele Jobs in dieser Branche verloren. Das Kapitel der Nachrichtenlosen Vermögen von Juden wurde vor ein paar Jahren, ebenfalls dank der USA Justiz medienwirksam aufgearbeitet und die Regierung der Schweiz gab eine Studie in Auftrag, welche nicht gerade Schmeichelhaftes über die Zeit des 2. WK zu Tage förderte. Doch wurden keine Juden und keine Exildeutsche an die Nazis ausgeliefert und auch nicht eingesperrt oder umgebracht, Hesse, Klee, Kirchner und viele andere Flüchtlinge aus Deutschland konnten den Krieg in der Schweiz überleben und hier arbeiten.
Die Banken musste XX Milliarden dem jüdischen Weltkongress bezahlen, dieser hätte sie weiterleiten sollen an Überlebende des Holocaust, was aber laut Berichten bis heute nicht im vollem Umfang gemacht wurde. Wo sind diese Milliarden geblieben?
Was das Raubgold anbelangt, über dessen Verbleib wüsste ich auch gerne mehr. Es wurde jedoch von den Nazis anderen Ländern gestohlen. Diese fordern bis heute von Deutschland Wiedergutmachung, zB Griechenland. Die Schweiz hat im WK Gold für die Nazis gewaschen, also war Transitland, denn die Nazis brauchten die Erlöse für den Krieg, da sie immer am Rand des Bankrottes waren. Was davon also noch in der Schweiz sein sollte bewegt sich im Feld von Mythen und Spekulation.
Im SMI sind die grössten 20 AG's der Schweiz gelistet, darunter sind 3 Banken, doch mit Abstand die grössten Firmen sind Nestle, Roche, Novartis, also keine Banken. Die Marktkapitalisierung der 3 Banken zusammen sind gerade ein Bruchteil der Kapitalisierung von Nestle.
Den Wohlstand der Schweiz auf die Banken zu reduzieren ist ein Klischee.
in den letzten 500Jahren hat Europa sehr viel Energie mit Kriegen verpufft, während die Schweiz sich im Inneren versuchte zu organisieren, keine Kriege und keine Kolonien. Als sich Europa mit den WK 1 u 2 zerlegte und zerstörte, bleib die Schweiz unbesetzt und unzerstört und hat daher profitiert von diesen Kriegen. Doch ihr die Schuld dafür zu geben, ist einfach nur dumm, weil man dann das eigentliche Problem nicht erkennt, die hierarchische und undemokratische Machtstruktur Europas, welche bis heute prägend ist.
Banken sind private Firmen, also nicht der Staat, somit muss ich mit deren kriminellen Machenschaften nicht identifizieren um als Schweizer hinter der Schweiz und der direkten Demokratie zu stehen.
Übrigens kam im Zusammenhang mit dem automatischen Datenaustausch raus, das es für Schweizer genauso einfach war in Deutschland oder anderen Ländern Geld zu verstecken, wie umgekehrt, doch interessierte es niemanden, da es nicht ins Klischee passt.