Wen wundert´s: Ifo-Geschäftsklimaindex


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Wen wundert´s: Ifo-Geschäftsklimaindex

 
25.07.02 12:23
Ifo-Geschäftsklimaindex fällt unerwartet  
 
Das bedeutende Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) ermittelte den von Finanzexperten viel beachteten Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli 2002. Für Westdeutschland verringerte sich der Index auf 89,9 Punkte, nach 91,3 im Juni.

Die befragten Unternehmen betrachten die Geschäftsaussichten für das nächste halbe Jahr unerwartet pessimistisch. Der Index für die Geschäftserwartungen sank auf 102,5 Zähler im Berichtsmonat, nach 104,9 im Juni. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage nahm auf 77,9 Punkte ab, gegenüber 78,3 im Juni.

In Ostdeutschland reduzierte sich der Geschäftsklimaindex auf 99,6 Zähler, nachdem ein Vormonatsstand von 99,9 Zählern gemeldet worden war.


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Das war am 25.4.2002

 
25.07.02 12:34
Konjunkturhoffnungen bekommen Dämpfer


 25.04.2002, 11.34 Uhr

Die Unternehmen in Deutschland haben ihre Geschäftsaussichten im April überraschend schlechter beurteilt als im März und damit Hoffnungen auf eine zügige Konjunkturerholung einen Dämpfer versetzt.

Der an den Finanzmärkten viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex für Westdeutschland sei im April auf 90,5 Punkte von revidiert 91,5 Punkten im März gesunken, teilte das Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Donnerstag in München mit.  
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25.07.2002 - 11:47 Uhr : Eichel: Kräftige Wirtscha

 
25.07.02 12:36
Eichel: Kräftige Wirtschaftsbelebung in zweiter Jahreshälfte
 
Berlin (vwd) - Bundesfinanzminister Hans Eichel erwartet weiter eine deutliche Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in der zweiten Jahreshälfte des laufenden Jahres und einen damit verbundenen Anstieg der Steuereinnahmen. Der Steuerschätzung vom Frühjahr liege die Annahme einer
"kräftigen gesamtwirtschaftlichen Belebung im zweiten Halbjahr 2002 und damit auch deutlicher Steuermehreinnahmen im zweiten Halbjahr zu Grunde",
erklärte Eichel am Donnerstag in Berlin. "Es gibt aus heutiger Sicht keine Veranlassung, von dieser Annahme abzurücken", betonte Eichel.

Der Rückgang der Steuereinnahmen im ersten Halbjahr 2002 entspreche dem konjunkturellen Verlauf und spiegele "erwartungsgemäß noch konjunkturelle Schwächen des Vorjahres wider", sagte der Finanzminister. Für ein verlässliches Urteil darüber, ob die Ansätze der Steuerschätzung erreicht würden, bildeten die Zahlen für das erste Halbjahr deshalb keine ausreichende Grundlage. Die vorliegenden Zahlen bestätigten die Notwendigkeit, den Konsolidierungskurs wie beschlossen beizubehalten. Für weitere Steuersenkungen sei kein Raum, betonte Eichel. Die Regierung geht nach wie vor von einem BIP-Anstieg 2002 von dreiviertel Prozent aus.
+++ Beate Preuschoff
vwd/25.7.2002/bp


25.07.2002 - 11:47 Uhr
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Reinyboy:

Na, da brauchste dich nicht zu wundern, daß

 
25.07.02 12:38
der DAX so schwach ist.

Kurziel für den DAX Ende 2002 wurde wegen verschlechterter Gewinnlage auf 4000 Punkte !!!!!!!!!!! reduziert.







Grüße         Reiny
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n1608:

Was soll der arme Krämer Eichel denn machen

 
25.07.02 12:40
im Wahlkampf? Er muß uns die Hucke volllügen, von wegen dynamischer und deutlicher Beschleunigung des Wachstum. Leider hören die Märkte hier nur das berühmte Pfeiffen im Walde heraus.
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Reinyboy:

Bisher waren die Politiker immer falsche gelegen.

 
25.07.02 12:40
Vielleicht hat er sich die Zahlen vom April angeschaut, hihihihihi......






Grüße        Reiny



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mod:

Konsequenz für die Aktienkurse? o.T.

 
25.07.02 12:47
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hjw2:

reiny, die Politiker plappern das nach, was

 
25.07.02 12:47

ihnen vorgekaut wird, bzw. was politisch sinnvoll erscheint.

Seltsam ist nur, dass volkswirtschaftliche Laien am Board

die Zukunftsaussichten besser einschätzen können.

grüsse
hjw  
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mod:

sehr gut, hjw, viele Grüsse o.T.

 
25.07.02 12:53
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Linus:

das dies magere Zeiten sind ist doch klar, mod...

 
25.07.02 13:02
wichtig ist nur das man früh genug vor dem "ABZUSEHENDEN" Aufschwung wieder drin ist,

ich denke diesen Punkt sucht jeder,

ich denke jedoch das die Marktverunsicherung so grosse ist das die Baisse noch bis ins nächste Jahr anhalten wird.

Hier geht es einzig und allein um die Psychologie, die bügelt kein einziger "gestriger" Tag wieder gerade, dafür braucht es etwas mehr.

Denk dran: die Börse schaut voraus, das tut sie !!! Es läuft also allet nach Plan.

Gruss Linus
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mod:

Hallo, Linus,

 
25.07.02 13:13
leider wird es alles höchstwahrscheinlich bis Okt./Nov. (?) noch viel billiger geben, auch Deine Favoriten SAP und Aixtron.
Folglich sind Langfristanlagen unsinnig; nur der Versuch
zu Zocken macht Sinn.
Dass die Börse als Allokationsmechanismus für Risikokapital versucht,
die zukünftige Entwicklung vorwegzunehmen, ist klar, aber Übertreibungen
aufgrund von Fehleinschätzungen sind auch "normal".

Viele Grüsse
m.
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mod:

Ifo-Index löst Befürchtungen aus

 
25.07.02 21:07
ftd.de, Do, 25.7.2002,
Kommentar: Ifo-Index löst Befürchtungen aus
Von Birgit Marschall, Berlin

Der Einbruch des Ifo-Geschäftsklimas im Juli hat alle Experten negativ überrascht. Das Risiko eines frühzeitigen Endes des Aufschwungs noch in diesem Jahr hat damit zugenommen.

Vor allem drei Faktoren geben Anlass zur Besorgnis: Wie die Ifo-Umfrage zeigte, hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage der Unternehmen im Juli wieder leicht verschlechtert. Sie hat sich damit seit Dezember 2001 von ihrem Tiefstand noch nicht richtig gelöst. Zweitens sind die Stimmungsindikatoren der Wirtschaft in fast allen Euro-Staaten derzeit rückläufig. Und drittens gingen die Geschäftserwartungen in der Industrie zurück, die wichtigste Stütze einer konjunkturellen Erholung.

All dies spricht für einen allenfalls moderaten Aufschwung in Deutschland, der bereits zu Jahresende wieder versanden dürfte. Gernot Nerb, beim Ifo-Institut verantwortlich für die monatlichen Klima-Umfragen, ist sogar der Meinung, dass mit 50prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Rückschlag, ein so genannter "double-dip" im Konjunkturverlauf bevorsteht. Von einer drohenden Rezession mag noch niemand sprechen, aber Geld- und Finanzpolitik sollten sich auf Zeiten des Abschwungs einstellen.



© 2002 Financial Times Deutschland
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