Cisco Systems - Njet!
John Chambers, CEO des Netzwerkriesen Cisco Systems [Nasdaq: CSCO ], hatte Anfang der Woche laut darüber nachgedacht, einen Teil seiner gewaltigen Barreserven in Höhe von 21,5 Milliarden Dollar in Form einer Quartals-Dividende an die Anteilseigner auszuzahlen. Eine noble und versöhnliche Geste, bedenkt man, dass die Anleger von Cisco allein in diesem Jahr einen Verlust von knapp 25 Prozent zu verkraften haben.
Für seinen Vorschlag existieren allerdings auch handfeste Gründe. Zunehmend mehr Aktionäre erwarten, dass wir eine Dividende zahlen, sagte Chambers. "Vor einem Jahr hat sich dafür noch niemand interessiert. Erst in den letzten sechs Monaten kam dieses Thema verstärkt auf."
Zusätzlicher Druck entsteht durch eine von Experten, Vorständen und Politkern gleichermaßen herbeigesehnte Gesetzesänderung, nach der die in den USA übliche Doppelbesteuerung ausgeschütteter Gewinne abgeschafft werden soll. Derzeit werden in den USA Dividenden zuerst auf Unternehmensebene und nach der Auszahlung nochmals von den Anlegern auf privater Ebene versteuert.
Im Falle von Cisco fand auf der gestrigen Hauptversammlung erst einmal die Abstimmung über Chambers Vorschlag statt. In Anbetracht der aktuellen Steuergesetzgebung überraschte das Ergebnis nicht: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 10 zu 1 Stimmen votierten die Aktionäre gegen eine Ausschüttung der Gewinne.
John Chambers, CEO des Netzwerkriesen Cisco Systems [Nasdaq: CSCO ], hatte Anfang der Woche laut darüber nachgedacht, einen Teil seiner gewaltigen Barreserven in Höhe von 21,5 Milliarden Dollar in Form einer Quartals-Dividende an die Anteilseigner auszuzahlen. Eine noble und versöhnliche Geste, bedenkt man, dass die Anleger von Cisco allein in diesem Jahr einen Verlust von knapp 25 Prozent zu verkraften haben.
Für seinen Vorschlag existieren allerdings auch handfeste Gründe. Zunehmend mehr Aktionäre erwarten, dass wir eine Dividende zahlen, sagte Chambers. "Vor einem Jahr hat sich dafür noch niemand interessiert. Erst in den letzten sechs Monaten kam dieses Thema verstärkt auf."
Zusätzlicher Druck entsteht durch eine von Experten, Vorständen und Politkern gleichermaßen herbeigesehnte Gesetzesänderung, nach der die in den USA übliche Doppelbesteuerung ausgeschütteter Gewinne abgeschafft werden soll. Derzeit werden in den USA Dividenden zuerst auf Unternehmensebene und nach der Auszahlung nochmals von den Anlegern auf privater Ebene versteuert.
Im Falle von Cisco fand auf der gestrigen Hauptversammlung erst einmal die Abstimmung über Chambers Vorschlag statt. In Anbetracht der aktuellen Steuergesetzgebung überraschte das Ergebnis nicht: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 10 zu 1 Stimmen votierten die Aktionäre gegen eine Ausschüttung der Gewinne.