Weg vom Öl,Deutschland hat Grund stolz zu sein


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Krähe:

Weg vom Öl,Deutschland hat Grund stolz zu sein

 
29.05.03 02:06
ich finde wir als Deutsche sollten unsere Regierung auf dem Kurs"Weg vom Öl"unabhängig von den Machenschaften der US-Regierung unterstützen.
Stattdessen nörgeln wir ständig,sind wir nicht eine Nation???
Sind wir nicht eine Wirtschaftsmacht?
Europa hat fast 500 Millionen Einwohner.
Wir sollten beginnen wieder mal stolz auf uns zu sein und uns unserer Macht bewußt zu werden
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Stox Dude:

klar

 
29.05.03 12:27
erst steckt Dtld. den Russen Milliarden in den Hintern (Pipeline Oil&Gas)
und dann Weg vom Oel ;-)

Im uebrigen entwickeln sich die Englaender besser als die Deutschen.
Unter dem politischen Trauerspiel macht es fuer die dt. Industrie keinen Sinn
in Dtld zu produzieren. Immer mehr werden im Ausland produzieren und die
Arbeitslosenzahlen werden auch in der Zukunft wachsen.
Der Mittelstand nimmt auch ab!

Stox Dude
Weg vom Öl,Deutschland hat Grund stolz zu sein 1045991
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FunMan2001:

Jammer, Jammer Jammer !

 
29.05.03 13:32
und Schwarzmalerei ! Bringt uns das weiter ? Eher nicht.
Ursachenforschung ist ok.

Im Gegensatz zu den Engländern hat Deutschland immer noch
die Wiedervereinigung zu bewältigen. Das dies nicht eine
Sache von 2-3 Jahren werden würde, war wohl einigen
nicht bewusst.

Das die jetzige Regierung stets Schuld an allem haben soll
möchte ich bezweifeln.

In den 90er Jahren wurden Entscheidungen getroffen, die
jahrzehntelange Ihre Auswirkungen zeigen werden. Hier
ging es meiner Meinung nach eher um Stimmenfang. Beispiele

- Millarden an Fremdrente (Geschenk aus der Rentenkasse) für
 mittlerweile 3,5 Mio. Aussiedler
- zusätzliche schlecht ausgebildete Arbeitskräfte für den
 ohnehin durch die Wiedervereinigúng belasteten Arbeitsmarkt

Solche geschaffenen Strukturprobleme und Belastungen der
Sozialsysteme sind nicht von heute auf morgen entstanden.

Ausserdem: so schlecht geht´s der dt. Wirtschaft nicht.
Die Export-Wirtschaft steht gut da, nur im Inland sieht
es übel aus. Warum ? Weil es hier zu viele Jammerlappen
gibt. Der Deutsche ist (u.a. von den Medien, die BILD-Zeitung
allen voran) verängstigt und gib´t kein Geld mehr aus.
Darunter leidet momentan die Inlandskonjunktur.

Dass Firmen, wie Infineon drohen, Ihren Firmensitz aus
steuerlichen Gründen ins Ausland zu verlegen, ist pure
Polit-Propagana, in Anbetracht dessen, daß z.B. dieses
Unternehmen seit Jahren keine Steuern zahlen muss.

Deshalb sollte man es sich nicht so einfach machen und
nur einen Sündenbock dafür suchen.

Eine Priese Optimismus kann nicht Schaden :-)

Gruss
FunMan
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Pieter:

Richtig Stox, ist sogar auch das Recht der Unterne

 
29.05.03 14:17
hmen ins billige Ausland auszuweichen.
Nur ebenso ist es das Recht jeden Arbeitnehmers, der genau durch solche Verlagerungstendenzen verunsichert wird, ob er nicht in einem halben Jahr beim Arbeitsamt ansteht und dann dort gesagt bekommt, die Stütze muß halbiert werden, weil keine Steuermittel mehr da sind sie zu finanzieren, das er dann eben ein Vorhängeschloß vor seinen Geldbeutel macht und seine Ausgaben reduziert, wo es immer nur geht. Keine Neuanschaffungen mehr, und Ersatzbeschaffung auch nur für solche defekten Dinge, auf die man fest glaubt nicht verzischten zu können.
Wenn Unternehmen Kosten einsparen ist das legitim, aber wenn sie ihre Belegschaft in die Arbeitslosigkeit schicken, dann brauchen diese Unternehmensbosse hinterher auch nicht zu jammern, die Inlandnachfrage wäre zu schwach. Genau die Entlassenen sind nämlich auch die Kunden. Wenn BMW meint, zwecks hohem Euro in die USA gehen zu müssen, dann darf man sich eben auch nicht wundern, wenn der BMW Absatz in Deutschland nachlässt zwecks fehlendem Money beim Entlassenen.

Und das gilt für alle Produkte und deren Hersteller.
Ich muß den Menschen Arbeit und Verdienst geben, wenn ich will, das sie meine Produkte auch kaufen. Genauso, wie ich Fabriken in China bauen muß um den Menschen dort einen Verdienst zu sichern, wenn ich will, das sie meine Produkte kaufen können.

Pieter
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FunMan2001:

Hier die Jammerlappen-Bestätigung ...

 
30.05.03 11:41
30.05.2003 - 11:24
Quelle: dpa-AFX

GfK: Mai-Verbraucherstimmung sinkt - Rasche Erholung 'eher unwahrscheinlich'

Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK im Mai wieder eingetrübt. Der Anstieg im Vormonat sei "fast völlig zunichte gemacht" worden, teilte die GfK am Freitag in Nürnberg mit. Die Einkommenserwartung sei zwar leicht gestiegen. Die "nachhaltige Verunsicherung" durch die weiter steigende Arbeitslosigkeit, die ungewisse Wirtschaftsentwicklung und die Frage, was die Reformen der Bundesregierung dem Einzelnen bescheren, wirkten sich allerdings lähmend aus.

Der Indikator für die Konjunkturerwartungen sackte im Mai um gut 6 Punkte auf minus 28,2 Punkte ab. Im Vormonat war er noch um 7 Punkte gestiegen. Eine baldige Erholung werde damit "eher unwahrscheinlich", heißt es in der Konsumklima-Studio für Mai, für die im Auftrag der EU-Kommission 2.000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger befragt wurden. Aus Sicht der Verbraucher sei nach wie vor die "Gefahr einer Rezession nicht ausgeschlossen". Die positive Tendenz bei den Unternehmen entsprechend dem ifo-Geschäftsklimaindex werde durch die GfK-Daten nicht bestätigt.

'KONSUMLUST LÄSST WEITER AUF SICH WARTEN'

"Die Konsumlust lässt weiter auf sich warten", heißt es in der Studie. Der Indikator für die Anschaffungsneigung sei den zweiten Monat in Folge gesunken. Im Mai ging der Indikator um 7,6 Punkte auf minus 39,9 Punkte zurück. Damit habe die Konsumneigung fast wieder das Niveau von Dezember 2002 erreicht. Eine "wirklich grundlegende Trendwende" der Stimmung sei erst zu erwarten, wenn sich die Arbeitsmarktlage "deutlich sichtbar" verbessere.

Zwar scheine der Niedergang der Konsumstimmung der Deutschen inzwischen gestoppt, heißt es in der Studie. Doch seien "in absehbarer Zeit" von den Verbrauchern "keine nennenswerten Impulse" für eine grundlegende Stimmungsbesserung zu erwarten. Die schwache Konjunkturentwicklung, die Arbeitsmarktflaute und die Unsicherheiten über Ausmaß und Wirkung künftiger Reformen verhinderten, dass sich das Konsumklima nachhaltig verbessere.

VERBRAUCHER 'NACH WIE VOR VERUNSICHERT'

Die immer noch steigende Arbeitslosigkeit und die anhaltende Diskussion um Haushaltssanierung, Wirtschaftsentwicklung und Reformpläne in Deutschland hätten dafür gesorgt, dass die Erwartungen der Verbraucher "eher zurückhaltend" blieben. Während die für den ifo-Geschäftsklimaindex befragten Unternehmen das Ende des Irakkriegs und den Aufschwung der internationalen Börsen   positiv aufgenommen hätten, fühlten sich die Verbraucher "nach wie vor verunsichert".

Die Einkommenserwartung der Bundesbürger legte im Mai unterdessen leicht auf minus 12,6 Punkte zu. Der Index liege damit aber immer noch deutlich unter dem Wert ein Jahr zuvor. "Niedrige Teuerungsraten, Kursanstieg des Euro und positive Meldungen von den Börsen stärkten die Kaufkraft der Konsumenten und "gibt ihnen zumindest das Gefühl, dass sie nicht ärmer werden". Dagegen ist die Konsumneigung im Mai zum zweiten Mal in Folge gesunken.
/jha/ari


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