Hedge Fonds nutzen Baisse für Gewinne
Angesichts der weiterhin gespannten Lage an den Weltbörsen sind immer mehr private Investoren auf der Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten, die auch in Zeiten sinkender Aktienkurse Gewinne erzielen.
Eine solche Anlagemöglichkeit sind Hedge Fonds. Ihre Bezeichnung stammt aus dem Englischen und bedeutet "Absicherung". Allerdings sind sie eher für ihr hohes Risiko bekannt. Denn in ihrer Anlagepolitik unterliegen Hedge Fonds deutlich weniger regulatorischen Beschränkungen als reine Aktien- oder Rentenfonds. Sie können daher in der Theorie von jedem Börsentrend profitieren, gleichzeitig aber auch besonders stark verlieren.
So legte der CSFB-Tremont-Index, den die Schweizer Bank Credit Suisse First Boston aus 375 weltweit tätigen Hedge Fonds errechnet, von Januar bis August 2001 um drei Prozent zu. Der MSCI-World-Aktienindex dagegen verlor im selben Zeitraum fast 17 Prozent.
Das direkte Investieren in einen Hedge Fonds ist aufgrund der meist sehr hohen Mindesteinlagen nur sehr vermögenden Anlegern vorbehalten. Die meisten Kleinanleger erwerben daher Hedge-Fonds-Zertifikate, die von den Privatbanken emittiert werden und mehrere Fonds umfassen.
Mit unterschiedlichen Strategien den Börsentrend nutzen
Die Strategien der Hedge Fonds sind vielfältig. Beim "Dedicated Short Bias" beispielsweise versucht der Manager, überbewertete Aktien aufzuspüren. Anschließend wettet er mit "Leerverkäufen", dem so genannten "Short Selling", auf fallende Kurse bei diesen Werten. Er verkauft dabei Aktien, die er noch gar nicht in seinem Depot hat. Sinkt der Kurs nach dem Verkauf, kann sich der Fonds zum Zeitpunkt der Lieferung billiger mit den Papieren eindecken und hat Gewinn gemacht.
Eine andere Strategie wird als "Event Driven", also Ereignis-getrieben, bezeichnet. Der Hedge Fonds versucht hier, aus bestimmten Ereignissen wie Fusionen, Insolvenzen oder Restrukturierungen Vorteile zu ziehen. Beispielsweise werden bei einer Übernahme die Aktien des übernommenen Unternehmens gekauft, die des Käufers aber leer verkauft. Da die Zahl der Fusionen und Übernahmen in den letzten Monaten stark zurück gegangen ist, dürfte sie auch für Hedge Fonds weniger interessant sein.
Angesichts der weiterhin gespannten Lage an den Weltbörsen sind immer mehr private Investoren auf der Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten, die auch in Zeiten sinkender Aktienkurse Gewinne erzielen.
Eine solche Anlagemöglichkeit sind Hedge Fonds. Ihre Bezeichnung stammt aus dem Englischen und bedeutet "Absicherung". Allerdings sind sie eher für ihr hohes Risiko bekannt. Denn in ihrer Anlagepolitik unterliegen Hedge Fonds deutlich weniger regulatorischen Beschränkungen als reine Aktien- oder Rentenfonds. Sie können daher in der Theorie von jedem Börsentrend profitieren, gleichzeitig aber auch besonders stark verlieren.
So legte der CSFB-Tremont-Index, den die Schweizer Bank Credit Suisse First Boston aus 375 weltweit tätigen Hedge Fonds errechnet, von Januar bis August 2001 um drei Prozent zu. Der MSCI-World-Aktienindex dagegen verlor im selben Zeitraum fast 17 Prozent.
Das direkte Investieren in einen Hedge Fonds ist aufgrund der meist sehr hohen Mindesteinlagen nur sehr vermögenden Anlegern vorbehalten. Die meisten Kleinanleger erwerben daher Hedge-Fonds-Zertifikate, die von den Privatbanken emittiert werden und mehrere Fonds umfassen.
Mit unterschiedlichen Strategien den Börsentrend nutzen
Die Strategien der Hedge Fonds sind vielfältig. Beim "Dedicated Short Bias" beispielsweise versucht der Manager, überbewertete Aktien aufzuspüren. Anschließend wettet er mit "Leerverkäufen", dem so genannten "Short Selling", auf fallende Kurse bei diesen Werten. Er verkauft dabei Aktien, die er noch gar nicht in seinem Depot hat. Sinkt der Kurs nach dem Verkauf, kann sich der Fonds zum Zeitpunkt der Lieferung billiger mit den Papieren eindecken und hat Gewinn gemacht.
Eine andere Strategie wird als "Event Driven", also Ereignis-getrieben, bezeichnet. Der Hedge Fonds versucht hier, aus bestimmten Ereignissen wie Fusionen, Insolvenzen oder Restrukturierungen Vorteile zu ziehen. Beispielsweise werden bei einer Übernahme die Aktien des übernommenen Unternehmens gekauft, die des Käufers aber leer verkauft. Da die Zahl der Fusionen und Übernahmen in den letzten Monaten stark zurück gegangen ist, dürfte sie auch für Hedge Fonds weniger interessant sein.