Lests euch mal durch und berichtigt mich bitte. Solltet Ihr Rechtschreibfehler finden, dürft Ihr sie gerne behalten ;-)
Da wir ja heute so tolles Wetter haben *hust* und ich auch ein bissel zu viel Zeit hatte, habe ich mir einmal Gedanken gemacht, wie es in der Zukunft mit Deutschland, Europa und vor allem Irland aussehen könnte. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass wir trotz derzeitiger Konjunkturaufhellung und Erwartungen der Analysten 2012 ein rotes Jahr sehen werden. Nun würde sich mir als erstes einmal die Frage stellen, was soll ein kleiner Badenzer mehr Wissen als ein Profi. Nun ja, ich denke im Vergleich zum Analysten bin ich neutraler. Den welcher Banker bzw. Politiker redet über Rezession. Das würde nur die Kunden vertreiben und die Unternehmen verärgern.
Meine Vermutung besteht auf der These, dass alles was hoch geht auch einmal wieder runterkommen muss. Und dass die einfachste Erklärung oft die wahrscheinlichste ist (Occham R. T.). In Europa haben wir derzeit das Problem, dass die Staaten sich übermäßig verschulden. Es werden Schulden gemacht um aus den Schulden rauszukommen. Deutschland versucht das Ganze etwas zu stabilisieren. Warum? Weil man vom Euro profitiert. Als Exportland sind wir das Land, das durch eine schwache Währung seine Gewinne erzielt. Derzeit ist das noch der Fall. Doch was würde passieren, wenn unsere Hauptabnehmer kein Geld mehr hätten um unsere Produkte zu kaufen, weil sie zum sparen verpflichtet sind? Unsere Unternehmen schreiben keine schwarzen, sondern rote Zahlen. Die Arbeitslosigkeit wird zunehmen und der DAX fallen. Derzeit sind in der Tat unsere Großabnehmer Staaten die zum Sparen genötig sind. (s. Grafik). Wir haben Frankreich, die USA und Großbritannien. Aber auch Länder wie Italien und Spanien tragen zu unserem täglichen Brot bei. Ein Großteil unseres Exportes wird im kommenden Jahr also wegfallen. Vor allem die USA und Frankreich. Schon heute greifen Spanier, Italiener und Britten weniger zu, wenn es um Autos geht. Fazit also: Europa steuert in eine Rezession, welche vorerst auch nicht aufzuhalten ist. Vor allem der DAX wird noch stark an Gewicht verlieren, da viele Automobilaktien noch überbewertet sind. Irland ist durch die Krise bereits so sehr geschädigt, dass sich ein wirtschaftlicher Abschwung nur geringfüg auf Aktien auswirken wird. Sollte man eine Endgültig Lösung des Schuldenproblems finden (und darunter sehe ich nicht den Kauf von Anleihen bzw. ein Schuldenschnitt), so kann sehen wir auch wieder steigende Kurse. Für 2013/14 sehe ich daher positiv für die Eurozone und damit für die Bank of Ireland.
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