geben wir hier unsere pole-position auch bald ab ????
In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken
- Export boomt - Mischgetränke wie Radler stark gefragt - (wir weicheier)
Wiesbaden, 30. Januar - Die Lust der Bundesbürger auf Bier
hat im vergangenen Jahr weiter nachgelassen. Wie das Statistische
Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, sank der Absatz
bundesweit auf 109,7 Millionen Hektoliter. Dies war ein Rückgang
von 0,4 Prozent gegenüber 1999. Von Bundesland zu Bundesland war
die Entwicklung allerdings unterschiedlich: Während in den größten
Absatzländern Nordrhein-Westfalen und Bayern der Bierdurst deutlich
sank, verzeichneten unter anderem die Mehrzahl der ostdeutschen
Länder weiter ein Plus. Eine deutliche Zunahme konnten die
deutschen Brauereien auch im Export verbuchen. Mit rasanten Zuwächsen weiter im Trend lagen Mischgetränke wie Radler.
Der Inlandsverbrauch sank im Jahr 2000 um 1,7 Prozent auf 98,7
Hektoliter. Mit dem Minus habe sich der seit Mitte der 90er Jahre
zu beobachtende Trend rückläufiger Bierabsätze fortgesetzt, betonte
Klaus-Jürgen Hammer vom Statistischen Bundesamt. Von diesem Trend
ausgenommen sei nur das Jahr 1999 gewesen, als ein Zuwachs von 0,7
Prozent im Inland verbucht wurde. «Wir vermuten, dass damals der
ungewöhnlich warme und lang anhaltende Sommer den Verbrauch
gestützt hat.» Jetzt sei wieder das normale Niveau eingetreten. Vom
Gesamtabsatz gingen 1,9 Millionen Hektoliter auf Mischgetränke wie
Radler oder Alster, die damit gegenüber 1999 um 32,2 Prozent
zulegten.
Im größten Absatzland Nordrhein-Westfalen verkauften die Brauer im vergangenen Jahr 2,3 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor, in
Bayern sank die Menge um 1,7 Prozent. Den deutlichsten Zuwachs
unter den deutschen Bundesländern verzeichneten
Mecklenburg-Vorpommern mit 8,8 Prozent, zu nahm der Absatz auch in
Sachsen (plus 0,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (plus 3,9 Prozent) und
Thüringen (plus 1,4 Prozent). In Berlin und Brandenburg wurde
dagegen ein zusammengerechneter Rückgang von 4,6 Prozent
verzeichnet.
Mit 15,6 Prozent konnten die deutschen Brauer beim Export in die
Europäische Union (EU) ein starkes Plus auf 7,9 Millionen
Hektoliter verzeichnen. Auch im außereuropäischen Ausland war Bier
deutscher Herkunft stark gefragt: Die Ausfuhr stieg um 7,7 Prozent
auf 2,8 Millionen Hektoliter. Damit habe die steigende Nachfrage im
Ausland «den nachlassenden Bierdurst im Inland fast ausgleichen» können, betonten die Statistiker.
Der Abbau von Beschäftigten in der Branche macht sich auch bei der
Tradition des «Haustrunks» bemerkbar: Im vergangenen Jahr wurden
aufgrund geringerer Mitarbeiterzahlen mit 0,2 Millionen Hektolitern
5,4 Prozent weniger Gratisbier an Beschäftigte ausgegeben als noch
im Vorjahr. In den Zahlen der Wiesbadener Statistiker ist der
Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk nicht enthalten.
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In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken
- Export boomt - Mischgetränke wie Radler stark gefragt - (wir weicheier)
Wiesbaden, 30. Januar - Die Lust der Bundesbürger auf Bier
hat im vergangenen Jahr weiter nachgelassen. Wie das Statistische
Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, sank der Absatz
bundesweit auf 109,7 Millionen Hektoliter. Dies war ein Rückgang
von 0,4 Prozent gegenüber 1999. Von Bundesland zu Bundesland war
die Entwicklung allerdings unterschiedlich: Während in den größten
Absatzländern Nordrhein-Westfalen und Bayern der Bierdurst deutlich
sank, verzeichneten unter anderem die Mehrzahl der ostdeutschen
Länder weiter ein Plus. Eine deutliche Zunahme konnten die
deutschen Brauereien auch im Export verbuchen. Mit rasanten Zuwächsen weiter im Trend lagen Mischgetränke wie Radler.
Der Inlandsverbrauch sank im Jahr 2000 um 1,7 Prozent auf 98,7
Hektoliter. Mit dem Minus habe sich der seit Mitte der 90er Jahre
zu beobachtende Trend rückläufiger Bierabsätze fortgesetzt, betonte
Klaus-Jürgen Hammer vom Statistischen Bundesamt. Von diesem Trend
ausgenommen sei nur das Jahr 1999 gewesen, als ein Zuwachs von 0,7
Prozent im Inland verbucht wurde. «Wir vermuten, dass damals der
ungewöhnlich warme und lang anhaltende Sommer den Verbrauch
gestützt hat.» Jetzt sei wieder das normale Niveau eingetreten. Vom
Gesamtabsatz gingen 1,9 Millionen Hektoliter auf Mischgetränke wie
Radler oder Alster, die damit gegenüber 1999 um 32,2 Prozent
zulegten.
Im größten Absatzland Nordrhein-Westfalen verkauften die Brauer im vergangenen Jahr 2,3 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor, in
Bayern sank die Menge um 1,7 Prozent. Den deutlichsten Zuwachs
unter den deutschen Bundesländern verzeichneten
Mecklenburg-Vorpommern mit 8,8 Prozent, zu nahm der Absatz auch in
Sachsen (plus 0,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (plus 3,9 Prozent) und
Thüringen (plus 1,4 Prozent). In Berlin und Brandenburg wurde
dagegen ein zusammengerechneter Rückgang von 4,6 Prozent
verzeichnet.
Mit 15,6 Prozent konnten die deutschen Brauer beim Export in die
Europäische Union (EU) ein starkes Plus auf 7,9 Millionen
Hektoliter verzeichnen. Auch im außereuropäischen Ausland war Bier
deutscher Herkunft stark gefragt: Die Ausfuhr stieg um 7,7 Prozent
auf 2,8 Millionen Hektoliter. Damit habe die steigende Nachfrage im
Ausland «den nachlassenden Bierdurst im Inland fast ausgleichen» können, betonten die Statistiker.
Der Abbau von Beschäftigten in der Branche macht sich auch bei der
Tradition des «Haustrunks» bemerkbar: Im vergangenen Jahr wurden
aufgrund geringerer Mitarbeiterzahlen mit 0,2 Millionen Hektolitern
5,4 Prozent weniger Gratisbier an Beschäftigte ausgegeben als noch
im Vorjahr. In den Zahlen der Wiesbadener Statistiker ist der
Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk nicht enthalten.
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