Glaubt man den Worten von Albert Edwards, so steht ein Crash bevor. Der Analyst von Dresdner Kleinwort Wasserstein ist dabei sehr praezise in seiner Prognose. Am Dienstag sollen die Kurse in New York um mehr als 20 Prozent einbrechen, wenn in den USA neue Konjunkturdaten veroeffentlicht werden.
Eine solche Prognose ist für Analysten das uebliche Roullettespiel. Entweder die Prognose trifft ein....dann wird man den Crash den "Edwards-Dienstag" nennen und dem Analysten schon zu Lebzeiten ein Denkmal bauen. Oder aber die Prognose geht daneben ... dann wird man sich am Mittwoch schon nicht mehr an den Namen des Untergangspropheten erinnern koennen.
In den USA ist man im Umgang mit Analysten erfahrener.
Allerdings hat sich hier in einigen Faellen einstige Bewun-
derung auch schon in Feindseligkeit gewandelt. Henry Blodget, Internetanalyst von Merrill Lynch (Amazon.com Kursziel im Dezember 1999), wurde in der vergangenen Woche von seinem Arbeitsgeber gegen Zahlung einer Vergleichssumme von 400.000 Dollar aus den Muehlen der Gerichtsbarkeit gezogen. Morgan Stanleys Pendant Mary Meeker steht als Nächste auf der Abschussliste enttaeuschter Anleger. Sollten diese Beispiele Schule machen, was wird dann aus Albert Edwards ? Werden sich am Mittwoch enttaeuschte Anleger mit wertlosen Terminkontrakten auf den Weg zum Gericht machen, um ihre Verluste einzuklagen, oder werden im Hauptquartier der neuen Konzernmutter Allianz die Dankschreiben per LKW angefahren ? Wir sind gespannt.
Eine solche Prognose ist für Analysten das uebliche Roullettespiel. Entweder die Prognose trifft ein....dann wird man den Crash den "Edwards-Dienstag" nennen und dem Analysten schon zu Lebzeiten ein Denkmal bauen. Oder aber die Prognose geht daneben ... dann wird man sich am Mittwoch schon nicht mehr an den Namen des Untergangspropheten erinnern koennen.
In den USA ist man im Umgang mit Analysten erfahrener.
Allerdings hat sich hier in einigen Faellen einstige Bewun-
derung auch schon in Feindseligkeit gewandelt. Henry Blodget, Internetanalyst von Merrill Lynch (Amazon.com Kursziel im Dezember 1999), wurde in der vergangenen Woche von seinem Arbeitsgeber gegen Zahlung einer Vergleichssumme von 400.000 Dollar aus den Muehlen der Gerichtsbarkeit gezogen. Morgan Stanleys Pendant Mary Meeker steht als Nächste auf der Abschussliste enttaeuschter Anleger. Sollten diese Beispiele Schule machen, was wird dann aus Albert Edwards ? Werden sich am Mittwoch enttaeuschte Anleger mit wertlosen Terminkontrakten auf den Weg zum Gericht machen, um ihre Verluste einzuklagen, oder werden im Hauptquartier der neuen Konzernmutter Allianz die Dankschreiben per LKW angefahren ? Wir sind gespannt.