Warum wird T-Online von "kleinen Analystenhäuser"


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Warum wird T-Online von "kleinen Analystenhäuser"

 
25.01.01 13:03
so gnadenlos abgestraft? "Große Analystenhäuser" verhalten sich da anders.
Meine Erklärung:
Powert T-Online zu stark, werden Gelder von andere Aktien stark abgezogen. Dies würde bedeuten, dass eigene Favoriten, im NEUEN MARKT, im Kursverlauf stark abstürzen. T-Online hat eine sehr starke Gewichtung im NEUEN MARKT.
Nachfolgend, interessanter Bericht.
Gruß


T-Online: Rote Zahlen - rosa Zukunft?

 
Wie T-Online gestern bekannt gegeben hat, rutscht das Geschäftsergebnis 2000 mit 125 Millionen Euro ins Minus. T-Online konnte europaweit zwar die Kundenbasis um 70 Prozent steigern, fährt das Minus aber vor allem durch Verluste bei den Internet-Pauschaltarifen und der Finanzierung der Auslandsaktivitäten ein. Ein profitables Geschäftsmodell mit Fokus auf den Kern-Kompetenzbereich Internet-Zugang kann aber den langfristigen Unternehmenserfolg von T-Online sichern, so die Experten aus der Frankfurter Forrester-Analysten Abteilung. Dazu müsse T-Online im Endkundenbereich mit einer klaren Preis- und Qualitätsstruktur wettbewerbsorientierte Angebote entwickeln, die vom Preiskampf weg hin zu einer qualitativen Auseinandersetzung führen.

T-Online bietet als einziger ISP in Deutschland Breitband, ISDN und dial-up-Zugänge an. Diese technologische Vormachtstellung unterscheide T-Online klar von reinen Portalwettbewerbern wie GMX und AOL. Eine mögliche Kooperation mit T-Mobil könnte laut Forrester für T-Online den wichtigen Wachstumsbereich "mobiler Zugang" erschließen und sowohl junge Handynutzer als auch mobile Geschäftskunden (Handy, Handheld) gewinnen. Für ein integriertes Angebot mit personalisiertem (multi-Geräte)-Zugang werden Privat- wie Geschäftskunden bereit sein, profitable Zugangsgebühren zu bezahlen.

Die bestehende "offline" Infrastruktur der T-Punkt-Läden müsse zur optimalen Internet-Service-Station ausgebaut werden. Internet-Spezialisten vor Ort, aktuelle Software-Updates, Unterstützung bei Fragen zu Anschluss und Hardware sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Ein rund um die Uhr besetztes Call-Center und ein Internet-Support in Echtzeit sollten das Serviceangebot ergänzen .

Die momentane Preisstruktur mit unterschiedlichen Grundgebühren je nach Anschlss, Flatrate und Minutenpreisen verwirrt laut Forrester den Kunden. Gestaffelte Preise nach Qualität des Angebots und Kundensegment könnten aus der Krise führen. Ein Premiumangebot profitabel kalkuliert ermöglicht den Zugang über A-DSL mit Kapazitätsgarantie, kostenfreier Hotline und Flatrate. Mediumangebote konzentrieren sich auf ISDN-Nutzer, Niederpreisangebote bieten eine dial-up Verbindung zum Minutenpreis ohne ergänzenden Service.

Ohne sich von der Ausrichtung auf die eigenen Kernkompetenzen zu entfernen, sollten nach Meinung der Analysten Zusatzangebote im Inhaltsbereich durch Partnerschaften mit den besten Content-Anbietern ermöglicht werden. Der Aufbau eigener Inhaltsangebote ist dazu nicht erforderlich. T-Online muss allerdings sicherstellen, dass zu beliebten und innovativen Inhaltsangeboten (z.B. Video on Demand, Herunterladen von Spielen) sofort nach Erscheinen Zugriff in optimaler Qualität und Geschwindigkeit besteht. Ist T-Online derzeit vor allem im Privatkunden- und Heimbürobereich aktiv, werde das Unternehmen mit der Positionierung als perfekter Zugangs-Champion auch den kleinen und mittleren Firmenkundenbereich besetzen können.
(as)  
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HAHAHA:

vermutlich, weil die kleineren

 
25.01.01 13:04
unabhängiger Berichten können (dürfen)
Antworten
Courtage:

HAHAHA

 
25.01.01 13:16
Vielleicht, aber ich habe schon beobachtet, dass die sich förmlich drauf stürzen." sekundenschnell"
In ihren Berichten ist nie was Neues, es wird das ALTE ständig aufgewärmt, obwohl die Zahlen sich doch deutlich in ihrer Zusammensetzung ändern.
Man muss doch auch einer Firma Zeit geben für den Aufbau.
Zum Beispiel Börse Online, da habe ich immer nur Intershop, Intershop und nochmal gehört.
Bei T-Online immer, ja aber.
Obwohl T-Online Ende 2000 sich noch, im Kurs, beachtlich gehalten hat.
Und dann ihre niedlichen Prognosen, Gewinn pro Aktie. Stimmt es nicht, wird geändert, aber meistens immer erst, wenn der Kurs schon unten ist. Für den Kleinanleger zu spät.
Gruß
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