Warum sind die Märkte (noch) so stark?


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all time high:

also so schwachsinn, der jetzt abläuft

 
11.03.08 17:54

kann nur zum "crash" führen.
Da müssen notenbanken zusammenrücken u. geld in den markt schiessen, damit es nicht sofort zum kolaps kommt.....und die märkte feiern u. gehen durch die decke.

Was pasiert als nächstes? Bekommt man in ameika für seinen kredit zinsen?

Wahnsinn wohin man schaut, aber mich freuts, so billig kommt man sicherlich nicht mehr so schnell zu shorts.

mfg
ath
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oljun80:

Ohne Worte..

 
11.03.08 17:56
HANDELSBLATT, Dienstag, 11. März 2008, 16:43 Uhr
Schadenfreude
Das große Grinsen der Wall Street
Von Torsten Riecke
 
Eigentlich ist die Stimmung an der Börse momentan alles andere gut. Eine Nachricht sorgte heute jedoch für freudiges Gelächter in den Handelsräumen: Eliot Spitzer ist in einen Sexskandal verwickelt. Denn der ehemalige, als „gnadenlos“ titulierte Generalstaatsanwalt von New York hat an der Finanzmeile ohnehin nur wenig Freunde.  

NEW YORK. Kurz vor 15 Uhr geht ein Raunen über das Parkett der New Yorker Börse. Ungläubig starren die Händler auf die Fernsehschirme. Dort läuft nicht etwa eine neue Hiobsbotschaft aus der Subprime-Krise. Vielmehr flimmern erste Eilmeldungen über die Monitore, dass der New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer in einen Sexskandal verwickelt sein soll. Ein großes Grinsen legt sich über die Wall Street. Es ist das erste Mal seit Monaten, dass die Finanzprofis in dieser düsteren Krisenzeit wieder etwas zu Lachen haben. Unverhohlene Schadenfreude macht sich breit. „Es gibt doch noch einen Gott“, ruft ein Händler.  Eliot Spitzer hat an der New Yorker Finanzmeile wenig Freunde. Gnadenlos hat er als Generalstaatsanwalt die Größen des Geldes zur Strecke gebracht. Börsenchef Dick Grasso wurde von Spitzer angeklagt, weil er sich selbst eine exzessive Pension genehmigte. Der frühere Chef des Versicherungskonzerns AIG, Hank Greenberg, musste gehen, weil Spitzer ihm Bilanzmanipulationen unterstellte. Sandy Weil verlor als Citigroup-Chef seine Reputation, nachdem Spitzer die großen Wall-Street-Banken wegen geschönter Aktienempfehlungen an den Pranger gestellt hatte. Staranalysten wie Jack Grubman und Henry Blodget wurden in die Wüste geschickt, weil Spitzer ihnen mit Hilfe von kompromittierenden Emails auf die Schliche gekommen war.    Das US-Magazin „Time“ machte den aggressiven Staatsanwalt zum „Kreuzritter des Jahres“. Sein Ruhm als „Sheriff der Wall Street“ katapultierte den 48-jährigen Absolventen der Eliteuniversitäten Princeton und Harvard 2006 auf den Gouverneurs-Posten im Bundesstaat New York. Er galt als kommender Star in der Demokratischen Partei, viele sahen in ihm bereits den Präsidentschaftskandidaten der Zukunft. Von diesem Karrieregipfel ist es ein tiefer Fall zum „Kunden 9“ des Prostituiertenrings „Emperors Club VIP“.
   

Marktübersicht
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all time high:

netter tag heute

 
12.03.08 11:34
mir scheint es so, als würden die bullen ins offene messer laufen.
Baue ersten short auf.

mfg
ath
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oljun80:

Trügerisch..

 
12.03.08 11:57
HANDELSBLATT, Mittwoch, 12. März 2008, 10:51 Uhr
Gewinne locken
Von Ulf Sommer

Warum sind die Märkte (noch) so stark? 4082511

Ein Fünftel hat Deutschlands wichtigstes Börsenbarometer seit Jahresanfang an Wert verloren. Trotz der gestrigen Rally. Solche starken Verluste in so kurzer Zeit sucht man im Deutschen Aktienindex (Dax) selbst in der großen Baisse nach der Jahrtausendwende vergeblich. Noch bemerkenswerter ist, dass im Land des Ursprungs der Immobilien- und Finanzkrise die Verluste moderater ausfallen. Amerikas Dow Jones büßte lediglich zehn Prozent ein.

Um sich des Rätsels Lösung zu nähern, lohnt ein Blick auf die Aktionäre im schwankungsanfälligen Dax. Besaßen ausländische Anleger vor zehn Jahren lediglich zehn Prozent der Anteilsscheine und vor fünf Jahren immerhin bereits ein Drittel, so befinden sich heute die 30 größten deutschen börsennotierten Konzerne mit über 50 Prozent mehrheitlich in ausländischer Hand. In dem Maße wie die Unternehmen ihre oft als „Deutschland AG“ verspotteten Verflechtungen auflösten, sprangen Ausländer in die Bresche – und keineswegs deutsche Anleger. Ihr Anteil im Dax verringert sich seit Jahren dramatisch.

Dankbare Abnehmer deutscher Aktien waren in erster Linie milliardenschwere Pensions- und Investmentfonds aus den USA. Sie erkannten frühzeitig, welches Umstrukturierungspotenzial in den einst renditearmen deutschen Konzernen steckte und immer noch steckt. Dass Regierungspolitiker zumindest zeitweise den Markt mit unternehmensfreundlichen Reformen positiv flankierten und obendrein geringe Lohnzuwächse deutsche Produkte wettbewerbsfähiger machten, begünstigte das Interesse im Ausland zusätzlich.

Vor allem aber honorierten Ausländer den hohen Anteil klassischer Industriefirmen im Dax. Siemens, MAN, Continental und Co. profitierten lange Zeit ganz außergewöhnlich vom investitionsgetriebenen Aufschwung der Weltwirtschaft und der hohen Nachfrage aus Fernost, den Ölländern und Osteuropa. Wer sich im Dax engagierte, bewies ein goldenes Händchen. Denn zwischen 2003 und 2007 verdreifachten die Anteilsscheine ihren Wert. Das ist deutlich mehr, als Pendants in Europa und an der Wall Street schafften.




Market Overview
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all time high:

guten abend

 
12.03.08 21:50

habe halbe shortposition mit 90 Indexpunkten gewinn geschlossen.
Den rest lass ich noch laufen, aber wer jetzt noch long ist, ist selbe schuld.

mfg
ath
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Rubensrembr.:

#27

 
12.03.08 22:04
Typisch für die heuchlerisch-prüde USA. Berufsleben und Privat-
leben sollte man voneinander trennen. Wahrscheinlich frönt
jeder zweite Berufspolitiker solchen Sexabenteuerchen. Hier
wird das gezielt umfunktioniert zu einer Art politischer
Hinrichtung (das kennen wir ja schon von Clinton). Ich frag
mich wirklich, was schlimmer ist.
Antworten
Rubensrembr.:

# 29

 
12.03.08 22:14
Die Frage der stärkeren Schwankungsanfälligkteit des Dax
wird im Zeitungsartikel gar nicht beantwortet.
Die Fragestellung ist schon falsch. Es müsste gefragt
werden, weshalb der Dow so stark ist.
Und das dürfte inzwischen allgemein bekannt sein: Das liegt
am PTT-Team, das nur für diese Aufgabe zuständig ist.
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all time high:

heute wird zahltag

 
13.03.08 07:54

werde wohl shorts aufstocken, es sei denn, der DAX eröfnet bereits vorbörslich unter 6500.

mfg
ath
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oljun80:

Verpufft...

 
13.03.08 08:02
HANDELSBLATT, Mittwoch, 12. März 2008, 21:34 Uhr
Wall Street schließt schwächer

Die Fed-Spritze ist verpufft

Der Höhenflug ist vorbei: Einen Tag nach den Finanzspritzen mehrerer Zentralbanken ist die Wirkung des Effekts nun verpufft. Die US-Börsen schlossen am Mittwochabend schwächer, insbesondere die Finanzwerte belasteten einmal mehr den Kurs. Die Anleger bezweifeln, ob die Maßnahmen der Fed zur Überwindung der Krise ausreichen.


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Warum sind die Märkte (noch) so stark? 4085653
Warum sind die Märkte (noch) so stark? 4085653Foto: ap

HB NEW YORK. Den Aktienmärkte belastete zudem ein neuer Höchststand beim Ölpreis: Ein Fass US-Leichtölkostete am Mittwoch erstmals mehr als 110 Dollar.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Minus von 0,38 Prozent bei 12 110 Punkten. Im Verlauf war er zwischen 12 092 und 12 303 Zählern gependelt. Der breiter gefasste S&P-500verlor 0,9 Prozent auf 1308 Stellen, der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,53 Prozent auf 2243 Punkte. Am Vortag hatten Dow und Nasdaq die stärksten prozentualen Zuwächse seit fünf Jahren verzeichnet, der S&P den deutlichsten Gewinn seit Oktober 2002.

Zu den Verlierern in New York zählten Finanztitel. Die Aktie von Bear-Stearns schloss 2,2 Prozent tiefer bei 61,58 Dollar, nachdem sie im Handelsverlauf noch Gewinne verbucht hatte. Das Institut wies erneut Marktgerüchte zurück, es leide unter Liquiditätsproblemen. Dennoch konnte sich das Papier dem Negativtrend an der Börse nicht entziehen. Die Aktie des Rivalen Citigroup schloss 1,3 Prozent tiefer 21,21 Dollar.

apide abwärts ging es mit den Aktien des Krankenversicherers Humana. Sie verbilligten sich um knapp 14 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose für das Auftaktquartal um fast die Hälfte gekürzt hatte. Bei den Technologiewerten zählten die Titel des Telefonkonzerns AT&T zu den Verlierern. Sie verbilligten sich um 2,1 Prozent auf 35,32 Dollar.

Gegen den Trend entwickelte sich das Börsenschwergewicht Caterpillar.75,25 Dollar. Bei den Tech-Werten legte das Papier des US-Mobilfunk auf 39,75 Dollar zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,56 Milliarden Aktien den Besitzer. 1187 Werte legten zu, 1969 gaben nach und 67 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,11 Milliarden Aktien 1253 im Plus, 1657 im Minus und 125 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 39/32 auf 100-12/32. Sie rentierten mit 3,453 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 59/32 auf 99-19/32 und hatten eine Rendite von 4,398 Prozent.

 

Global Market

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all time high:

Die DAX kurse heute morgen

 
17.03.08 10:17
waren ja wirklich geschenke, für bullen u. bären.

Mfg
ath

PS. aber die richtung stimmt und 5500 sind nun genauso wenig utopie, wie vor einigen monaten die 10.000

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