....weil sich viele im Börsengeschäft nicht auskennen!
"Um im Leben erfolgreich zu sein, braucht es zwei Dinge:
Unwissenheit und Sebstvertrauen"
Mark Twain
Unter der von Mark Twain beschriebenen Voraussetzung beginnen die meisten Menschen ihr erstes Börsenabenteuer. Der Einstieg in die sagenumwobene Börsenwelt erfolgt in der Regel nach dem Tipp eines Freundes, Kollegen oder Nachbarn sowie durch besondere Ereignisse, wie z.B. der Aktien Boom der letzten Jahre. In den USA investieren mittlerweile über 40% der Bevölkerung ihr Geld in Aktien. Das ist wesentlich mehr als in der Boom Zeit der 20er jahre.
Erstaunlicherweise laufen die ersten Engagements oftmals recht positiv ab. Der Erfolg veranlasst viele NEUBÖRSIANER dann dazu, sich genauer mit der Materie und auch mit spekulativeren Instrumenten zu beschäftigen. Leider eignet sich die MASSE des Börsenpuplikums nur ein relativ OBERFLÄCHLICHES WISSEN an.
Das könnte dann so ablaufen:
Kunde: Ich möchte sofort Dollar Optionsscheine kaufen!
Berater: Möchten Sie Calls oder Puts kaufen?
Kunde: Das ist mir doch egal. Mein Kollege meinte, dass mit
Dollar Optionsscheinen oder so, viel geld machen kann. Also
kaufen Sie die DINGER!
Wenn die ersten Fehltreffer das Sebstvertrauen schwinden lassen, bleibt nur noch die Unwissenheit, um verlorene Gewinne zurückzuholen. Wenn man nicht weiß, wie die Märkte wirklich funktionieren, dann wird ein solches UNTERFANGEN SCHEITERN!
Warum fällt beispielsweise der Aktienmarkt, wenn die Zahl der offenen Stellen stark gesunken ist? Warum fallen die Anleihekurse, wenn die Zinsen steigen? Warum fällt ein Aktienkurs, obwohl ein Indikator noch im "Übergekauft- Bereich" ist? Warum machen die Märkte manchmal genau das GEGENTEIL von dem, was die Nachrichten vermitteln?
Schlagen die ersten Versuche fehl, schwindet zwar das Selbstbewusstsein, nicht aber die HOFFNUNG, dass man es doch schaffen könnte. Bevor die Börsenpläne komplett aufgegeben werden, sucht man nach Alternativen.
Um sich jedoch ein erfolgreiches Anlagekonzept erarbeiten zu können, das den Bedürfnissen und Fähigkeiten eines Investors entspricht, bedarf es eines ENORMEN AUFWANDES an Zeit und Mitteln, wie in jedem anderen Wirtschaftszweig auch.
Dieser Schritt fällt jedoch den meisten schwer, da er ZEITINTENSIV und TEUER sein kann. Wer aber am HANDWERKZEUG (damit meine ich gute Börsentools die dann auch Geld kosten) spart und gleichzeitig keine GEDULD für die Erstellung einer Investitionsstrategie aufbringt, der gibt sich oftmals mit unprofessionellen Zwischenlösungen ab, was dazu führt, dass viele Anleger ihren LETZTEN PFENNIG verlieren.
Als letzter Hoffnungsschimmer kommen dann noch die "RATTENFÄNGER VON HAMELN", besser bekannt als Börsengurus. Ihre anfängliche Trefferquote lässt zwar noch einmal den Hoffnungspegel ansteigen, oftmals laufen die zu willenlosen Ratten degenerierten BÖRSIANER ihrem Rattenfänger, der aufgrund seines RUHMES an Überheblichkeit und Unachtsamkeit gewonnen hat, aber blindlings ins VERDERBEN hinterher. Und dies alles, obwohl schon der Volksmund sagt: Wer sich auf andere verlässt, der wird (auch an der Börse) verlassen.
Ist das Geld erst einmal VERSPIELT, sucht man die Schuld bei anderen, anstatt die eigenen Fehler zu erforschen.
.... weil viele ihre "CLEVERNESS" überschätzen!
Während Ruhm und Reichtum in den meisten Berufen nur mit Hilfe einer speziellen Ausbildung, langjährigen Berufserfahrungen, speziellen Talenten und Top- Zeugnissen zu erreichen ist, was manchen als zu schwierig oder gar unmöglich erscheint, bietet die Börse offenbar den direkten Zugang zum Geld.
Man benötigt keinen Uniabschluss, um dort finanziell erfolgreich zu sein. Im Prinzip reicht es aus, so der subjektive Eindruck, beim Kauf von Aktien oder Optionsscheinen "ETWAS GESCHICKTER" zu sein als andere.
Da wir zwar gerne zugeben, dass wir zu klein, zu dick oder vielleicht auch zu ungebildet, nicht aber, dass wir nicht CLEVER GENUG sind, stellt die Börse oftmals die einzige Möglichkeit dar, dies (auch uns selbst) zu beweisen. Die Vorstellung, dass man an der Börse ohne große Umwege und irgendwelche Voraussetzungen direkt an das GANZ GROSSE GELD kommen kann, lässt die Menschen scharenweise und voller Hoffnung an die Börsen strömen.
Die unzähligen Glamour Geschichten über die großen KÖNNER der Branche, von denen man in Fernsehberichten und Zeitungsartikeln hört, tun ihr Übriges.
Wer annimmt, er könne an den Börsen dieser Welt tätig werden, ohne über spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse (jeder Beruf benötigt schließlich eine Ausbildung) zu verfügen, der wird noch viel LEHRGELD bezahlen müssen
Diesem Trugschluss unterliegen vor allem Menschen, die bereits in anderen Berufszweigen und Lebensbereichen erfolgreich sind. Sie haben der Gesellschaft schließlich schon bewiesen, dass sie BESONDERS CLEVER sind. Was liegt da also näher, als die Annahme, dass man auch an der Börse entsprechend agieren kann. Manche Menschen fangen an zu spekulieren, weil der Nachbar, ein Kollege oder ein Verwandter davon berichtet hat, wieviel Geld man an der Börse verdienen kann.
Nur weil diejenigen Erfolg hatten, heißt das aber noch lange nicht, dass es einem selbst genauso ergehen wird.
Der Börsenerfolg hängt nämlich erst in zweiter Linie von der subjektiv angenommenen CLEVERNESS einer Person ab und basiert in erster Linie auf selten vorhandenen intuitiven Fähigkeiten sowie auf dem Wissen, das man sich im wahrsten Sinne des Wortes HART und GEDULDIG ERARBEITEN muss. Da die Begriffe GEDULD und ARBEIT nicht zur CLEVERNESS passen, werden sie fatalerweise vernachlässigt.
Wer diese Voraussetzungen missachtet, der unterschätzt das Börsengeschehen!
Ganz so einfach ist es nämlich nicht, sonst gäbe es nur noch BÖRSENMILLIONÄRE.
( liene)
Ergänzung aus anderen Trader-tools:
9-10 Trader machen überwiegend Verluste
2 -3 Börsenerfahrung sind mind. notw. um nachhaltig Gewinne zu erzielen
95 % aller Börsenlit. gilt als unbrauchbar
Traderausbildungskosten(Seminare etc.) ca. 10.ooo DM
oder altern.Fachlit. für mind 1000 DM
zu den 5% brauchbarer Lit.zählen die Bücher von Ross,Schwager,Nison,Murphy
Gruß
L. Dänz